Landraub an Christen und UnterdrĂŒckung von Protesten durch kurdischen Barzani-Clan im Nordirak

Jahrelange, öffentlich bekannte Repression gegen eigene christliche Bevölkerung durch das Barzani-Regime wirft einige Fragen an die Bundesregierung auf

Kurdische SicherheitskrÀfte des Geheimdienstes Asayish blockierten am 13. April 2016 Strassen um zu verhindern, dass die ansÀssige christliche Bevölkerung in die Landeshauptstadt der Autonomen Region Kurdistan im Nordirak, Erbil, reist. Niemand durfte passieren, die Ortschaften verlassen. Betroffen waren alle Christen, keiner konnte an diesem Tag zur Arbeit gelangen oder andere Dinge erledigen.

Die Regierung von Masud Barzani versuchte mit dieser ungesetzmĂ€ssigen Gewaltmassnahme eine Demonstration der Assyrier und anderer christlichen Glaubensrichtungen wie die chaldĂ€ische vor dem ParlamentsgebĂ€ude zu verhindern. Das Ziel der geplanten Protestaktion war es, den schleichenden Landraub durch Bebauung mit HĂ€usern, die Inbesitznahme von GrundstĂŒcken, das Halten von Viehherden durch Barzanis Gefolgsleute im Nahla-Tal und anderen Gebieten zu beenden und rĂŒckgĂ€ngig zu machen. Das Nahla-Tal ist eine Region in den Provinzen Nineveh und Dohuk nörlich der Nineveh-Ebene im Nordirak und wird grösstenteils von Assyriern bewohnt.

Neue U.S.-Mammut-Residenz in Erbil, der Hauptstadt der Autonomen Region Kurdistan im Irak

Nach dem Bau der grĂ¶ĂŸten U.S.-Botschaft in Bagdad erhĂ€lt Erbil einen Ă€hnlichen aufwĂ€ndigen, kostspieligen Komplex fĂŒr 600 Millionen U.S.-Dollar, als handele es sich bei dem irakischen Norden schon um einen eigenstĂ€ndigen Staat.

Wenn Politiker, BĂŒrokraten und Berater ErklĂ€rungen fĂŒr die Öffentlichkeit bestimmt abgeben, sollten diese nicht immer fĂŒr bare MĂŒnze genommen werden.

Was zĂ€hlt, sind verbindliche abgeschlossene VertrĂ€ge politischer und wirtschaftlicher Natur, die mehr ĂŒber die HintergrĂŒnde in der Weltpolitik Aufschluß geben als beschönigende, beruhigende oder angsteinflössende Worte, die morgen schon je nach Lage Schnee von gestern sind.

Der geplante Neubau eines Generalkonsulats der Superlative der Vereinigten Staaten von Amerika im Norden des Iraks in Erbil, Sitz der Regierung der Autonomen Region Kurdistan im Irak, zeigt den hohen Stellenwert, dem die Regierung in Washington schon immer dieser strategischen Region beimißt und mit dieser horrenden Investition zukĂŒnftig weiterhin fĂŒr die kommenden Jahrzehnte.

Washington will Fortsetzung seines 13-jÀhrigen Terrorkrieges von Vereinten Nationen absegnen lassen

Am 24. September wird U.S.-PrĂ€sident Barack Obama ein „Gipfeltreffen“ des Sicherheitsrates der Vereinten Nationen fĂŒhren und eine Rede in deren Allgemeiner Versammlung halten. Thema wird eine Fortsetzung des nach dem 11. September 2001 begonnenen weltweiten Terrorkrieges des Imperiums der Vereinigten Staaten von Amerika und seiner „Alliierten“ sein, diesmal gegen einen mit den eigenen Waffen bestens ausgestatteten „Islamischen Staat“ und einem unter wildem Schattenboxen mit sich selber vollzogenen neuen Anlauf zur Syrien-Invasion.

Ein potentieller Störfaktor fĂŒr diese geostrategischen PlĂ€ne wurde bereits vor einem Jahr bis heute faktisch außer Funktion gesetzt: die Berliner Republik.

In einer selbst fĂŒr den „PrĂ€sidenten“ der Regionalregierung des autonomen irakischen Kurdistan bemerkenswerten Heuchelei versucht derzeit Masoud Barzani dem neuen Anlauf des Westblocks zur offenen Syrien-Invasion in die HĂ€nde zu spielen.

Terrorkrieg: Frankreichs Hollande-Regierung will Bevölkerung im Irak „schĂŒtzen“, Sitzung des U.N.-Sicherheitsrates einberufen

Wie die gesamte Lobby des am 14. September 2001 mit der „Authorization for Use of Military Force“ durch den U.S. Kongress weltweit unbegrenzt ausgerufenen „Krieg gegen den Terror“ versucht auch die Regierung Frankreichs diesen hĂ€nderingend am Laufen zu halten, auf welchen SchauplĂ€tzen auch immer.

Der allgemein als schlechtester und unbeliebtester PrĂ€sident in der Geschichte der 5. Republik geltende PrĂ€sident von Frankreich, Francois Hollande, schreitet dabei Seit an Seit mit der (noch) alternativlosen Regierung von Deutschland unter genau der Kanzlerin Angela Merkel, die in 2002/2003 als OppositionsfĂŒhrerin einer von Korruptionsskandalen erschĂŒtterten C.D.U./C.S.U. die Kollaboration der Republik bei der U.S.-gefĂŒhrten Invasion des Irak einforderte und 2005 zum Dank dafĂŒr von Frank-Walter Steinmeiers schöner neuer Schröderpartei ins Kanzleramt gehoben wurde – bis heute.

Saudische Monarchie zielt auf Einmarsch im Irak und lÀsst entsprechende Kriegspropaganda streuen

Unter dem seit Ausbruch des Terrorkrieges in 2001 ĂŒblichen extremen und unlogischen Geheuchel hat die Monarchie in Saudi Arabien schon vor Wochen Zehntausende von Soldaten an der Grenze zum Irak zusammengezogen und behauptet, sie aus aus diesem beschossen worden. Die saudische Monarchie hat nun eine neue Farce in die Medien gebracht, u.a. in die „Zeit“, die man als vielleicht gerade noch tauglich fĂŒr den Deppentest beim Bundesnachrichtendienst bezeichnen könnte.