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Die EU-Kommission sollte jetzt langsam die schwachsinnigen Witze lassen
Die EU will Basel III der BIZ umsetzen. Bis 2018.
Von Daniel Neun | 20.Juli 2011
Die EU will Basel III der BIZ umsetzen. Bis 2018.
Es ward einmal eine “Finanzkrise” des Weltkapitalismus, wo jede Bank machen kann was sie will, wenn sie sich mit einer anderen im Interbankenhandel darüber einigt. Und es begab sich, daß unter den größten Schurken aller Banken und Zentralbanken, in der “Bank für Internationalen Zahlungsausgleich” (BIZ) zu Basel, sich ein Ausschuss bildete. Dieser kreiste und gebar 2010 ein paar Vorschläge. Diese nannte die BIZ Basel III. Und es ward ein EU-Kommission in Brüssel. Diese kreiste und entwarf ein “Gesetzespaket” zur Umsetzung von Basel III, zu beschließen von den heiligen Kühen in EZB und Regierungsräten.
Und höret her, höret her: “Europas Banken”, 8300 globalisierte Blutsauger mit Sitz irgendwo auf genau dem Kontinent, der zu ihrer rechtmäßig-privaten Plünderung freigegeben ist (und der genau dafür erst 1992 extra für sie aus dem Meer aufstieg), sollen nun Eigenkapital in ausreichender “Qualität” haben, bevor sie mit der Welt machen können was sie wollen.
Die Höhe des Eigenkapitals der Banken soll nämlich laut Basel III, von der BIZ ausgearbeitet und von EU-Binnenmarktkommissar Michel Barnier heute freudestrahlend mit roten Bäckchen präsentiert, mit 8 Prozent gleich bleiben. Nur die in den 8 Prozent Eigenkapital enthaltene Kernkapitalquote soll von 4.5 Prozent auf 6 Prozent angehoben werden. Bis zum Jahre 2018.
Die EU sollte jetzt wirklich langsam die schwachsinnigen Witze lassen. Sonst fliegt ihnen der ganze Laden um die Ohren. Und das wird genau in dem Augenblick passieren, indem 82 Millionen sich schlafend stellende Hasenfüße erstens merken und zweitens laut aussprechen, wer nicht nur diese EU-Witzbolde, sondern auch das Geldschöpfungsmonopol der Banken mit seinem Arbeitsleben bezahlt.
Topics: Kapital, Kommentar | 6 Kommentare »
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20.Juli 2011 at 18:16
Es sind nicht 82 Millionen schlafende. Hab schon einige, zugegeben seltene, Exemplare gesehen welchen den Mist nicht mehr mit machen wollen
Grüße uebsi
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20.Juli 2011 at 18:37
Ohne meine Hausbank sage ich nichts zu dem Thema !
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20.Juli 2011 at 20:02
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Ja, wir werden NUR MIT SCHWACHSINN belästigt.
1. Für KORREKTUREN am Eigenkapital der “Banken” ist es etwas ZU SPÄT! – so knappe 20 Jahre…
Und die Bettelnummer bei den BÜRGERN ist megamäßig abgelutscht…
Der hat nix mehr, jibt nix und hält sich die Ohren zu!
2. Das Eigenkapital ist zu niedrig und das Fremdkapital zu hoch?
Da kann (nach-)geholfen werden!
Alle privaten “EINLAGEN” (=Teil des Fremdkapitals der Banken) kurz und schmerzlos KÜNDIGEN und schmerzfrei auszahlen lassen!
Ist die betreffende “Bank” nicht willig, sag Ihr tschüss!
Das erzielt dann den erwünschten bilanziellen EFFEKT.
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HESSE
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20.Juli 2011 at 22:16
Das wichtigste Ressource einer Firma ist nicht das Produkt oder die Marktsituation sondern die Mitarbeiter. Bei gleichen Marktbedingungen und ähnlichen Produkten sind Firmen unterschiedlich erfolgreich. Auf den Menschen kommt es an. Warum gab es das Deutsche Wirtschaftswunder, weil überall Maschinen wie Pilze aus dem Boden schossen oder waren es die Deutschen Tugenden wie Fleiß Pünktlichkeit und Zuverlässigkeit. Es wird diskutiert warum das Römische Reich trotz der ungebrochenen wirtschaftlichen Vitalität unter gegangen ist.
Ist es eine reine Finanzkrise die uns zum Armut führt oder der Verfall der Sitten, Moral, Anstand, zumindest bei den Politikern.
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21.Juli 2011 at 01:35
@ tur-kay
“Das wichtigste Ressource einer Firma ist nicht das Produkt oder die Marktsituation sondern die Mitarbeiter. Bei gleichen Marktbedingungen und ähnlichen Produkten sind Firmen unterschiedlich erfolgreich.”
Jein:
Du hast das Marketing (Werbung, Distribution) vergessen.
Allein damit ist es möglich, minderwertige Produkte zu Höchstpreisen zu verkaufen.
Umgekehrt sind hochwertige Produkte heute oft nur noch regional zu verkaufen (Mundpropaganda), da den Firmen einfach die Mittel für Werbung und Distribution fehlen. Und weil man eben in China billiger produziert…
Selbstverständlich sind die Mitarbeiter das höchste Gut einer Firma – deshalb werden selbst Ruheständler einberufen um Ihr Wissen an die Neuen weiterzugeben.
Einen Fachkräftemangel haben wir aber nur, weil kein kluger Mensch mehr bereit ist, nach drei Praktika hier auch noch für einen Hungerlohn zu arbeiten.
Drei meiner Freunde haben das Handtuch geworfen und sind einfach ausgewandert.
Ich werde folgen…
Es gilt doch immer die gleiche Regel:
Mach Kohle für den Zins.
Das ist anderswo offensichtlich noch anders als hier.
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21.Juli 2011 at 16:56
@Einer von vielen meint:
Marketing und Vertrieb ist sehr wichtig. Schlechte Mitarbeiter misslungener Marketing gute Mitarbeiter gelungenes Marketing.
Es ist sehr schwer schlechtes Produkt über Jahre hinweg gut zu vermarkten. Zum Glück ist das Böse endlich, und das Gute überlebt.
Siehe MSM und die Vermarktung von heutigen Politikern. Die Menschen wurden immer mehr versklavt und beklaut. Wenn es so weiter geht haben die bald kein Geld für Zeitung. Bei den Oberen ist Panik ausgebrochen, das Ende dieses Spiels ist Sichtbar.
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