Endlich eine Schlappe für Chemiemultis Monsanto und Bayer!

Etwas, was auf dieser Welt fast gar nicht mehr möglich schien, ist zum Glück für die Menschen und unsere Umwelt eingetreten.

Gestern haben die EU-Umweltminister in Brüssel entschieden, dass Österreich und Ungarn ihr Verbot für den Anbau von zwei Genmaissorten, MON 810 der Firma Monsanto und T25 von Bayer, nicht aufzuheben brauchen. Frankreich und Griechenland hatten den Anbau von MON 810 verboten.

Dieser Sieg über den Bayer- und den Monsanto-Konzern war denkbar knapp und zeigt den Einfluss dieser Konzerne auf die Entscheidungen der Politiker, denn nur fünf EU-Umweltminister haben für dieses Verbot gestimmt und zweiundzwanzig waren immer noch dagegen.

Die Welthandelsorganisation WHO bezeichnet ein Anbauverbot dieser Sorten in Europa für illegal, was nicht weiter verwundert, dient sie doch der Durchsetzung der Interessen der grossen Konzerne, die in ihrer unersättlichen Profitgier diesen einzigartigen Planeten zerstören.

Diese Entscheidung kam nur durch den Druck von unten zustande. Mit zahlreichen Protestaktionen und Beiträgen, die dieses Thema der Öffentlichkeit bekannt machten, wurde diese dafür sensibilisiert. Zehntausende gaben ihren Unwillen kund.

Einmal in den Kreislauf der Natur eingebrachte gentechnisch veränderte Pflanzen können nicht wieder aus diesem rückgängig gemacht werden. Kein Land braucht diese gefährliche und unberechenbare Technik, wohl aber die Abschlussbilanzen der Grossindustriellen mit Hilfe gewinnbringender Lizenzen und Patente auf das Saatgut.

Lasst uns so weiterrmachen und zeigen wir, dass wir keine Objekte für Profitinteressen einiger skrupelloser Kapitalunternehmer sind.

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