Die Aufsplitterung Jugoslawiens und Rekolonialisierung Bosniens

Der Einsatz schwer bewaffneter NATO-Truppen als “Friedenshüter” in Bosnien wird von Politikern wie Medien im Westen gleichermaßen als angemessene – wenn auch sehr späte – Reaktion auf einen Ausbruch von ethnischen Säuberungen und Menschenrechtsverletzungen hingestellt. In der Folge des im November 1995 abgeschlossenen Dayton-Vertrages ist der Westen bemüht, sich als Retter der südlichen Slawen zu präsentieren und mit der “Arbeit am Wiederaufbau” der neuen souveränen Staaten fortzufahren.

Aber die öffentliche Meinung im Westen wurde seit Beginn des Bürgerkriegs planmäßig in die Irre geführt. Der “allgemeine Wissensstand”, begründet etwa durch Aussagen wie die des früheren US-Botschafters Robert Zimmermann, geht davon aus, dass die Probleme auf dem Balkan auf tiefliegende ethnische und religiöse Spannungen zurückzuführen sind, die in der geschichtlichen Entwicklung ihren Ursprung haben (1). Dem entsprechend wird viel Aufhebens gemacht um “Machtkämpfe auf dem Balkan” und die Konflikte zwischen Politikern: “Tudjman und Milosevic reißen Bosnien-Herzegowina in Stücke”

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Die Troika demütigt Griechenland: Humanitäre Katastrophen interessieren nicht

Seit 2010 hat die Troika aus IWF, EZB und EU-Kommission wechselnde Regierungen in Athen zu insgesamt sechs Sparprogrammen gezwungen, die den Lebensstandard der arbeitenden Menschen drastisch herabgesetzt, die Sozialsysteme zerstört und Millionen einkommensschwacher Griechen in bittere Armut gestürzt haben. Aus diesem Grund hat die Mehrheit des griechischen Volkes am 25. Januar 2015 eine Partei gewählt, die ihr im Wahlkampf das Ende dieser Sparpolitik versprochen und Hoffnung auf eine bessere Zukunft gemacht hat.

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Bill & Melinda Gates Foundation verkaufte Aktien von McDonald’s, Coca-Cola und Exxon Mobil für 2,7 Milliarden U.S.-Dollar

Teil I – Aufkauf von U.P.S.- und Walgreens Boots Alliance Grossanteilen

Die Kontroll- und Reduzierungsagentur der Anzahl der Weltbevölkerung in Form der Bill & Melinda Gates-Stiftung verfügt über ein Stiftungskapital von ca. 42,3 Milliarden U.S.-Dollar, das in Konzernen mit gesundheitsschädlichen Produkten investiert ist.

Mit dieser Kapitaldecke werden Forschungseinrichtungen, Hilfsprogramme und Organisationen finanziert. Das Spektrum ist breit gefächert. Es enthält Impfprogramme (Polio, AIDS), Geburtenkontrolle, gentechnisch veränderte Tiere (Moskitos) und Pflanzen zum Schutz vor Infektionen (Malaria) und für die Ernährungssicherheit, Geburtenkontrolle (d.h. die Verhinderung einer natürlichen Geburtenrate), Einführung elektronischer Überwachungssysteme, Datensammlung einschliesslich der genetischen Informationen über jede einzelne Person, Förderung der Robotertechnik.

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IWF-Kredite an die Ukraine: Ziel ist die vollständige Destabilisierung des Landes

Ernst Wolff ist freiberuflicher Journalist und Autor des Buches “Weltmacht IWF- Chronik eines Raubzugs”, erschienen im Tectum Verlag, Marburg

Am 12. Februar verkündete Christine Lagarde, Direktorin des Internationalen Währungsfonds, der IWF habe sich mit der ukrainischen Regierung auf ein neues wirtschaftliches Reformprogramm geeinigt. Die Bekanntgabe der Nachricht erfolgte nur wenige Minuten nach Beendigung der Friedensgespräche zwischen den Regierungschef Deutschlands, Frankreichs, Russlands und der Ukraine in Minsk. Der Zeitpunkt war nicht zufällig gewählt. Die USA waren von den Friedensgesprächen ausgeschlossen worden und reagierten nun, indem sie der Welt durch ihre mächtigste Finanzorganisation eine klare Botschaft zukommen ließen: Die Politik der Ukraine wird auch weiterhin von Washington aus bestimmt – wenn schon nicht durch Waffenlieferungen, dann zumindest wirtschaftlich und finanziell.

Christine Lagardes Behauptung, das Programm werde für eine „unmittelbare wirtschaftliche Stabilisierung“ sorgen und markiere „einen Wendepunkt für die Ukraine“ sind ebenso weit von der Wirklichkeit entfernt wie das seit Jahren von den Mainstream-Medien vermittelte Bild des IWF als einer Hilfsorganisation, die in Not geratene Länder „rettet“. Kaum ein Cent der Kredite wird die arbeitende Bevölkerung der Ukraine je erreichen.

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T.T.I.P.: Griechenlands Veto grösstes Geschenk an die Menschen in Europa

Griechenland benötigt sämtliche Unterstützung bei der Ablehnung des T.T.I.P. um gegen kommende internationale Einmischung in den Dimensionen eines wirtschaftlichen und politischen “Weltkrieges” standzuhalten.

Das Transatlantische Freihandelsabkommen (T.T.I.P.) wird nicht vom griechischen Parlament ratifiziert, erklärte Georgios Katrougkalos, stellvertretender Minister für Verwaltungsreform. Die neugebildete Regierungskoalition besitzt die Mehrheit im Parlament und ist sich in der Frage zu dem geplanten Freihandelsabkommen einig.

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