Operation Asyl: Der Polizeistaat gibt sich die Kompetenz

Nach der Blaupause faschistischer Systematik, der Strategie der Transformation des Terrorkrieges und im Zuge des Fortgangs von Operation Asyl plĂŒndert der Staat weiter materielles und immaterielles Eigentum der Bevölkerung und eskaliert gleichzeitig deren Kontrolle. Im Äußeren sind deutsche Truppen, deren Einsatz gegen die eigene Bevölkerung und die dafĂŒr notwendige VerfassungsĂ€nderung wie programmiert seit Jahren immer wieder verlangt wird, in mehrere Kriege verwickelt, u.a. in Irak, Syrien und in der TĂŒrkei. Eine staatliche Opposition oder Gewaltenteilung gibt es faktisch nicht. Die Republik bleibt außer Funktion. Und das alles passiert exakt wie von uns prognostiziert.

Operation Asyl, Köln: TĂ€terbild wieder geĂ€ndert, „Tunesier“, nun Kampagne fĂŒr Bundeswehr-Entsendung nach Tunesien, wegen Libyen

Gestern dokumentierten wir die psychologische KriegfĂŒhrung gegen unsere Republik und Gesellschaft im Zuge von Operation Asyl und der Verwicklung in Angriffskriege gegen Syrien und Irak, die geplatzte geheimdienstlichen LĂŒge um fiktive drohende Attentate zu Sylvester in MĂŒnchen, sowie die bereits mehrfach durch die Behörden gewechselten Darstellungen bezĂŒglich der Ereignisse zu Silvester in Köln.

Stand der Darstellung gestern: Syrer und Iraker seien verantwortlich fĂŒr massenhafte sexuelle Übergriffe. Nun schwenken Staat und Massenmedien abermals um, Ă€ndern das propagierte TĂ€terbild und gehen zu einer weiteren orchestrierten Kampagne fĂŒr die Verwicklung der Berliner Republik in den vierzehnjĂ€hrigen Terrorkrieg ĂŒber, diesmal bezĂŒglich Libyen, Tunesien und Nordafrika. Wie bei der bereits gescheiterten Syrien-Invasion treibt die Kriegstreiber dabei die eher verweifelte Hoffnung das Endziel Mittelmeerunion doch noch zu erreichen:

Operation Asyl: Psychologische KriegfĂŒhrung gegen unsere Republik und Gesellschaft im Zuge der Verwicklung in Angriffskriege gegen Syrien und Irak

Köln und MĂŒnchen. Moralisch-politischer Zusammenbruch und Kapitulation von Liberalen, Demokraten, Pazifisten, Sozialdemokraten und politischen Linken in Zeiten des Krieges. Kontext einer Republik außer Funktion.

Am 23. August warnte Radio Utopie vor einer

„von der Regierung von oben nach unten in die Gesellschaft hinein organisierten neuen Kampagne zur SchĂŒrung von Konflikten, Spaltungsbewegungen, bis hin zur Kreation von SpannungsfĂ€llen in die Quere, die einerseits den „Sicherheits“-Apparat, als auch die „EuropĂ€ische Union“ begĂŒnstigen, die Republik destabilisieren und dadurch die herrschende Machtarchitektur stabilisieren sollen.“

Gestern begannen, jedenfalls nach Angaben des MilitĂ€rs bzw des EinsatzfĂŒhrungskommandos, die Tornado-Kampfbomber-EinsĂ€tze der deutschen Luftwaffe im 2003 durch eine Invasion des Westblocks begonnenen und danach faktisch nie geendeten Irak-Krieges, dem sich Staatsparteien, Organisationen und vor allem die Bevölkerung Deutschlands seinerzeit noch wiedersetzt hatten. Doch seltsamerweise wurde dieser Kotau von Staat, MilitĂ€r und Regierung Deutschlands vor dem seit 14 Jahren weltweit nach eigenem Ermessen Krieg fĂŒhrenden Imperium der Vereinigten Staaten von Amerika kaum oder gar nicht zur Kenntnis genommen. Ebenso willig hingenommen wurde die organisierte Kollaboration beim verfassungswidrigen Angriffskrieg gegen Syrien, welcher 2011 (zunĂ€chst im Windschatten einer ursprĂŒnglichen Demokratiebewegung) begonnen wurde, mit dem Ziel der Kontrollgewinnung ĂŒber diesen Staat bzw dem Sturz des bisherigen Regimes.

Eigentlich seltsam, nicht wahr? Im Jahre 2016 wird Deutschland in zwei Angriffskriege mit hinein gezogen, in einen weiteren Krieg auf dem Territorium eines Mitglieds vom Nordatlantikpakt verwickelt, der TĂŒrkei, und es passiert – nichts.

Nichts.

Die „Opposition“ tut nichts. Die Friedensbewegung tut nichts. Die Bevölkerung protestiert nicht. Die Presse berichtet kaum.

Wie kam dieses gewisse Nichts zustande?

Operation Asyl: Der geheimdienstliche Komplex baut ein Attentats-Szenario in Deutschland auf

Die im Zuge des vierzehnjĂ€hrigen Terrorkrieges international engmaschig vernetzten Behörden der kriegfĂŒhrenden Staaten streuen ĂŒber ihre „falsche echte“ Presse um PĂ€sse aus Irak und Syrien, samt vermeintlich oder tatsĂ€chlich „verschwundene“ Syrer in Deutschland. Kein einziges der real existierenden „Kontrollgremien“ in Bundestag und LĂ€nderparlamenten geht der Sache nach, auch nicht die InnenausschĂŒsse oder G-10-Kommissionen. Die populĂ€re, kommerzielle Informationsindustrie bzw Presse wiederum ĂŒbernimmt zum x-ten  Male unter Verzicht auf alle journalistischen Vorkriegs-Prinzipien wie der Watergate-Regel („mindestens zwei gleichlautende, von einander unabhĂ€ngige Quellen“) ungeprĂŒft alle Behauptungen aus dem geheimdienstlichen Komplex. Die letzten Tage hatte „die Welt“ das Zitatenkarussell unter Berufung auf Behörden wie Frontex in Gang gesetzt, heute war es die „Bild“-Zeitung, unter Berufung auf Angaben der Bundesregierung. Und statt diese Angstkampagne der Regierung und ihre mit ihr inzestiös verschmolzenen Machtstrukturen auf paneuropĂ€ischer und internationaler Ebene auffliegen zu lassen, setzt nun die Presse in der Republik unisono Tausende und Abertausende Menschen aus Kriegsgebieten einem Generalverdacht aus. Und fast alle singen mit.

Explizit die vermeintlich KriegsflĂŒchtlingen positiv gegenĂŒberstehende Partei „Die Linke“,  die seit Kriegsausbruch die Logik des Terrorkrieges deckt (was real ist bestimmen AttentĂ€ter und Geheimdienste, die Gewaltenteilung wird ausgeschaltet), hat mit ihrem „den Terror ins Land“-Szenario dem aktuellen Szenario des Apparats seit Jahren strategisch zugearbeitet. Und im Gegensatz zu „Die Linke“ und allen anderen etablierten staatlichen oder kommerziellen KrĂ€ften und Parteien haben wir genau diese Entwicklung bereits zu Beginn von Operation Asyl vorausgesehen.

Operation Asyl: Nach der Extase („FlĂŒchtlinge! FlĂŒchtlinge!“) nun die Panik („FlĂŒchtlinge! FlĂŒchtlinge!“)

Wieder einmal spielt die Bevölkerung der Republik außer Funktion Medizinball ohne Medizin. Seit Jahren wird sie in umgekehrt angewandter ABC-Theorie (wir nannten das Irrationalisierungskampagnen) mal in diese, mal in jene Richtung getreten, ohne Opposition, mit wenig Dissidenten, kleiner unabhĂ€ngiger (und das heisst: freier) Presse, aber ohne selbst das Geschehen auch nur begreifen zu wollen, weil das einfach viel zu stressig ist.