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Wasserkonvoi erzwingt Weiterfahrt – Strassenblockade im Westjordanland

Von petrapez | 1.Oktober 2009

Hebron

Palästinensische und israelische Aktivisten transportieren Wasser zu den unter Dürre leidenden Dorfbewohner bei Hebron

In kurzen Zeitabständen berichten verschiedene Autoren auf Radio Utopie über die Lage der Palästinenser.

Das Lesen der Berichte ist die eine Seite. Aber richtig vorstellen kann man sich die Situation erst vor Ort durch eigenes Erleben und, wenn das nicht möglich ist, dann kann eine Videodokumentation sehr eindringlich sein.

Ein grosses Problem neben vielen anderen ist dort die mangelnde Wasserversorgung der Bevölkerung. Sauberes fliessendes Wasser gibt es in vielen Gebieten nicht.

In Deutschland kann man sich eine derartige Lage kaum vorstellen. Wasser gibt es hier im Überfluss, theoretisch könnte jeder täglich hunderte von Litern verbrauchen, wenn es der Geldbeutel zulässt. Aber Wasser ist kostbar und viele Länder dieser Erde kämpfen um das Wasser, Kriege werden deshalb geführt und Millionen haben keinen Zugang zu frischem Wasser.

Das sollte uns bewusst werden und mit Wasser sorgsam umgehen. Das fängt bei Kleinigkeiten an. So soll es Leute geben, die den Wasserhahn beim Zähneputzen oder Händewaschen laufen lassen oder den Abwasch unter fliessendem Wasser erledigen. Den kurzgeschorenen Rasen im Sommer täglich zu sprengen ist auch eine Unsitte. Er bleibt grün, wenn er ein paar Zentimeter länger stehen bleiben darf. Von diesem Wasserüberfluss können andere nur träumen.

Das folgende Video zeigt die Wassernot der Dorfgemeinden in den südlichen Bergen von Hebron im Westjordanland.

Palästinensern und israelischen Aktivisten gelang es am vergangenen Samstag für kurze Zeit die israelische Blockade zu durchbrechen und ein paar Tankwagen mit Wasser zu den Bewohnern zu bringen. Wenn man diese Bilder sieht, hat man den Eindruck, die israelische Regierung hat die Absicht, die Palästinenser zur Aufgabe ihrer Siedlungen durch Verdursten zu zwingen.

Artikel zum Thema

26.09.2009 Eine israelische Kriegserklärung hinsichtlich des Nilwassers

Quelle: http://josephdana.com/2009/09/water-convoy-to-palestianian-villages-in-the-south-hebron-hills/

Grafik: Wikipedia – Hebron

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Topics: Politik | 2 Kommentare »

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2 Kommentare to “Wasserkonvoi erzwingt Weiterfahrt – Strassenblockade im Westjordanland”

  1. No New world Order meint:
    1.Oktober 2009 at 10:39

    die israelische Regierung setzt das Druckmittel “Wasser” seit Jahren gegen die Palästinenser und seine Nachbarn als Waffe ein.
    Palästinensischen Siedlungen wird kathegorisch das Graben nach neuen Brunnen verboten, während benachbarte illegale israelische Siedlungen jederzeit und permanent neue Brunnen anlegen dürfen.
    Wenn man sich die Fakten anschaut, bleibt eigentlich nur ein Ziel als mögliche Erklärung für Israels Handeln:
    Das völlige Verschwindenlassen der palästinensischen Menschen und deren Kultur im Großraum Israel / Palästina.
    So etwas – meine lieben Freunde – nennt man einen Holocaust.

    Es sei übrigens gesagt, dass viele Israelis im eigenen Land dieses Vorgehen NICHT unterstützen, ebenso ein Großteil der nicht-israelischen Juden weltweit.
    Dieses Vorgehen der (zionistischen, und damit rassistischen) israelischen Regierung ist menschenverachtend und ist in keinster Weise stellvertretend für den jüdischen Glauben.

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  2. armande meint:
    1.Oktober 2009 at 12:44

    Zum töten freigegeben. Sind ja zum Glück nur Moslems und keine Menschen. Siehe Übungsgelände Afganistan und Irak wo man frei Völkermord und Staatsterrorismus betreiben kann, Kinder abschlachten und Frauen vergewaltigen kann ohne strafrechtlich behelligt oder verfolgt zu werden.

    Israel und Nazi-Deutschland waren wohl Vorbilder für den “zivilisierten und aufgeklärten Westen”.

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