Zehn arme Bankerlein: „Wirtschaftsweise“ fordern „Rekapitalisierung“ der Banken durch EFSF

Zehn „Top-Ă–konomen“ des Weltkapitalismus, darunter alle fĂĽnf „Wirtschaftsweisen“ des Beraterstabs der Regierung von Deutschland, Mitglieder im „Schattenrat“ des unabhängigen Währungsdiktators EZB, und hochehrenwerte Akademiker aus Universitäten von Memel bis Mississippi fordern die „Rettung“ der Banken durch die Steuergelder im „Euro-Rettungsschirm“ EFSF.

Die Reprivatisierung der Banken: Gigantischer Betrug am griechischen Volk

Fast unbemerkt von der internationalen Öffentlichkeit ist es in den vergangenen Wochen in Griechenland zu einem der größten Vermögenstransfers in der jüngeren Geschichte des Landes gekommen. Gegenstand der Aktion waren die vier griechischen Großbanken. Einvernehmlich handelnde Akteure waren die Syriza-Regierung und die Quadriga aus IWF, EZB, EU-Kommission und Europäischem Stabilisierungsmechanismus (ESM). Verlierer war einmal mehr die arbeitende Bevölkerung Griechenlands, die um über 40 Milliarden Euro erleichtert wurde.

Erste Meldungen im Oktober 2015 ließen bereits aufhorchen. Die europäischen Partnerländer, so hieß es, müssten weit weniger Geld für die Rettung der vier griechischen Großbanken aufwenden als bis dahin angenommen. War im sogenannten „Hilfspaket“ für Griechenland vom Juli 2015 noch eine Summe von bis zu 25 Mrd. Euro für die Bankenrettung vorgesehen, so gab die Europäische Zentralbank (EZB) den Kapitalbedarf der vier Institute nach einem Stresstest Ende Oktober plötzlich nur noch mit 14,4 Mrd. Euro an. Mitte November hieß es dann, ganze 5,7 Mrd. Euro würden für die Bankenrettung ausreichen. Angesichts der sich kontinuierlich verschlechternden Situation der griechischen Wirtschaft musste man sich fragen: Was geht hier vor?

EURO-KAPITALISMUS: E.U.-Richtlinie fĂĽr Enteignung von Bankkonten, 9 Mrd aus E.S.M. fĂĽr Banken-Schulden in Zypern

EURO-KAPITALISMUS, Zypern: Das Bankenopfer
EURO-KAPITALISMUS, Zypern: Der Bundesnachrichtendienst und die “reichen Russen”
EURO-KAPITALISMUS: DIe “Offshore-Leaks” – “Er kam mit der Story unterm Arm”
EURO-KAPITALISMUS: Kontext der Kader

9 Milliarden Euro sollen aus dem E.S.M.-Fonds fĂĽr Banken-Schulden in Zypern bezahlt werden. Nächste Woche stimmt der Bundestag zu. In Griechenland droht die nächste Enteignungswelle zwecks „Rekapitalisierung“ der Banken. Die Kommission der „Europäischen Union“ bereitet fĂĽr einen entsprechenden Beschluss der Räte zur Enteignung von Bankkonten zwecks Finanzierung von Banken-Schulden eine Direktive (Richtlinie) vor. Eine kleine Zusammenfassung.

Allen Beteiligten des in der Nacht vom 15. auf den 16. März in BrĂĽssel begonnenen Testlaufs eines Totalen Kapitalismus in Zypern – dem gesamten obersten Regierungsrat aus 27 Staats- und Parteichefs, der danach am gleichen Ort tagenden „Eurogruppe“, dem „Internationalen Währungsfonds“, der Frankfurter Zentralbank, den Apparatschiks, BĂĽrokraten, Beratern und Kommissaren der E.U. –  mussten wissen was sie taten. Wer so naiv war diesen ganzen präzedenzlosen Vorgang der „Kapitalumschichtung“ fĂĽr ein singuläres Phänomen zu halten, wurde später von der Plappertasche Jereon Dijsselbloem, Finanzminister der Monarchie Niederlande und Vorsitzender „Eurogruppe“, bald eines Schlechteren belehrt. Dijsselbloem plauderte nach dem Raubzug auf den Bankkonten in Zypern aus, dass dieser natĂĽrlich eine Blaupause fĂĽr weitere Aktionen sein wĂĽrde. Dijsselbloems Verlautbarungen wurden später vom Leiter der niederländischen Zentralbank, Klaas Knot, gedeckt.

Im Berliner Kartell der Euro-Parteien saĂź man die peinliche Sache wie ĂĽblich still und leise aus. Nur keinen Mucks jetzt. Merkt ja keiner.

EURO-KAPITALISMUS: Kontext der Kader

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EURO-KAPITALISMUS, Zypern: Der Bundesnachrichtendienst und die “reichen Russen”
EURO-KAPITALISMUS: DIe “Offshore-Leaks” – “Er kam mit der Story unterm Arm”

Die Affäre um die „Abwicklung“ der Bank of Cyprus, die Entdeckung der „reichen Russen“ von Zypern durch den Bundesnachrichtendienst, der dortige Testlauf eines Totalen Kapitalismus und die „Offshore Leaks“. Eine Zusammenfassung.

Zypern: Der „Europäischen Union“ geht es nur um Unterwerfung und Zerstörung

Proteste in Zypern gegen die "Europäische Union"
Proteste in Zypern gegen die „Europäische Union“

Nikosia: Heute darf im zweiten Anlauf das Parlament von Zypern der „Zwangsabgabe“ von Bank-Kunden an die Banken und ihre Raubritter zu BrĂĽssel und Berlin doch noch zustimmen. Ein Kommentar.

Der Staatenbund „Europäische Union“ zerstört ĂĽber das Instrument seines internationalen Finanz- und Währungssystems „Euro“, das den Geldmärkten die ebenso berĂĽhmte wie freie „unsichtbare Hand“ von Adam Smith lässt, systematisch die eigenen Mitgliedsstaaten, um anschlieĂźend deren TrĂĽmmerteile fĂĽr die Errichtung eines imperialen kontinentalen Blocks zusammenzukleben. Alle E.U.-Funktionäre und leitenden Funktionäre aus den entscheidenden E.U.-Mitgliedsstaaten geben dies mittlerweile offen zu: Man mĂĽsse die „Krise als Chance“ fĂĽr „mehr Europa“ nutzen, etc, pp. Seit Jahren geht das so und manche begreifen das auch. (7.Mai 2010, DIE GRIECHENLAND-KRISE (IV): Machtergreifung einer neuen kapitalistischen Sowjetunion)