Eine kostspielige Rede

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Der israelische Wohlfahrtsstaat, der einmal Neidobjekt vieler Länder war (erinnern Sie sich an den Kibbuz?), zerbricht. Alle unsere Sozialdienste zerbröseln. Das Geld geht an die riesige Armee, die groß genug für eine Mittelmacht wäre. Schlägt also irgendjemand vor, das Militär drastisch zu verkleinern? Natürlich nicht. Was denn, unseren tapferen Soldaten das Messer in den Rücken stoßen? Unseren zahlreichen Feinden die Tore öffnen? Aber das wäre ja Verrat!

Libyen: Clintons Kriegslügen

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Bekanntlich drängen spätestens seit dem Auftritt von Bundespräsident Joachim Gauck bei der Münchner Sicherheitskonferenz Anfang 2014 große Teile des außen- und sicherheitspolitischen Establishments darauf, Deutschlands scheinbar bislang an den Tag gelegte „Kultur der (militärischen) Zurückhaltung“ zugunsten einer offensiver ausgerichteten Außenpolitik ad acta zu legen (siehe ausführlich IMI-Studie 2015/02).

Die Mutter aller Bumerang-Effekte

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Aus ISIL wurde ISIS, dann der mittlerweile bekannte Islamische Staat (IS), der im nördlichen und zentralen Bereich des Irak herumgetobt hat. Was IS so effektiv macht, ist dass der größere Anteil seiner Anführer und Soldaten Verteranen von Präsident Saddam Husseins Armee sind, in erster Linie der republikanischen Garde. Auf Seiten von IS steht der letzte überlebende Saddam-Insider Izzat Ibrahim al-Douri.