Berlin, Treptow-Köpenick: Es klingt wie eine Posse. Es könnte ein sehr, sehr guter Scherz sein. Aber wie erst jetzt durch ein offizielles Wortprotokoll öffentlich wurde, spielte sich vor einigen Wochen in der Haupstadt der Republik wirklich folgende Szene vor den staunenden Augen von demokratisch gewählten Parlamentariern ab: Ein Abgeordneter der FDP wollte im Kommunalparlament von Treptow-Köpenick Abgeordneten der Sozialen Alternative für Gerechtigkeit (SAG) bezüglich eines Antrags zur Erhöhung von Hartz IV das Stimmrecht entziehen, weil diese selbst Hartz IV bezogen. Begründung: sie seien befangen.