EURO-KAPITALISMUS, Zypern: Das Bankenopfer
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EURO-KAPITALISMUS: Kontext der Kader
9 Milliarden Euro sollen aus dem E.S.M.-Fonds fĂĽr Banken-Schulden in Zypern bezahlt werden. Nächste Woche stimmt der Bundestag zu. In Griechenland droht die nächste Enteignungswelle zwecks „Rekapitalisierung“ der Banken. Die Kommission der „Europäischen Union“ bereitet fĂĽr einen entsprechenden Beschluss der Räte zur Enteignung von Bankkonten zwecks Finanzierung von Banken-Schulden eine Direktive (Richtlinie) vor. Eine kleine Zusammenfassung.
Allen Beteiligten des in der Nacht vom 15. auf den 16. März in BrĂĽssel begonnenen Testlaufs eines Totalen Kapitalismus in Zypern – dem gesamten obersten Regierungsrat aus 27 Staats- und Parteichefs, der danach am gleichen Ort tagenden „Eurogruppe“, dem „Internationalen Währungsfonds“, der Frankfurter Zentralbank, den Apparatschiks, BĂĽrokraten, Beratern und Kommissaren der E.U. – mussten wissen was sie taten. Wer so naiv war diesen ganzen präzedenzlosen Vorgang der „Kapitalumschichtung“ fĂĽr ein singuläres Phänomen zu halten, wurde später von der Plappertasche Jereon Dijsselbloem, Finanzminister der Monarchie Niederlande und Vorsitzender „Eurogruppe“, bald eines Schlechteren belehrt. Dijsselbloem plauderte nach dem Raubzug auf den Bankkonten in Zypern aus, dass dieser natĂĽrlich eine Blaupause fĂĽr weitere Aktionen sein wĂĽrde. Dijsselbloems Verlautbarungen wurden später vom Leiter der niederländischen Zentralbank, Klaas Knot, gedeckt.
Im Berliner Kartell der Euro-Parteien saĂź man die peinliche Sache wie ĂĽblich still und leise aus. Nur keinen Mucks jetzt. Merkt ja keiner.