US-Spezialeinheiten bilden offiziell „Anti-Taliban“ in Afghanistan aus

Militär, Krieg Spionage, Attentate

Strategiewechsel in Washington: Vieles spricht dafür, dass derzeit durch die zivile US-Regierung jahrelang vertuschte Praktiken von Militär und Milizen in den Kriegsgebieten bekannt gemacht werden, um diese unter Kontrolle zu bekommen. Dabei gerät auch die deutsche Regierung auf dünnes Eis - mitsamt ihrem Militär und der Auslandsspionage. Bis zum 13.Dezember muss die Vollmacht für ein weiteres Jahr Besatzung in Zentralasien durch das Berliner Parlament unterschrieben sein. Und nun berichten hochrangige US-Regierungsmitglieder, dass u.a. in der deutschen Besatzungszone "Anti-Taliban" Tribute und Schutzgeld von der Bevölkerung erpressen.

Es ist offiziell: das US-Militär in Afghanistan finanziert, rüstet und bildet als Besatzungsmacht Milizen, sowie Söldnerarmeen von bestochenen Warlords aus, welche unter US-Kommando operieren. Das liessen nun "amerikanische und afghanische Beamte" ("american and afghan officials") an die "New York Times" (1) durchsickern - unter ihnen auch ein Entwickler der neuen "Afghanistan-Strategie" von US-Präsident Barack Obama: Christopher D. Kolenda.

Wie es heisst, sollen diese Milizen nach ihrer Ausbildung und Finanzierung als "Anti-Taliban" gegen "die Taliban" kämpfen. Doch wendet sich man sich aus der US-Regierung generell an alle Bewaffneten Afghanistans, mit dem offenen Angebot sich doch bitte einkaufen zu lassen. Ein "führender amerikanischer Militär in Kabul" ("a senior American military official in Kabul") erläuterte anonym seine Version des Geschehens und gleichzeitig auch die Tragweite dessen, was er nun öffentlich ausplaudern musste:

"Die Idee ist, die Menschen dazu zu bringen, selbst Verantwortung für ihre Sicherheit zu übernehmen. An vielen Stellen tun sie das bereits."

Die "New York Times" (1) dazu wörtlich:

"Das Wachstum der Anti-Taliban-Milizen beinhaltet das Risiko, dass sie sich gegeneinander wenden, oder gegen die afghanische und amerikanische Regierung. Die Amerikaner sagen, sie werden die Gruppen klein halten und die Reichweite ihrer Aktivitäten auf den Schutz von Dörfern und die Besetzung von Checkpoints beschränken. Zunächst einmal bewaffnen sie die Gruppen nicht, weil sie bereits Schusswaffen besitzen. Die Amerikaner sagen ausserdem, dass sie diese direkt an die afghanische Regierung anbinden werden."

Nun gibt es Beobachter, die davon ausgehen, dass all dies bereits seit Jahren geschieht und die nun flux "Anti-Taliban" getauften Söldner, Milizen und Armeen der Warlords in Wirklichkeit selbst die sogenannten "Taliban" sind. Denn am 26.Februar 2004 stand, zusammen mit dem damaligen US-Pentagon-Chef Donald Rumsfeld, der damals wie heute amtierende Hamid Karzai im Präsidentenpalast von Kabul vor der Presse und erklärte "die Taliban" für nicht mehr existent (2):

"Alles was in Afghanistan geschieht, hat keinen Bezug zu Terroristen. Zeiten von fehlender Sicherheit haben nichts mit Taliban oder Terroristen zu tun. Es gibt auch Banditentum, es gibt auch Diebstahl. Es gibt auch bewaffnete Raubüberfälle. Nun, nicht jede Tat die mit einer Kalashnikow verübt wird, ist eine Tat die entweder von den Taliban oder al Qaeda begangen wird. Manchmal ist es Diebstahl. Manchmal ist es institutionelle Schwäche. Viele Male haben wir Unrecht bemerkt, welches von Leuten begangen wurde, die für die Regierung arbeiten. Also, in Afghanistan, was Terrorismus angeht, was die Taliban angeht, glauben wir fest, mit Beweisen, dass sie besiegt sind. Sie sind verschwunden. ("They are gone.)

..wir sehen kein Wiedererstarken der Taliban. Die Taliban-Bewegung existiert nicht mehr. ("..we don’t see a resurgence of the Taliban.  The Taliban as a movement does not exist any more.")

Am 15.Oktober dieses Jahres, über fünfeinhalb Jahre nach dieser Aussage Karzais, waren durch einen Bericht der "Times" (3) Zahlungen des italienischen Militärs an "Taliban" bekannt geworden, welche u.a. am 18.August 2008 einen Trupp französischer Elite-Soldaten überfallen hatten. Bei dem Angriff waren diese, laut späteren Aussagen von Überlebenden gegenüber der Zeitung "Le Monde", nicht nur von afghanischen Milizionären unter Feuer geraten; US-Spezialeinheiten und afghanische Regierungssoldaten, die sich mit ihnen durch das Gelände bewegten, hatten in Kooperation mit den "Taliban" die französischen Soldaten an einem Bergpass in einen Hinterhalt gelockt und über 13 Stunden lang beschossen. Das französische Regionalkommando schickte keine Verstärkung. Dafür bombardierten auch noch US-Flugzeuge die Franzosen. 10 französische Soldaten starben bei dem Überfall. (Besatzungsmächte bezahlen “Taliban”: der Gespenster-Krieg entlarvt sich, 22.Oktober 2009)

Am 28.Oktober berichtete die “New York Times”, mit Quellen aus der US-Regierung, dass der Bruder Hamid Karzais, Ahmed Wali Karzai, nicht nur in massive Drogengeschäfte verwickelt ist, sondern auf der Gehaltsliste der CIA steht. Karzai hilft dieser beim Betrieb von Todesschwadronen – u.a. der "Kandahar Streitmacht", direkt aus einer luxoriösen US-Militärbasis bei Kandahar heraus, ehemals mit der Kurzbezeichnung "Camp Gecko", dann "Firebase Maholic". Die dort ausgebildeten Kommandos setzten sich aus 12 Mann und einen Teamleader zusammen. Der "Kandahar Streitmacht werden mehrere Morde zur Last gelegt, u.a. auch am örtlichen Polizeichef von Kandahar. (NYT: Karzais Bruder organisiert als CIA-Agent Todesschwadronen aus altem “Taliban”-Hauptquartier, 28.Oktober 2009)

Bereits am 15.Mai 2008 stand der UN-Sonderermittler bezüglich illegaler und willkürlicher Hinrichtungen, Philip Alston, in Kabul vor der Presse. Er beschuldigte “ausländische Geheimdienste” Todesschwadronen zu betreiben, deren Operationen in mindestens drei Fällen direkt aus einer US-Militärbasis für Sondereinheiten in Kandahar geführt wurden. (UN-Ermittler: Geheimdienste steuern Massaker in Afghanistan, ISAF sieht zu, 17.Mai 2008)

Die Todesschwadronen setzten sich, so UN-Ermittler Alston, überwiegend aus Afghanen zusammen. Angeführt würden sie von ausländischen Agenten.

“Im Wesentlichen gibt es da Gruppen von Afghanen, aber mit – höchstens – einer Handvoll internationaler Personen, die sie anführen. Ich kann da nicht erkennen, dass sie unter irgendeinem Kommando stehen.”

Alston beschuldigt die Besatzungsmächte der Nato-Staaten die Vorfälle zu vertuschen und zu verschweigen.

“Es gab eine grosse Zahl Razzien für die offenbar kein Staat oder Militär die Verantwortung übernehmen wollte. Ich habe mit einer grossen Zahl an Personen bezüglich der Operationen ausländischer Geheimdiensteinheiten gesprochen. Ich will sie nicht beim Namen nennen, aber sie sind auf der höchsten Ebene in den entscheidenden Stellen.
Diese Streitkräfte operieren unter etwas, das wie Straffreiheit aussieht..
Es ist absolut unakzeptabel, wenn schwer bewaffnete Personen aus dem Ausland, begleitet von schwer bewaffneten afghanischen Streitkräften, einfach umherziehen und gefährliche Razzien durchführen, die allzu oft in Tötungen enden für die niemand die Verantwortung übernimmt.“

Eine Quelle aus dem Umfeld der Untersuchung wurde durch die britische Zeitung “Independent” wie folgt zitiert: die Todesschwadronen würden direkt durch die US-Militärs eingesetzt. Es handele sich dabei um Söldner und Killer, die der US-Auslandsgeheimdienst CIA im Jahre 2001 angeworben habe “um die Taliban zu stürzen”, wie es hiess.

“Die intelligentesten, schlauesten Typen in diesen Milizen wurden weiterbeschäftigt. Sie wurden trainiert, neu bewaffnet und werden immer noch benutzt”.

Die Regierung ihrer Majestät in London liess zum Bericht des UN-Ermittlers verkünden, man “untersuche” die Untersuchung von Professor Alston “genau”. Gleichzeitig dementierte man, dass der eigene Auslandsgeheimdienst MI6 darin verwickelt sein könnte.

Professor Alston warf den Besatzungsmächten, der afghanischen Regierung, sowie den “Taliban” vor, ungehemmt Zivilisten zu ermorden. Den Militärs der ISAF-Führung warf er “undurchsichtige” Manöver vor, um selbst die Angehörigen von Opfern der eigenen Massaker im Unklaren darüber zu lassen, wer diese umgebracht hat.

“Der Level von Selbstzufriedenheit als Antwort auf diese Tötungen ist atemberaubend hoch"

Nacheinander sind in den letzten Monaten immer mehr Berichte über Zahlungen der Besatzungsmächte an "Taliban" ans Tageslicht gekommen, angeblich nur zum Schutz der eigenen Soldaten. Vor einer Woche schliesslich erklärte die britische Regierung die Bezahlung von "Taliban", also Milizen und Söldnern, offiziell als Teil ihrer Politik im besetzten Afghanistan (4).

Nebenher verdienen sich im 8.Jahr der Besatzung diese sauberen Helfershelfer der "antiterroristischen" Besatzungstruppen noch ein kleines Zubrot. Wie die "New York Times" (1) berichtet, treiben Warlords und Drogenbarone von der afghanischen Bevölkerung Schutzgeld und "Steuern" ein - in der deutschen Besatzungszone, unter den Augen des deutschen Militärs, der sogenannten "Bundeswehr". Dabei berichtete die NYT auch über eben jene kleinere Kommandos afghanischer Einheiten unter Führung von US-Spezialkräften, die verdammt nach den von US-Sonderermittler Alston beschriebenen Todesschwadronen aussehen; ebenso passen sie zu den bereits beschriebenen Kommandos von je 12 Mann, welche in der US-Militärbasis in Kandahar ausgebildet wurden und unter der Führung der CIA operierten.

"Während amerikanische Spezialeinheiten sich darauf konzentriert haben kleineren Milizen zu helfen, haben afghanische Beamte grösseren bewaffneten Gruppen Unterstützung zukommen lassen, eingeschlossen die rund um die nördliche Stadt von Kunduz. In dieser Stadt konfrontieren mehrere bewaffnete Gruppen, angeführt von sowohl ethnischen Usbeken, als auch Paschtunen als Kommandeuren, die Taliban.

`In Kunduz sind sie, nachdem sie die Taliban in ihren Dörfern besiegt haben, die Macht geworden und haben Geld und Steuern von der Bevölkerung eingetrieben`, so der Innenminister Mr.Atmar. `Das ist nicht legal, das ist Kriegsfürstentum`.

Colonel Kolenda sagte, " Auf lange Sicht, ist das destabilisierend"

Der hier zitierte Colonel Christopher Kolenda, welcher die bisher in Deutschland verschwiegenen Praktiken kritisiert, ist eine der zentralen Autoren der neuen "Afghanistan-Pakistan-Strategie", welche in den nächsten Tagen durch US-Präsident Barack Obama verkündet werden soll.

Profil: Kolenda, Christopher. West Point-Akademiker und Autor des Gassenhauers "Führerschaft: die Kunst des Kriegers" ("Leadership: The Warrior's Art"). Militäragent, bis 2008 Kommandeur 1/91st Recon (Airborne),  der Spionage-, Aufklärungs- und Zieleinheit der 173rd Airborne Brigade, stationiert in Vincenza, Italien. Diese Traditionseinheit der US-Armee rückte 2003 im Irak ein und blieb dort bis April 2004. Im Jahre 2005, nach einem Jahr Heimaturlaub, nahm die 173ste ihre Operationen wieder auf - allerdings in Afghanistan. Ende 2006 wurde die 173ste Fallschirmspringe-Brigade, im Zuge der Transformation der US Army zur weltweiten Invasions- und Besatzungsarmee , zum 173rd Airborne Brigade Combat Team (ABCT) gemacht, mit eigenen "Unterstützer"-Einheiten. Vier Bataillone wurden in Stützpunkten bei Frankfurt und Bamberg für "Counterinsurgency", durchaus übersetzbar mit "Gegen-Guerilla", entsprechend umkonditioniert und traniert. Das 173ste ABCT wurde dann 15 Monate von Anfang 2007 bis Juli 2008 in Afghanistan eingesetzt. Offizielles Operationsgebiet: die afghanischen Provinzen Nangarhar, Nuristan, Kunar, Paktika und Laghman - das viel zitierte "afghanisch-pakistanische Grenzgebiet".

Mittlerweile gelten diese Einsätze im Pentagon als äusserst erfolgreich - eigentlich erstaunlich, wenn man sich an die entsprechenden Pressemeldungen in Deutschland erinnert, wo praktisch jeden Tag von neuen "Taliban-Offensiven" und Erfolgsmeldungen der urplötzlich wieder aufgetauchten Guerilla berichtet wurde, welche USA  und Nato promt nach neuen Truppen riefen liessen. Im März 2007 wurde sogar die deutsche Luftwaffe (angeblich völlig unentbehrlich) nach Afghanistan verlegt, Tornado-Kampfbomber übernahmen (angeblich völlig friedliche) "Aufklärungsmissionen". Stück für Stück wurden die deutschen Militärs zu Übernahme von "Kampfeinsätzen" gedrängt, andauernd hiess es, man müsse doch den armen, bedrängten Verbündeten in der Nato im Süden Afghanistans zu Hilfe kommen. Als dies am innenpolitischen Widerstand in der Berliner Republik scheiterte, kamen die "Taliban" plötzlich zur Bundeswehr - und zwar mit Ansage. (Afghanistan: Der plötzlich-baldige Krieg im Norden, 29.April 2008).

Colonel Christopher Kolenda  ist heute Sonderberater der neuen Staatssekretärin für Politik im Pentagon, Michèle Flournoy; deren genaue Amtsbezeichnung ist "Under Secretary of Defense for Policy". Sie wurde unmittelbar nach der Amtseinführung von der neuen Regierung in Washington benannt und bereits am 9.Februar vom Senat bestätigt. Flournoy war bei dem Treffen der Obama-Regierung mit ihren führenden Militärs am 2.August in der US Air Base im belgischen Chievres dabei, welches einen strategischen Wechsel der alten Militärdoktrin der Bush-Regierung hinsichtlich des Afghanistan-Krieges mit sich brachte. (Afghanistan-Krieg vor dem Ende?, 06.August 2009)

Flournoys Sonderberater Kolenda ist nun einer der Autoren der "Neuen Afghanistan-Pakistan-Strategie", welche das Weisse Haus demnächst veröffentlichen will. Seine "Ideen und Erfahrungen" sollen dabei "eine entscheidende Rolle" spielen, heisst es auf der Webseite (5) des "Center for a New American Security" (CNAS), einem Washingtoner Think Tank, den die stellvertr. Pentagon-Chefin Flournoy in 2007 selbst mitgegründet hat.

Zu dem Angebot an die in Afghanistan operierenden Milizen in Afghanistan, erklärt der Sonderberater im Pentagon und ehemalige Militäragent Christopher Kolenda nun in der "New York Times" (1):

"Wir versuchen, diese Gruppen zu erreichen, die sich selbst organisiert haben."

Nun, mal angenommen Colonel Kolenda meint nicht irgendwelche "Telefon-Taliban", die ständig über etablierte Zeitungen ihre Behauptungen für Blutbäder und Massaker posten: so ganz "selbst organisiert" sind Milizen nie, nicht wirklich. Ohne Geld geht schon mal gar nichts, und Waffen brauchen sie auch irgendwoher, dazu noch ständig Munition und ein paar fliegende Teppiche, um sich im zerklüfteten Terrain zügig zu bewegen. Nun - CH-47 ("Chinook") Helikopter tun es da natürlich auch. Dazu aber mehr in einem anderen Artikel.

Logische Schlussfolgerung dieses ganzen Gespenster-Krieges am Hindukusch kann letztlich nur sein, dass das plötzliche Wiederauftauchen der "Taliban" nach 2004 eine durch die Besatzungsmächte selbst aufgebaute Täuschung und Inszenierung ist, mit dem logischen Ziel durch Aufbau eines kontrollierten "Feindes" eigene Ziele der äusseren und inneren Kriegführung zu verfolgen. Nichtsdestotrotz tanzen rechte Kampfpresse und linke Bellizisten weiter ein nie zuvor gekanntes historisches Ballett. Eng umschlungen weigert man sich seit 8 Jahren Krieg, im eigenen sektiererischen, sich selbst bestätigenden Realitätstunnel gefangen, konsequent Presseberichte selbst etablierter Zeitungen wahrzunehmen, das völlig belanglose Gewäsch der willigen "Parteien" zu hinterfragen, oder die sich ständig widersprechenden Militärangaben auch nur ein einziges Mal in Zweifel zu ziehen.

Diese Totalverweigerung von Presse, "Parteien" und Parlamentariern in Deutschland bricht nach 8 Jahren langsam und quälend in sich zusammen. Die Konsequenzen werden dabei beim Langsamsten abgeladen werden. Den Letzten beissen die Bürger.

(...)

Artikel zum Thema:
04.11.2009 Afghanische Warlords stehen jährlich mit Hunderten von Millionen-Dollar-Margen auf NATO-Gehaltslisten
02.11.2009 Pakistan: Laut Polizei-Inspekteur US-Söldner, Indien, Israel und Afghanistan hinter Attentat von Peshawar
28.10.2009 NYT: Karzais Bruder organisiert als CIA-Agent Todesschwadronen aus altem “Taliban”-Hauptquartier
22.10.2009 Besatzungsmächte bezahlen “Taliban”: der Gespenster-Krieg entlarvt sich.
10.09.2009 Samstag Morgen: Entführung eines NYT-Reporters, 5 Kilometer vom deutschen ISAF-Stützpunkt entfernt

Quellen:
(1) http://www.nytimes.com/2009/11/22/world/asia/22militias.html
(2) http://www.defenselink.mil/transcripts/transcript.aspx?transcriptid=2205
(3) http://www.timesonline.co.uk/tol/news/world/Afghanistan/article6875376.ece
(4) http://www.telegraph.co.uk/news/6583880/Afghanistan-Taliban-could-be-bought-off-as-part-on-new-strategy.html
(5) http://www.cnas.org/node/929

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