Verbleib jeder dritter US-Waffe in Afghanistan rätselhaft

Politik, Diplomatie

Die USA und ihre alliierten Verbündeten haben nach ihren siebenjährigen Militäreinsatz gegen die Taliban keine Erfolge vorzuweisen, im Gegenteil.

Die Taliban sind auf dem Vormarsch und kontrollieren immer mehr Gebiete.

Für ihren Guerilla-Krieg benötigen sie Waffen, viele Waffen. Die kann man sich in Pakistan oder Afghanistan kaufen oder auch finden, wenn jemand so leichtfertig war, sie zu verlieren.

Die letztere Möglichkeit ist gar nicht so absurd, wie es auf den ersten Blick erscheinen mag.

Denn nach einer Inventur wurde nach einem Regierungsbericht der USA festgestellt, dass über 36 Prozent der von den USA nach Afghanistan gelieferten Waffen auf unerklärliche Weise abhanden gekommen sind, also jede Dritte!

Es fehlen über 87000 Waffen,  darunter Gewehre, Maschinengewehre und Raketenwerfer. Da verwundert es nicht, dass es so schwierig ist, die Regionen in Afghanistan zu kontrollieren. Schliesslich verrottet so ein verlorengegangener Metallgegenstand nicht unbeachtet am Strassenrand sondern findet bestimmt einen Mann, der sie  mit glänzenden Augen bemerkt und für seinen Gebrauch mit nach Hause nimmt.

So könnte es dann durchaus möglich sein, dass mit Waffen der US-Armee auf amerikanische Soldaten und ihre NATO-Verbündeten geschossen wird, wobei Todesfälle schon vorprogrammiert sind.

Unsere Bundestagsabgeordneten sollten ihren Beschluss zum Afghanistaneinsatz auch unter diesen Aspekt noch einmal überprüfen und diesen endlich beenden, wenn sie ein Gewissen besitzen.