Die Aufstockung im Irak und alternative Fakten

Donald Trump und Kellyanne Conway sind nicht die Erfinder der alternativen Fakten. Die Regierung der Vereinigten Staaten von Amerika hausiert mit diesen schon seit Jahrzehnten. Nehmen wir die jĂŒngste Geschichte des Irakkriegs. Denken Sie daran, dass es 2002 eine „todsichere Sache“ war, dass der Irak aktiv Programme zur Entwicklung von Massenvernichtungswaffen (WMD) betrieb. (Wir konnten nicht zulassen, dass die rauchende Pistole zu einer Pilzwolke wurde, sagte Condoleezza Rice). 2003 landete PrĂ€sident George W. Bush auf einem FlugzeugtrĂ€ger und verkĂŒndete, dass die grĂ¶ĂŸeren Kampfoperationen im Irak vorbei sind – Mission erfĂŒllt! Und 2007 wurde die von General David Petraeus orchestrierte „Aufstockung“ verkauft als Entreissen des Siegs aus den Klauen der Niederlage. Alles das waren „alternative Fakten.“ Alle wurden von den Tatsachen auf dem Boden widerlegt.

Es sind natĂŒrlich die U.S.-Geheimdienste, die Trump erpressen (wollen)

Eine Analyse zum angeblich existierenden neuen belastenden Material gegen den neuen U.S. PrÀsidenten Donald Trump.

Der schon zu Beginn der Amtszeit von Barack Obama zum „lebenden, atmenden Organismus“, „jeder Kontrolle entwachsenen“ Apparat der „Nationale Sicherheit AG“ (Washington Post, 2010) versucht die Kontrolle ĂŒber sein Weißes Haus zu behalten. Die Apparatschiks wenden dazu ein erstaunlich plumpen Trick an, der eigentlich jedem und jeder sofort auffallen mĂŒsste: sie lassen an die Presse durchsickern, es gĂ€be belastendes, kompromittierendes Material gegen den neuen U.S.-PrĂ€sidenten, Donald Trump – was aber nicht sie hĂ€tten, sondern „die Russen“.

Syriens Außenminister und U.S.-Administration Seit an Seit gegen Russlands richtiges Friedenskonzept

Eine Föderalisierung Syriens durch eine VerfassungsĂ€nderung, die die staatliche IntegritĂ€t wahrt, aber eine Autonomie fĂŒr die Kurden einschließt, liegt demnĂ€chst in Genf bei den Friedensverhandlungen auf dem Tisch. Wer den Sieg Syriens gegen die Invasion und das Überleben dieses Staates will, sollte unterschreiben.

Die russische Regierung bzw der Kreml haben kĂŒrzlich, wie immer Jahre zu spĂ€t, den einzigen richtigen Vorschlag zur Beendigung des Syrien-Krieges und dem Sieg gegen die Invasoren aus der N.A.T.O und der U.S.-Hegemonie gemacht. Und natĂŒrlich protestierte das U-Boot der Invasoren in Damaskus, Außenminister Walid al-Muallem, am lautesten dagegen. Die U.S.-Regierung Ă€ußerte sich Ă€hnlich wie al Muallem zum Friedenskonzept, eher wutschnaubend in sich hinein murmelnd. Die ganze Situation ist geprĂ€gt von der ĂŒbliche extremen Heuchelei, von allen Seiten außer – und das sind gute Nachrichten – seitens der Russischen Föderation.

Im Detail.

Britische Denkfabrik gibt zu bedenken, dass Russland al-Qaeda in Syrien etwas antun könnte

Sagt, dass sie „ISIS helfen,“ wenn sie al-Qaeda etwas antun

Ein neuer Bericht der britischen Denkfabrik Royal United Services Institute (RUSI) warnt davor, dass Russlands Eingreifen in den syrischen Krieg lĂ€ngerfristig „ISIS helfen“ könnte, wobei ironischerweise dieselben Argumente benutzt werden wie gegen die Vereinigten Staaten von Amerika, als diese damit begannen, Syrien zu bombardieren.

Russlands laufende Operationen in Syrien konzentrieren sich auf die KĂŒste rund um Latakia, und wĂ€hrend Russland klar gemacht hat, dass es die Absicht verfolgt, Syrien bei seinem Kampf gegen ISIS und andere extremistische Gruppen zu helfen, handelt es sich bei der Gruppe in nĂ€chster NĂ€he von Latakia nicht um ISIS, sondern um al-Qaeda. Das heißt, so RUSI, dass Russland möglicherweise al-Qaeda Schaden zufĂŒgen könnte, was neuerdings eine „schlimme Sache“ ist.

Das wirkliche FlĂŒchtlingsproblem – und wie es zu lösen ist

Letzte Woche erlebte Europa eine seiner schlimmsten Krisen seit Jahrzehnten. Zehntausende Migranten kamen ĂŒber Ungarn in die EuropĂ€ische Union und verlangten freie Durchfahrt in ihre erhoffte Destination Deutschland.

WĂ€hrend sich die Medien auf die menschliche Tragödie so vieler Menschen stĂŒrzen, die vertrieben wurden und unter gefĂ€hrlichen UmstĂ€nden reisen, wird sehr wenig Aufmerksamkeit den Ereignissen gewidmet, die sie dazu gebracht haben, ihre LĂ€nder zu verlassen. Sicher fĂŒhlen wir alle fĂŒr die vertriebenen Menschen, besonders die Kinder, aber vergessen wir nicht, dass es eine von Menschen gemachte Krise ist, und eine von Regierungen gemachte Krise.