Wolfgang Clement – ein heissbegehrter Mann

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Nachrichten-Ticker: Eine Hand wäscht die andere

 

Clement kann stolz auf sich und seine Fähigkeiten sein, denn er wird nach seinem Parteiaustritt jetzt innerhalb von vier Tagen von zwei deutschen Parteien zur Mitgliedschaft umworben. Und dass, obwohl er vor der Landtagswahl in Hessen die Leser in einem Beitrag in der „Welt am Sonntag“ gegen eine Wahl der Parteikollegin Andrea Ypsilanti (SPD) aufgefordert hatte. Frau Ypsilanti wollte sich verstärkt u.a. der Förderung Erneuerbare Energien widmen, Herr Clement hingegen ist seit 2006 Aufsichtsratsmitglied der Konzerntochter RWE Power AG. Sie ist für die Einführung gesetzlicher Mindestlöhne, er dagegen.

Da wundert es auch nicht, dass Clement nach seinem Parteiaustritt am 25. November nun von Bundeswirtschaftsminister Michael Glos (CSU) eine "Schnuppermitgliedschaft mit vollen Rechten und keinen Pflichten" in der CSU angeboten wurde, nachdem schon am 26. November die FDP sich vorstellen könnte für Clement eine neue politische Heimat zu sein laut Christian Lindner, Generalsekretär der nordrhein-westfälischen FDP.

Mal sehen, wer der nächste „Brautwerber“ sein wird, man scheint ja hier in diesem Fall Schlange zu stehen!

Das zeigt wieder einmal die Gleichschaltung unserer Parteienlandschaft. Schöne Einzelleistung, Herr Clement und Kompliment an die anderen Mitspieler.