„Während die EVG als extrem bahnfreundlich gilt, zeigt sich die GDL unbeugsam und unabhängig“

Die GDL verhielt sich zurückhaltend bei der Privatisierung, während sich die Gewerkschaft Transnet, Vorgängerin der EVG, buchstäblich selbst vor den Karren Privatisierung spannte. Zum ersten Krach kam es allerdings erst, als die Transnet mit der DB AG einen Tarifvertrag unterzeichnete, der es der DB ermöglichte, Lokführer auf Basis von Leiharbeitnehmertum zu Stundenlöhnen um die 7,50 EUR einzustellen. Nur wenige Monate später wechselte der damalige Gewerkschaftsvorsitzende Norbert Hansen nahtlos und ohne Übergangszeit in den Vorstand der DB AG.

Ähnliche Vorgänge sind vonseiten der GDL nicht bekannt. Im Gegenteil, ein lukratives Angebot der DB wurde von Claus Weselsky abgelehnt.

„Man kann nicht schlichten über das Grundgesetz“: Die Pressekonferenz der Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer

"Wir haben deshalb so lang verhandelt, weil die Bahn in all ihren Angeboten bisher dieses immer zur Grundbedingung gemacht hatte - allerdings immer sehr gut versteckt: in wabbeligen Formulierungen, in fadenscheinigen Argumentationslinien hat sie immer die gleiche Vorbedingung gestellt. Und nun hat sie sie zu Papier gebracht. Nach langen Verhandlungen in den Hintergrundgesprächen. Und wir haben uns erlaubt, unsere Grundrechte nicht an der Garderobe abzugeben, sondern zu sagen: Das werden wir nicht tun. Weder im Vorgriff auf das Gesetz, noch überhaupt. Weil wir die Grundrechte nicht als teilbar sehen.

Und das ist auch der Grund, warum wir die Schlichtung ablehnen. Man kann nicht schlichten über das Grundgesetz. Das dürfte jedem in diesem Raume klar sein. Und den Menschen da draußen auch."

Blamiert die GDL wieder mal die Transnet-Komiker?

Am 18.Dezember hat die "Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer" (GDL) dem Bahnkonzern DB AG ihr Forderungspaket für den Lokomotivführertarifvertrag (LfTV) in der Tarifrunde 2009 übergeben. Der Schwerpunkt der GDL-Forderungen lag bei Verbesserungen der individuellen Planbarkeit, verlängerten Wochenendruhen, Vereinbarkeit von Familie und Beruf auch für die Arbeitenden, sowie wirksame Vorsorge bei Fahrdienstuntauglichkeit.
Jetzt läutete am Wochenende die grösste Witztruppe seit es Gewerkschaften gibt, die SPD-DGB-Leiche "Transnet", mit den nicht vorhandenen Klingelbeuteln und drohte mit etwas, was ihr niemand abnimmt und deshalb auch nie passieren wird: mit einem Arbeitskampf.

Name: Sapiens Transnet, 250.000 Exemplare

Die Wähler von Norbert Hansen sind der beste Beweis für die unendliche Flexibilität des menschlichen Rückgrats Von allen auf den Hund gekommenen Bücklingen der Spezies Menschheit gibt es ausgerechnet in dieser Republik immer wieder grössere Batzen auf einem Haufen zu bestaunen. An den Spezialdemokraten (immer noch über 500.000) haben jetzt die 250.000 Exemplare des Sapiens […]

Transnet: „Universum Hansen“ wechselt die Umlauf-Bahn

Frankfurt am Main: Nachdem das Bündnis "Bahn für Alle" (von dem Sie, wie von jedem anderen Bündnis in dem die Jusos und attac sitzen, wahrscheinlich noch nie etwas gehört haben) nun gestern gemeldet hat dass der Chef der Bahn-Gewerkschaft "Transnet", Norbert Hansen (SPD), zum Bahn-Konzern DB AG wechselt, verlangen nun wieder einmal SPD-Jugendliche bis 35 von ihren Karrieretriebwerken älteren Semesters im Falle Hansen irgendwas zu unternehmen.