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Lafontaine unterstützt erneut rassistische Kriegsalibis und "Terror"-Kampagnen der Regierungsbehörden
Von Daniel Neun | 4.September 2009
Abermals behauptet der Vorsitzende von “Die Linke”, Oskar Lafontaine, Afghanen könnten in Deutschland Attentate verüben.
In einer aktuellen Pressemitteilung der Linksfraktion im Bundestag unterstützt der Vorsitzende der Partei “Die Linke” erneut die Behauptungen von Geheimdiensten und Regierungsbehörden, Muslime, Kriegsopfer oder Angehörige von NATO-Invasionsarmeen besetzter Völker könnten in Deutschland Attentate verüben. Damit spielt er den mittlerweile sogar in der bürgerlichen Presse scharf kritisierten haltlosen “Terrorwarnungen” des Innenstaatssekretärs und ex-BND-Chefs August Hanning vor der Bundestagswahl direkt in die Hände.
Aus der heute nach dem Massenmord der Bundeswehr in Afghanistan veröffentlichten Erklärung der Linksfraktion im Bundestag (1):
“Jedes zivile Opfer der Kriegsführung der NATO und der Bundeswehr in Afghanistan führt zu einem weiteren Erstarken der Taliban und holt den Terror ins eigene Land.”
Das ist Unfug, das ist haltlos, das ist faktische Kollaboration mit den Kriegstreibern. Nach allen vorliegenden Informationen hat noch nie ein Afghane ausserhalb seines Landes ein Attentat verübt. Dies verlautbarte u.a. Peter Scholl-Latour in einer aufsehenerregenden Phönixdebatte Anfang April dieses Jahres (2). Hier Auszüge des Interviews zusammen mit Kazan Gul vom “Afghanischen Aufbau” und einem der führenden Bellizisten der SPD, Gerd Weisskirchen:
“Kazan Gul, Afghanischer Aufbau:
Ich würde dann fragen, die Herren: was hat die Bundesrepublik gezwungen, nach Afghanistan Soldaten zu schicken?Gerd Weisskirchen, SPD:
Ganz einfach. Sie werden sich erinnern, im September 2001, was geschehen ist. Und in Afghanistan, gab es aus Afghanistan ausgehend, in Verknüpfung mit Hamburg und anderen Regionen und Städten dieser Erde, gab es einen Angriff auf das World Trade Center. Das war der Anfangspunkt und seither…Peter Scholl-Latour, Journalist und Buchautor:
Und das ist die große Lüge! Also will ich jetzt mal hier scharf werden. Es hat bisher keinen einzigen Afghanen gegeben, der ein
internationales Attentat gemacht hat. Dieses Attentat war ein saudisches Attentat! Es haben nur Saudis daran teilgenommen! Die Leute sind auch nicht in Afghanistan ausgebildet worden, die Pilotenausbildung, die entscheidende, haben die in Amerka bekommen. Was da..es ist doch alles gelogen, was dort gewesen ist, auch, äh, sagen wir mal, diese..was ist denn Al Kaida? Al Kaida ist doch eine Schöpfung der Amerikaner gewesen, um gegen die Sowjetunion zu kämpfen.Gerd Weisskirchen, SPD:
Aber dann hat ja der ganze Weltsicherheitsrat gelogen?Peter Scholl-Latour, Journalist und Buchautor:
Ja, tut er doch dauernd!Gerd Weisskirchen, SPD:
Also..Peter Scholl-Latour, Journalist und Buchautor:
Tut er doch dauernd, wie naiv sind Sie denn?!”
Am 24.Juni hatte dann der eigentliche Stratege hinter den Fassaden der künstlich ins Leben gerufenen “Linken”, der Fraktionschef der Linksfraktion im Bundestag Gregor Gysi, sich wie folgt geäussert (3):
“Der Afghanistan-Einsatz erhöht die Anschlagsgefahr in Deutschland und der Welt.”
Und exakt ein Jahr vorher, am 24.Juli 2008, hatte Oskar Lafontaine, mit fast identitischer Formulierung wie er sie heute abermals verwendete, schon einmal den haltlosen Zusammenhang zwischen nie existenten Attentaten von Afghanen in der Republik und dem Besatzungskrieg in Afghanistan gezogen (4):
“Indem die Bundesregierung die Spirale der Gewalt in Afghanistan vorantreibt und zunehmend auch Kampftruppen einsetzt, holt sie den Terror ins Land.”
Am 1.Februar 2009, als sich eine strategische Niederlage der Bundesregierung bei ihrem Angriffskrieg gegen Verfassung und Grundrechte, sowie bei der anstehenden Bundestagswahl andeutete, begannen Regierung und Konzernmedien eine gezielte Angstkampagne zur Beeinflussung der Wahl (5). Immer wieder wurden lächerliche Videos veröffentlicht und massiv bis in die Abendnachrichten hinein beworben, die Geheimdienstchefs aus Verfassungsschutz, Bundesnachrichtendienst und BKA stellten sich über Monate hinweg nacheinander “besorgt” vor die Kameras und erzählten immer und immer und immer wieder den gleichen Unsinn, ohne irgendeine Art von rationalem Argument oder gar Beleg für die von ihnen behauptete “Terrorgefahr” zu liefern.
Als sich die ganze Kampagne schon völlig tot gelaufen und die Überwachungsparteien der Regierung trotz erneuter “Terror”-Kampagne der Behörden unmittelbar vor den EU-Wahlen (6) bei eine schwere Niederlage kassiert hatten, stellten sich im Juli letztlich August Hanning persönlich vor die Kameras und erzählte wieder seine Story runter.
Daraufhin reichte es sogar der etablierten Presse. Heribert Prantl schrieb am 3.Juli über die Warnungen Hannings unter der Überschrift “Das schizophrene Orakel”:
“Das Innenministerium schlägt Alarm, indem es von der Gefahr von Anschlägen spricht und warnt gleichzeitig vor der Alarmstimmung – die es mit seinen Äußerungen selbst erzeugt..
Es handelt sich bei all dem um eine gefährliche Orakelei. Das Ministerium schlägt Alarm, indem es von der Gefahr von Anschlägen vor der Bundestagswahl spricht. Gleichzeitig warnt es aber vor der Alarmstimmung, die es mit seinen Äußerungen selbst erzeugt. Das ist schizophren. So wird das Bundesinnenministerium zum Bundesangstmachministerium..
Abstrakte Gefahr – das ist ein Begriff aus dem Strafrecht, mit dem der Laie wenig anfangen kann. Im Strafrecht gibt es “abstrakte Gefährdungsdelikte”: Der Gesetzgeber bestraft Verhaltensweisen, die generell als gefährlich erscheinen, auch wenn konkret gar nichts passiert.
Daher wird bestraft, wer besoffen fährt; selbst wenn nichts passiert – es hätte ja jederzeit etwas passieren können. Diese “abstrakte Gefährlichkeit” kann man nicht auf eine angespannte Sicherheitslage übertragen, in der es keine Handlungen und Personen gibt, auf die man zugreifen könnte. Mit der abstrakten Gefahr verhält es sich hier wie mit der abstrakten Malerei: Man sieht, dass etwas da ist, weiß aber nicht genau, was es ist…Wer so daherredet, trägt dazu bei, dass das Land den kühlen Kopf verliert, den es im Kampf gegen den Terrorismus braucht. Vielleicht ist das so gewollt: Angst ist eine Autobahn für Sicherheitsgesetze. Vielleicht ist es auch so, dass diejenigen in der Politik, die für den Abzug der deutschen Soldaten aus Afghanistan plädieren, als nützliche Idioten der Terroristen diskreditiert werden sollen.
Ähnlich wurde es ja einst mit den Kritikern der (später vom Verfassungsgericht partiell aufgehobenen) Gesetze gegen Organisierte Kriminalität gemacht. Die Kritiker wurden als Helfershelfer der Kriminellen beschimpft.”
Wer nun so wie die Linksfraktion den Helfershelfer von Behördenlegenden und Fantomgefahr spielt, ohne eine Sekunde nach mittlerweile sogar in der “New York Times” (8) dokumentierten massenhaften Lieferungen von US-Waffen an “die Taliban” zu fragen, die Verwicklungen der Geheimdienste in diese “IJU”-Farce der sogenannten “Sauerländer Zelle” verschweigt, oder sich nicht an die Kenntnisse der ost- und westdeutschen Geheimdienste über die “RAF” und ihre Attentate in der Bonner Republik erinnert, der diskreditiert sich als Wahlalternative zu den Kriegs- und Überwachungsparteien, weil er diesen nur die Argumente für ihre innere und äussere Kriegführung liefert.
(…)
Quellen:
(1) http://www.linksfraktion.de/pressemitteilung.php?artikel=1247179768
(2) http://www.radio-utopie.de/2009/04/19/peter-scholl-latour-in-phoenix-runde-11-september-saudisches-attentat-und-grosse-luege/
(3) http://www.radio-utopie.de/2009/06/24/maulwurf-gysi-faselt-von-weltweiter-anschlagsgefahr/
(4) http://www.radio-utopie.de/2008/06/25/den-terror-ins-land/
(5) http://www.radio-utopie.de/2009/02/01/video-terroristen-exekutive-und-konzernmedien-starten-angst-offensive-zur-beeinflussung-der-bundestagswahlen/
(6) http://www.radio-utopie.de/2009/06/06/placebo-terror-vor-der-eu-wahl/
(7) http://www.sueddeutsche.de/politik/654/479148/text/
(8) http://www.nytimes.com/2009/05/20/world/asia/20ammo.html
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4.September 2009 at 16:28
Ich verstehe die Aufregung nicht. Oder erkläre es mir. Lafo hat gesagt: Bundeswehr raus, damit die Taliban sich nicht genötigt sehen, in D einen Anschlag zu verüben.
Das ist zwar Käse, weil um die Bundeswehr rauszukriegen, wären Anschläge in Afghanistan auf die Bundeswehr zielführender (ganz trocken betrachtet), aber um den Abzug mediengerecht zu argumentieren, wäre es doch in der Sache dienlich.
Oder?
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4.September 2009 at 16:50
ja ja herr neun. so einen luftigen artikel hab ich schon lange nicht auf radio-utopie gelesen, aber nun belehren sie mich eines besseren.
die linkspartei mit den anderen überwachungsparteien gleichzusetzen ist schwachfug, da die motivation der aussagen der linkspartei ein ganz andere ist, als die einer cdu.
kurz, cdu verteidigt den einsatz und sagt, wenn dieser nicht wäre würde es mehr terror bei uns geben.
die linke aber sagen, nur der aggresionskrieg der nato in afganistan steigert eine EVENTUELLE terrorgefahr. Also kurz CDU will Krieg um weniger terror zu haben und Linkspartei will keinen Krieg um weniger terror zu haben. leider ist nun mal letztere aussage plausibler oder würden sie ruhig bleiben wenn in deutschland ihre eltern/kinder/verwandte durch besatzer ermordert würden? ich denke nicht und wer weiß was dann für gedanken in ihrem kopf reifen würden….
sie koennten eigentlich unter ihrem artikel gleich noch bisl wahlwerbung setzen. wie wäre es mit “nur die piraten ist die einzige lösung” …. ode vielleicht wie in einigen älteren artikeln “fdp würde das verhindern” … na ja, denken sie mal drüber nach
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4.September 2009 at 16:56
“Der Afghanistan-Einsatz erhöht die Anschlagsgefahr in Deutschland und der Welt.”
Also die LINKE ist ja nun eindeutig für den sofortigen Abzug der BW aus Afghanistan. Deshalb verstehe ich solche Aussagen als Argument für den sofortigen Abzug.
Man kann Leuten auch was in den Mund legen, was sie ganz bestimmt nicht meinen.
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4.September 2009 at 16:57
und warum ließt man von den piraten dazu eigentlich nichts? richtig, weil sie nur 1-2 themen haben. wird das etwa mal kritisch beleuchtet von ihnen herr neun? nein!! sie machen sie sich mit solchen artikeln nicht gerade glaubwürdig bzw. erscheinen unabhängig.
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4.September 2009 at 17:00
Nun, Herr Neun, und ganz ohne Schaum vorm Mund: Sie deuten Herrn Lafontaine (=Lafo), unterstellen, m.E. zu Recht, Logik. Ich vermute einen anderen tieferen Zusammenhang, der mir schon bei LaFos, auf die “Betriebsgemeinschaft” bezogener, “Faktor 20″-Forderung auffiel: Ich meine den Widerspruch zwischen plakativer politischer Forderung (hier sofortiger Abzug, Gewaltverzicht und andere Politsprechblasen) und seiner dumpfdeutschen Mentalität, die auf´s nachhaltige psychosoziale Verhaftetsein in der bestenfalls unpolitischen, schlimmstenfalls antipolitischen Mehrheitsmeinung verweist …. Anders gesagt: LaFo ist Ausdruck der traditionellen, oberflächlichen, deutschen POLITIK DES UNPOLITISCHEN. Auch bei LoFo fehlt der entscheidendee Bruch mit dem juste milieu. Vermutlich ist Lafo deshalb auch, zuletzt an der Saar am 30. 09. 2009, wahlpolitisch so “erfolgreich”: Er bedient nach wie vor die dumpfdeutsche Mehrheitsmentalität …
Gruß
Harry
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4.September 2009 at 17:15
Lafo weiß eben, wo man den Regierenden entgegenkommen muß, um mitspielen zu dürfen beim Schachern um Pöszuchen und Pfründe.
mit freundlichen Grüßen
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4.September 2009 at 17:29
Das erste Zitat bezieht sich, vielleicht nicht ganz eindeutig, einzig auf den Vorwurf der Kriegsschuld und den damit verbundenen Konsequenzen (Überwachungsstaat, Gesetzesänderungen, ect.) seitens der CDU. Dieser Vorwurf kann zum gegenwärtigen Zeitpunkt nicht als solches konkret erhoben werden.
Ich erinnere da zb. an das Partei- und Berufsverbot von Kommunisten aus der Zeit Willy Brandts. Mehr brauch man dazu nicht zu sagen.
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4.September 2009 at 18:12
Ich zitiere hier mal einen Abzieher vom Elftenneuntenmeterpunkt, dem dieser Schwachkopf, nein, dem dieser Kollaborateur Oskar die Pille genau vor die Füsse gelegt hat:
http://www.faz.net/s/Rub7FC5BF30C45B402F96E964EF8CE790E1/Doc~E3BA8BBBA426B4C629C57526871C1062A~ATpl~Ecommon~Scontent.html
Alles klar soweit?
Nochmal für notorische Nichtdenker und Vollidioten aus Überzeugung: es gibt keine verdammte “Al Kaida” und es gibt auch keine “Taliban”. Was es gibt, sind überall Bewaffnete mit irgendwelchen oder bekannten Kommandeuren, Milizen deren Munitionsvorräte, Infrastruktur und Transportmittel sich seit Jahren magisch erneuern (“..die Taliban können nämlich alle fliegen, hab ich gehört, auch ohne Flugzeuge, müssen sie wissen und sie reiten alle auf fliegenden Teppichen oder/und Kamelen..”), vorgetäuschte Gefechte, Witzmeldungen und Kriegspropaganda, Theorien für Geistesgestörte (deren Wiederlegung mit “Verschwörungstheorie” geahndet wird) und eine Horde Hammel und Untertanen die sich auf den Penis getreten fühlt wenn sie mal einen klaren Gedanken fassen muss, ohne dass er gleich wieder entwischt.
Das ist ein ganz normaler Weltkrieg. Nur werden in diesem einfach vorher Attentate verübt und blöde Geschichten erzählt, bevor man in irgendwelche Länder einrückt. Leider ist auch das zu begreifen für mental Unterbelichtete – in unseren Kreise kurz Linke genannt – einfach nicht zu verkraftende Schwerstarbeit, vor der sie maximal erfolgreich das Weite suchen und ihren Kopf in die nächste warme Stelle stecken die ihnen unterkommt und Einkommen sichert.
4.September 2009 at 18:17
Lafontaine ist klar für den Abzug und deshalb sei ihm dank. Das Peter Scholl-latour Statement ist sowieso Klasse. Man sollte nun nicht gegen Lafontaine, solche Artikel bringen, denn anscheinend hat er da was verwechselt. Alle Anschläge kommen von Saudis, Nah-Ost Leuten, aber auch Jeminiten, oder Fanatikern aus Marokko. Und Ägypten wollen wir auch nicht vergessen,wo die Moslem Bruderschaft herkommt mit dem Militär Chef von Bin Laden, der ja im Balkan auch herumtobte.
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4.September 2009 at 18:36
@Daniel Neun
Wie gut, Herr Neun, daß ich kein Deutsch-LINKER aus Ihren Kreisen bin, wär ich doch sonst´n “mental Unterbelichteter” … oder hab´ ich da was ächt mistverstanden ?
Gruß Harry
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4.September 2009 at 19:01
be my guest.
4.September 2009 at 20:00
Gut, aber wenigstens beim letzten “hart aber fair” Sesamstraßen-Treffen hatte Lafontaine noch einmal deutlich darauf hingewiesen, dass die Linke eine Antikriegspartei ist und auch bleiben wird. Von Terror sagte er da zumindest kein Wort; so dass sein Anliegen deutlich und ohne taktisches Terror-Geplänkel mir doch immer noch weniger verlogen vorkommt, als jene, die sowas erst durch Angriffskriege provozieren und nur Glück haben, dass die Afghanen stolz genug sind und was besseres vorhaben, als sich in unserem HansWurst-Land in ihre ewigen Jagdgründe zu bomben.
Auch unter einem anderen Gesichtspunkt lohnt es sich übrigens die hartaberfair-Folge einmal anzuschauen: Da wurde dem Oberlehrer Plasberg und seinem Sesamstraßenteam nämlich endlich mal deutlich gemacht, dass der intelligente Zuschauer bald den Eindruck gewinnen könnte, er wohnte einer Kindersendung bei, wenn Herr Oberlehrer so weitermacht und sein Sesamstraßen-Team weiterhin so blöde Matze-Filmchen zwischen den Wortbeiträgen abspielt.
Und dass es sich bei den eingeladenen Gästen* wahrscheinlich um Oskar aus der Mülltonne, Samson aus der Sesamstraße und Ute, Schnute und Kasimir gehandelt haben könnte, hätte den Zuschauer sowieso schon vor Lachen fast vom Stuhl gehauen.
*(Lafontaine, Gabriel, Künast, Koch, Westerwelle)
link zur sendung:
http://www.wdr.de/themen/global/webmedia/webtv/getwebtv.phtml?ref=3235
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4.September 2009 at 20:38
BEI EVENTUELLER FREISCHALTUNG: AUFGRUND DES ENTSCHEIDENEN LINKS HABE ICH DEN KOMMENTAR NOCHMAL VERBESSERT:
Wenigstens beim letzten “hart aber fair” Sesamstraßen-Treffen hatte Lafontaine noch einmal deutlich darauf hingewiesen, dass die Linke eine Antikriegspartei ist und auch bleiben wird. (Er erwähnt auch die Streubomben, Uranmunition und auch den verfassungswidrigen Lissabon-Vertrag)
Von Terror sagte er da zumindest kein Wort; so dass sein Anliegen deutlich und ohne taktisches Terror-Geplänkel mir doch immer noch weniger verlogen vorkommt, als jene, die sowas erst durch Angriffskriege provozieren und nur Glück haben, dass die Afghanen stolz genug sind und was besseres vorhaben, als sich in unserem HansWurst-Land in ihre ewigen Jagdgründe zu bomben.
Auch unter einem anderen Gesichtspunkt lohnt es sich übrigens die hartaberfair-Folge einmal anzuschauen: Da wurde dem Oberlehrer Plasberg und seinem Sesamstraßenteam nämlich endlich mal deutlich gemacht, dass der intelligente Zuschauer bald den Eindruck gewinnen könnte, er wohnte einer Kindersendung bei, wenn Herr Oberlehrer so weitermacht und sein Sesamstraßen-Team weiterhin so blöde Matze-Filmchen zwischen den Wortbeiträgen abspielt.
Und dass es sich bei den eingeladenen Gästen* wahrscheinlich um Oskar aus der Mülltonne, Samson aus der Sesamstraße und Ute, Schnute und Kasimir gehandelt haben könnte, hätte den Zuschauer sowieso schon vor Lachen fast vom Stuhl gehauen.
*(Lafontaine, Gabriel, Künast, Koch, Westerwelle)
link zur entscheidenen Stelle der Sendung:
http://www.wdr.de/themen/global/webmedia/webtv/getwebtv.phtml?ref=3235
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4.September 2009 at 20:50
@ Herr 9
Antworten sie auch auf die Frage, wie sich die Piraten-Partei dazu positionieren? Und kommen Sie mir nicht mit “das es eine erst junge Partei ist” oder so etwas. Schließlich preißen sie diese hier ständig an wenn es um die bundestagswahl etc. geht. Also, wie ist ihre Antwort?
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4.September 2009 at 23:50
@1%
Meinungsfreiheit und Vielfalt ist nicht so dein Ding was.
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5.September 2009 at 02:02
Weder ist Lafontaine ein Rassist, noch ist er für diesen Krieg oder dessen Fortsetzung. Und dass Menschen, die einen Krieg, der ihnen in ihrem Heimatland aufgezwungen wurde und den sie dort vorerst nicht gewinnen können… dass also diese Menschen bereit sind, diesen Krieg statt dessen in die Länder ihrer Feinde zu bringen, lässt sich in der Tat nicht ausschließen, bzw. damit muss gerechnet werden.
Mit Lafontaine oder der Linken hast du dir allerdings den falschen Feind ausgesucht.
Der Artikel ist ausgemachter Blödsinn!
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5.September 2009 at 02:12
wir haben keine ideale Partei aber wir haben eine, die eindeutig besser ist als der Rest und das ist die Linke.
Mich stört auch das zu sanfte Auftreten der Linken aber dies ist villeicht der Preis um überhaupt Stimmen zu bekommen.
Ihre Umkehrschlüsse Gysi und Lafontaine sind einfach falsch. Weder Gysi noch Lafontaine behaupten, dass Afghanen hier irgendwelchen Terror planen. Dies ist die Platte der Regierungsparteien.
Im übrigen ist die Linke die einzige chance, eine Grosse Koalition vielleicht zu verhindern. Wenn die schwach bleiben und es auch einer erstarkten FDP nicht gelingt, mit der CDU eine Mehrheit zu bekommen, haben wir wieder die Groko am Hals. Wahrscheinlich ist das eh so geplant, ich würd fast wetten.
Aber mit einer starken Linken könnte die SPD vielleicht mal wieder Machtgeruch entfalten und zwar nicht als schrumpfendes CDU Anhängsel sondern als Volkspartei. Ob sie diesen Schritt aber gehen kann bezweifle ich noch. Aber die Option muss wahrgenommen werden.
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5.September 2009 at 02:26
Peter Scholl-Latour sagt in dieser Sendung, dass 911 eine “saudische Tat” gewesen sei. Dies ist falsch. Da Daniel Neun sich bereits zum zweiten Mal auf diese Sendung bezieht, sollte er einmal klar sagen, ob er auch dieser Meinung ist. Nach meiner Meinung ist die Hijacker-Geschichte eine totale Fabrikation. Saudi-Arabien hat mit 911 nichts zu tun.
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5.September 2009 at 02:36
Zur hier teilweise beworbenen FDP könnten ruhig auch ein paar Worte verloren werden
Zu Lafontaine: Bitte, Daniel, schau nochmal den Satz an. Da steht mit KEINEM WORT was von AFGHANEN, die Terror bei uns machen. Überhaupt nichts. Das ist einfach nur reingedichtet. Das einzige, was man rummäkeln könnte, ist, dass Lafo nicht sagt, warum hier in der Vergangenheit Terroranschläge verübt wurden und welche Agenda dahintersteckt. Dann würde auch deutlich werden, dass die meisten Terroranschläge wenig mit den danach Beschuldigten zu tun haben. Trotzdem ist seine Argumentation dahingehend richtig, dass sich der Hass mehrt – sowohl in den betroffenen Gebieten als auch unter den sich solidarisierenden Menschen in Deutschland. Darin kann man sehr wohl eine Gefahr sehen. Und diese Gefahr entsteht durch solche verbrecherischen Kriege, d.h. ohne deutsche Teilnahme könnten viele ruhiger schlafen. Das hat absolut nichts mit Warnungen vor bösen Muslimen zu tun, die Hanning und Schäuble gerne absondern. Außerdem ist doch hinlänglich klar, dass die gesamte Linke inkl. Lafo die Besetzung Afghanistans hauptsächlich aus viel triftigeren Gründen verurteilt.
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5.September 2009 at 09:43
@Eugenia
In Ihrem Erstpostung (oben No. 12) haben Sie´s zu LaFo so doppel- wie hintersinnig auffn Kernpunkt gebracht:
“immer noch weniger verlogen”
Meine gesternnachmittag-Deutung zum LaFo-Syndrom oben No. 5,
Schön´ NRW-Gruß noch an alle ganzdeutschen Kleineres-Übel-Wähler/innen,
Harry
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