Jung, Schäuble: Wer hat diese Irren an die Regierung gelassen?

Berlin: Und kommt dann der Araber und hat mit 3 Schwarzen aus der Bronx ihre Mutti und so weiter, ihre Aktienpakete verprasst, ihren schicken Schlitten gegen die Wand gefahren, sich über ihre nagelneue Einbauküche beömmelt, sie als Geisel genommen, mal eben ein Flugzeug gekapert und ist schon im Anflug auf den Münchner Hauptbahnhof den sie, wenn sie, aber lassen wir das, wären sie dann nicht auch dafür ermordet zu werden?

"Äh, aber, aber Herr Verteidigungsminister Franz Jung.."

(Schallt´s von der anderen Seite:)

Sehen Sie, wir wollen uns ja nur die Zeit anständig vertreiben, bis wir Castrop-Brauxel wieder als Neubauprojekt gewinnbringend ausschreiben können. Es geht ja sowieso die Welt unter. Bis die Atombombe hochgeht, ja, desch ischt le-bensch-not-wendig, da musch man doch mache wasch de Schwäbele im Innenministerium sich zurecht denkt. Also wissen Sie, ich als der Innenminister Wolfgang Schäuble - ich rede ja gern in der dritten Person, wissen Sie - ich hab mir meinen Job ja auch nicht ausgesucht. Ich hab´s doch auch nicht einfach.

Kanzler sollt ich werden, also schon..ach. Und dann passierte, na sehen Sie, alles verwirrte Einzeltäter, der Lafontaine, der ja auch gegen Kohl, aber was sage ich, desch isch doch eine ganz klare Sache, wenn ich weisch, dasch da Terrorischte sind, ja da geh ich doch net hin.
Da lass ich doch erstmal laufe.
Da mach ich doch erschtmal Gesetze mit de Soze, und wenn die net wolle, ja dann passiert was.

Und wenn dann der Araber, also der Deutsche der zum Islam übergetreten ischt, wasch sein gutes Recht ist, nur net hier, da kann er davon ausgehen das wir ihn beobachten. Und deswegen geht er dann los und kauft sich Haarfärbemittel in RAU-HEN Mengen, solange bis es Bumm macht, über Monate, ist brandgefährlich, weil, das Zeug macht ja pffffft nach ´ner Woche ist nur noch Sauerstoff und ein bischen Wasser, ja da muss man doch losgehen, nee, da muss er doch endlich, na der Araber, also, da muss man jedenfalls zuschlagen, auch wenn´s die Freunde von irgendwem sind die man kennt und es auch irgendwo in die Regierung geschafft haben.

Aber wo waren wir stehengeblieben?

Genau. Die "Online-Durchsuchung".

Ja stellen Sie sich doch mal vor, so ein Handy hätte eine Firewall. Ja was sollten wir denn da machen? Das ist doch eine le-bensch-ge-FÄHR-liche Situation. Ja wenn der Araber nicht mehr abgehört werden kann, und wer mit ihm zu tun hat. Die reden doch da alle miteinander, da woa in Berlin, desch hab ich mitgkriegt hier, seit´s mich hierhin verschlage hat.
Eigentlich sollte man´sch Gespräch, egal wo, präventiv überwache, könnt sich ja jemand luschtig mache über mich.

"Kommunikationsmittel kommt von Kommunismus", das hat mir mein Klavierlehrer schon auf die Tasten gehauen, die stecken doch alle unter einer Atmosphäre. Telefoniere, schreibe, desch Mei-schpejzz, desch Gechatte, und Gereeeeeeeede, ja wo soll das denn hinführe, und jetzt machen die auch ZEITUNGEN auf ohne unsere Nachrichtendienste, ähhhh, Nachrichtendienstagenturen, ähhh, Nachrichtenagenturen, ja sagen´sch doch selbst: wie soll man sich da noch im Amt die Zeit vertreiben bis zur Atombombe?

(Klapp. Eine Tür geht zu. Sanfte Musik aus dem Off. Eine Stimme erschallt:)

"Herr Schäuble, erzählen Sie uns noch mal von der Mutti, die Herr Jung vorhin erwähnte..."

(...)

zum Vergleich: http://www.mopo.de/news/bundeswehr-jung-verteidigt-moeglichen-abschuss-entfuehrter-flugzeuge,5066732,5591984.html

mit Nostalgik um Links ergänzt am 18.05.2012