David Petraeus: Goldmedaille in Schönreden

Ich habe mir die Olympischen Winterspiele im Fernsehen angesehen, wo die Kommentatoren der Wahl für NBC typischerweise Athleten sind, die in der Vergangenheit Goldmedaillen gewonnen haben, wie Tara Lipinski im Eiskunstlauf oder Bode Miller im Skifahren. Warum ist es dann so, dass NBC und andere Netzwerke sich auf der Suche nach Expertenkommentar zu Amerikas Kriegen an pensionierte Generäle wie David Petraeus wenden, der nichts gewonnen hat?

Ich werde Petraeus hier nicht beleidigen. Er selbst gab zu, dass seine „Errungenschaften“ im Irak und in Afghanistan „sowohl zerbrechlich als auch reversibel“ waren. Und als das haben sie sich herausgestellt. Die USA kämpften im Irak und in Afghanistan und verloren Tausende von Soldaten und Billionen von Dollar fĂĽr Gewinne, die wirklich kurzlebig waren. Trotz dieser katastrophalen und tragischen Realität bleibt Petraeus der Weise auf der BĂĽhne, der Mann fĂĽr die Analyse unserer endlosen Kriege auf PBS, Fox News und anderswo.

US-General David Petraeus erteilt McChrystal operative Kontrolle ĂĽber Krieg in Afghanistan

Aussergewöhnliche Kompetenzerweiterung für den obersten Befehlshaber in Afghanistan der US- und NATO-Truppen

US-General David Petraeus, Chef des US Central Command, teilte nach Angaben der Nachrichtenagentur Reuters am Freitag, den 5.März mit, dass er die Autorität seines obersten Befehlshaber in Afghanistan erweitert habe und General Stanley McChrystal die operative Kontrolle über praktisch alle US-Truppen im Land übergeben hat.

Das Koch-Soros Quincy-Projekt

ein abgewrackter Zug von neokonservativen und „humanitären“ Interventionisten

Diejenigen, die hofften, dass die nicht-interventionistische Sache wirklich gestärkt wird, wenn sich ein paar Oligarchen, die mit globalem Interventionismus ein Vermögen gemacht haben, zusammenschließen und Millionen in Washingtoner Denkfabriken pumpen, werden von dem Eisenbahn-Wrack schwer enttäuscht sein, das die Koch/Soros-Allianz hervorgebracht hat.

Das Ergebnis war bisher keine tektonische Verschiebung zugunsten einer neuen Richtung mit neuen Gesichtern und neuen Ideen, sondern eher eine Gelegenheit fĂĽr dieselben alten Washingtoner Think Tanks, die jetzt mit noch mehr Geld ĂĽberschwemmt werden, um ihren geliebten Interventionismus neuerdings als „ZurĂĽckhaltung“ zu bezeichnen.