NATO-Kriterien: Versteckte Rüstungsausgaben

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Die darüber hinausgehenden Vorstellungen präsentierte Verteidigungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer in ihrer Münchner Grundsatzrede Anfang November, als sie sich hinter die Forderung schmiss, den Militärhaushalt perspektivisch noch weiter auf geschätzte 75 Mrd. Euro aufzuplustern: „Ja, wir haben in den letzten Jahren enorm aufgeholt. Und wir haben für das nächste Jahr zum ersten Mal, bei der Summe, die wir an die NATO melden, die Schallmauer von 50 Milliarden durchbrochen. Das ist eine enorme Leistung. Aber das reicht noch nicht aus, denn wir brauchen die Steigerung auf 1,5% des BIP bis 2024 und 2% bis spätestens 2031.“

Ein Spaziergang durch (militarisierte) Forschungslandschaften

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So wie diese Einblicke in die Mathematik und die Informatik, die zweifellos den Schwerpunkt der Dissertation ausmachen, für viele Außenstehende neu und erkenntnisreich sein dürften, verhält es sich womöglich mit dem ersten Drittel des Buches für viele Angehörige der betreffenden Disziplinen. Hier werden in ähnlicher Knappheit Begriffe wie Krieg, moderne Kriegführung und (positiver) Frieden sowie Grundkonzepte der Wissenschaftsethik vorgestellt. Entsprechende Debatten von der unmittelbaren ‚Nachkriegszeit‘ bis zur heutigen Auseinandersetzung um Zivilklauseln werden nachgezeichnet und ganz am Rande eine kurze Geschichte der sozialen Bewegungen in Deutschland er- und die Auslandseinsätze der Bundeswehr aufgezählt. Auch die jüngeren Reformen und aktuellen Tendenzen des deutschen Bildungs- und Wissenschaftssystemes werden überblicksartig dargestellt.

Navigationssystem IRNSS: Raketenstart für unabhängiges indisches „GPS“

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Am heutigen Montag, den 1.Juli 2013 wird die Trägerrakete PSLV-C22 vom Satellitenzentrum Sriharikota abheben und den Satellit IRNSS-1A auf eine Umlaufbahn bringen. IRNSS ist die Abkürzung für “Regional Navig Indation Satellite System”, mit dem sich Indien von dem U.S.-System GPS (Global Positioning System) unabhängig macht, da dieses in Kriegszeiten oder bei Konflikten nicht zugänglich sein könnte. Um sicheren Zugang zu Navigationssystemen zu gewährleisten, werden bis zum Jahr 2015 insgesamt sieben Satelliten in einen geostationären Orbit gebracht, vier davon direkt über den Subkontinent.