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Ticker und Überblick zum Castor Transport

Von Redaktion | 7.November 2010

Eine Chronologie der Ereignisse während des Castor-Transportes ins Zwischenlager Gorleben im November 2010. Ticker ab Sonntag Mittag, 7.November, bis Dienstag, den 9.November.

Eine Auflistung der öffentlich zugänglichen Quellen:

“Radio Freies Wendland”: Zur Zeit beste die Quelle für neueste Informationen, gerade aus den Wäldern des Wendlands. Hier der Livestream. Sendet auf der Infrastruktur von Radio Zusa.de .

castorticker.de: Aktuelle Informationen im Textformat, guter Überblick. Highlight: die aktuellen Stationen des Castor-Transportes mit Uhrzeit oder mit Landkarte.

Wendland-net.de bietet eine sehr gute detaillierte Landkarte, wo die letzten Kilometer des Castor-Transports auf Schiene und Straße mit Brennpunkten des Geschehens genau verfolgt werden kann.

Castor2010.de. Zentrale Webseite der Atomkraftgegner.

Abschalten.tv mit Volksreporter IAM999 sendet nur unregelmäßig und kurz live TV.

Sonntag, 7. November

12.30 Uhr:

Der Castor-Transport hat Celle um 12.14 Uhr passiert. Eine Trecker-Blockade in Splietau ist durch die Polizei aufgelöst worden.

Im Wendland kam es überall zu Blockade-Versuchen, die durch die Polizei unter Einsatz von Schlagstöcken, Gas und Pfefferspray aufgelöst bzw verhindert wurden. Die Reporter der Informationsindustrie wurden durch die Polizei aufgefordert sich im Wendland nur “eingebettet”, also mit Polizei-Truppen zu bewegen, da ansonsten nicht für ihre Sicherheit garantiert werden könne.

Drei Menschen haben sich zwischen Eschede und Unterlüß bei Dalle / Lohe an den Gleisen angekettet. Vor Ort sind zur Zeit laut Augenzeugenberichten ca. 10 Polizisten ohne technische Einheiten. Der Castor-Transport ist noch einige Kilometer entfernt.

12.40 Uhr

Die Bettenbörse in Dannenberg hat für Reisende ins Wendland noch viele freie Plätze. Telefon: 05861/800 76 22. Auf der Bahnstrecke nach Dannenberg blockieren bei Tollendorf / Harlingen / Posade über 1000 Menschen die Schienen.

13 Uhr

Aus den Fernseh-Berichten der Informationsindustrie und Staatssender ergibt sich folgendes Bild: Aktivisten und Atomkraftgegner stürmen im Wendland an mehreren Stellen mit großer Entschlossenheit die Schienen und versuchen diese zu blockieren und zu entschottern. Die Polizei weiß sich nicht anders zu behelfen, als dies durch massiven Gewalteinsatz mit Schlagstöcken bzw Tonfas, Pfefferspray, Gas und Wasserwerfer zu verhindern und entsprechende Propaganda in die Welt zu setzen um dies zu rechtfertigen. Bilder von einem Räumpanzer wurden veröffentlicht, der (angeblich allein und verlassen herumstehend) von Unbekannten mit brennender Flüssigkeit übergossen worden sei.

Es gibt zahlreiche Verletzte unter den Demonstranten, Knochenbrüche, etc.

13.10 Uhr

Die drei bei Dalle / Lohe an den Gleisen angeketteten Aktivisten haben den Castor-Transport zum Stehen gebracht. Der Zug mit dem hochradioaktiven Atommüll steht ca. 200 Meter vor der Schienenblockade. Diese befindet sich ca. 25 Kilometer Bahnstrecke entfernt vom nächsten geplanten Durchfahrtsort des Castor-Transports, Uelzen.

13.30 Uhr

Die Polizei beginnt damit, die drei bei Dalle angeketten Aktivisten von den Schienen loszuschneiden.

13. 35 Uhr

Bauern haben bei Göhrde mit Treckern auf der A 216 eine Strassenblockade erichtet.

13.40 Uhr

Nach Augenzeugenberichten ist bei der Schienenblockade in der Region Dalle eine neue Blockade der Schienenstrecke errichtet worden.

13.50 Uhr

Zur Zeit sind drei Trecker-Blockaden errichtet: wie berichtet bei Göhrde (15 Trecker), bei Tangsehl (15 Trecker) und Streetz (15 Trecker). Bei der Sitzblockade bei Tollendorf / Harlingen / Posade mit über 1000 Menschen bei 187.3 Km Schienenstrecke nach Dannenberg, ist eine Hundertschaft der Polizei mit Hundestaffel eingetroffen.

13.55 Uhr

Entgegen zeitweiligen Berichten steht der Castor-Transport immer noch vor der Schienenblockade bei Dalle. Von den drei im Gleisbett angeketteten Menschen konnten erst zwei von der Polizei entfernt worden.

14.25 Uhr

Nach Augenzeugen berichten ist es 1500 Atomkraftgegnern gelungen die Schienenstrecke Richtung Dannenberg teilweise zu entschottern, u.a. in der Nähe von Grünenhagen.

Auf der Schienenstrecke Bahnstrecke Lüneburg–Dannenberg ruht während der Transporte von Atommüll ins Zwischenlager Gorleben der gesamte Personennahverkehr. Die Strecke wird dann ausschließlich durch den Castor-Transport benutzt.

14.27 Uhr

Laut Augenzeugenberichten spielt sich bei der Schienenblockade bei Dalle folgende, unglaubliche Szene ab: der Castor-Transport passiert im Abstand von einem Meter den immer noch ans Gleisbett angeketteten letzten der drei Aktivisten – eine mindestens gesundheitsgefährdende, wenn nicht lebensgefährdende Maßnahme. Wer diese angeordnet hat, wird sich noch heraus stellen.

Der Castor-Transport ist nun unterwegs ins  ca.25 Km Bahnstrecke entfernten Uelzen.

14.55 Uhr

An der Sitzblockade bei TollendorfHarlingen / Posade bei 187.3 Km Schienenstrecke nach Dannenberg beteiligen sich mittlerweile über 2000 Menschen. Laut Auskunft von Jens Magerl, Pressesprecher der Aktion WiderSetzen, gegenüber Radio Utopie handelt es sich bei der über zwei Kilometer langen Sitzblockade um die längste Schienenblockade, die es in der Geschichte des Widerstands im Wendland gegen das Zwischenlager Gorleben je gegeben hat. Die Stimmung, so Magerl, sei hervorragend. Die Polizei halte sich z.Z. zurück, es sei weiterhin möglich sich an der Sitzblockade zu beteiligen.

15.04 Uhr

Der Castor-Transport passiert erst jetzt Suderburg.

15.07 Uhr

Der Castor-Transport passiert Klein Süstedt.

15.10 Uhr

Auf dem Bahnhof in Uelzen stehen Menschen aus der Region zahlreich auf den Bahnsteigen. Noch ist nicht sicher, auf welchem Gleis der Castor den Bahnhof passieren wird.

Die nächsten Stationen des Castors sind Uelzen und dann Lüneburg. Dann biegt der Castor-Transport auf die letzte Schienenstrecke nach Dannenberg ab. Dort soll der Atommüll-Transport auf dem Verladebahnhof auf Tieflader umgeladen werden und die letzte Strecke ins Zwischenlager Gorleben auf der Straße passieren.

15.13 Uhr

Der Castor-Transport passiert den Bahnhof von Uelzen.

15.17 Uhr

Der Castor passiert Emmendorf.

15.20 Uhr

Augenzeugen berichten von massivem Einsatz von CS-Tränengas-Granaten durch die Polizei in den Wäldern des Wendlands.

15.21 Uhr

Der Castor passiert Klein Bünstorf.

15.37 Uhr

Der Castor-Transport fährt durch Bienenbüttel.

An der Sitzblockade bei Tollendorf / Harlingen / Posade bei 187.3 Km der Bahnstrecke von Lüneburg nach Dannenberg beteiligen sich mittlerweile über 5000 Menschen.

15.46 Uhr

Der Castor erreicht Lüneburg. Offenbar fährt der Gefahrengut-Transport viel zu schnell. Augenzeugen berichten von ca. 60 Kmh innerhalb Lüneburgs. Der Castor-Transport hat zu diesem Zeitpunkt 11 Stunden und 20 Minuten Verspätung.

Nun muss der Castor-Transport mit dem voran fahrenden Sicherungs-Zug die eingleisige 54 Kilometer lange Bahnstrecke nach Dannenberg. Laut Fernsehberichten wird dazu vor den eigentlichen Castor-Transport ein mit Polizei besetzter Personenzug geschickt, der den Transport des Atommülls absichern soll. Die direkt auf dem Castor-Transport eingesetzten Polizei-Einheiten werden ausgetauscht.

16.30 Uhr

Castor-Transport und Sicherungs-Zug rangieren auf den Lüneburger Bahnhofsgelände.

16.50 Uhr

Radio Freies Wendland, ansonsten vorbildlich, geht angesichts des stockenden Castor-Transportes offensichtlich das Thema aus. Stattdessen gibt es ätzende Selbstgespräche von zwei Veganern, die sich gegenseitig Tipps zum Grasen geben und am alternativen Energieversorger Lichtblick herummäkeln. Man könne nicht ausschliessen, dass dort brennbares Gas durch Massentierhaltung verwendet werde. Mann…

17.05 Uhr

Laut dem Industrie-Sender n.tv hat sich der Castor-Transport nun von Lüneburg nach Dannenberg in Bewegung gesetzt.

17.07 Uhr

Quellen aus dem Widerstand bestätigen: der Castor-Transport verlässt Lüneburg und fährt auf die eingleisige Bahnstrecke Richtung Dannenberg.

17.38 Uhr

Der Castor-Transport durchquert Wendisch Evern.

17.39 Uhr

An der Sitzblockade bei Tollendorf / Harlingen / Posade bei 187.3 Km der Bahnstrecke von Lüneburg nach Dannenberg kommt es zu den ersten Räumungsaufforderungen durch die Polizei. Diese gruppiert sich offensichtlich um und zieht Kräfte vor Ort ab.

18.10 Uhr

Der Castor durchquert Vastorf, der Sicherungs-Zug immer vorneweg.

18.42 Uhr

Der Castor-Zug fährt durch Bavendorf. Aber bei Dumstorf bringen 70 Menschen durch eine Schienenblockade den Atommüll-Transport zum Stehen. Währenddessen behindern Bauern mit rund 15 Treckern die Bewegungen der Polizeikräfte durch eine Blockade der Bundestraße 191 an der Kreuzung zu Pudripp.

Hier mal ein Video über die in der Informationsindustrie so gern kolportierten “gewalttätigen Auseinandersetzungen mit der Polizei”. Es spielen sich immer die gleichen Szenen ab: Atomkraftgegner, Dissidenten und Aktivisten versuchen die Gleise zu erreichen um den Schotter zu entfernen, die Gleise zu blockieren und den Atomtransport aufzuhalten. Die Polizei schlägt derweil mit aller Gewalt auf die Menschen ein.

Beeindruckend dabei ist die Moral, die Entschlossenheit und die Opferbereitschaft der Staatsbürger, die sich für ihren Staat und gegen die brutale, fremdgesteuerte Staatsgewalt einer gekauften Exekutive einsetzen.

Die Bilder sind von Graswurzel.TV.

Wie berichtet, haben im Laufe des Nachmittags drei Aktivisten bei Dalle den Castor-Transport über Stunden zum Stehen gebracht, indem sie sich an die Schienen gekettet haben. Insgesamt acht Personen wurden anschließend durch die Polizei festgenommen und in die Gefangenensammelstelle in Lüneburg in der Konrad-Zuse-Allee gebracht. Drei Personen – offensichtlich die Aktivisten, die sich an die Gleise gekettet haben – wurden einem Haftrichter vorgeführt, die anderen Personen erkennungsdienstlich behandelt.

19.55 Uhr

Bei Tollendorf / Harlingen / Posade bei 187.3 Km der Bahnstrecke von Lüneburg nach Dannenberg sind laut Auskunft des Pressesprechers der Aktion WiderSetzen, Jens Magerl, gegenüber Radio Utopie nach wie vor Tausende von Menschen in einer zwei Kilometer langen Sitzblockade auf den Schienen. Jens Magerl wörtlich:

“Wir sind entschlossen hier zu bleiben.”

19.45 Uhr

Der Castor trifft in Dahlenburg-Lemgrade ein.

19.51 Uhr

Die Bundestraßen die ins Wendland führen, die B191, B216 und B248, sind durch Trecker-Blockaden unpassierbar.

20.30 Uhr

Der Castor-Zug steht im Bahnhof Dahlenburg und wird mit Nato-Draht gesichert. Es scheint ein längerer Aufenthalt zu werden.

Das bedeutet schon jetzt einen großen politischen Sieg für den Widerstand im Wendland gegen das Zwischenlager Gorleben.

22.15 Uhr

Der Castor klebt immer noch fest in Dahlenburg. Dort steht er 10 Meter entfernt vom Fenster einer Anwohnerin.

22.45 Uhr

Laut Fernsehberichten haben beide Polizeigewerkschaften, GdP und DPolG, gegenüber der Presse verlautbart, dass ihre Einsatzkräfte am Ende ihrer Kräfte sind und dass der Castor-Transport bis morgen früh vor Ort in Dahlenburg halten muss. Morgen um 9 Uhr früh soll eine Einsatzbesprechung erfolgen. Eine offizielle Bestätigung steht noch aus.

Demgegenüber berichten Anwohner, dass größere Polizei-Kräfte mit Wasserwerfern in Richtung Hitzacker unterwegs sind. Das deutet auf eine bevorstehende Räumung der Schienenblockade bei Harlingen hin.

22.50 Uhr

Wie bekannt wird, wurde während des Castor-Transport auch bewaffnete ausländische Polizei eingesetzt. Zwei von einander unabhängige Quellen berichteten Radio Freies Wendland von einem bewaffneten französischen Polizisten. Des Weiteren sprechen die Berichte von mindestens einem polnischen und einem kroatischen Polizisten.

Rein theoretisch gibt es für solche Einsätze eine legale Ermächtigung. Am 19.Juni 2009 traf dafür das Berliner Bundesparlament, unter Stillschweigen sämtlicher Parteien sowie der etablierten Presse, eine ganze Reihe umfangreicher Beschlüsse zum weiterem Abbau unserer staatlichen Souveränität, faktischen Ausserkraftsetzung der Gewaltenteilung, Missachtung der Verfassung, Implementierung von EU-Vollmachten, sowie einer forcierterten Durchleuchtung der Bevölkerung. U.a. wurden Polizeieinheiten aus EU-Staaten in Deutschland der Status einer “Hilfspolizei” unter Oberbefehl des Bundesinnenministeriums, sowie der Schusswaffengebrauch auf deutschem Boden erlaubt. (Bundestag: Polizei aus EU-Staaten soll Schusswaffengebrauch in Deutschland erlaubt werden, 15. Juni 2009)

Der entsprechende Passus im Gesetzentwurf (Drucksache 16/12585) der damaligen Bundesregierung aus SPD, CDU und CSU :

“Vollzugsbeamte anderer Mitgliedstaaten der Europäischen Union können im Einvernehmen mit den zuständigen Stellen des anderen Staates nach Maßgabe der für die Bestellung von Hilfspolizeibeamten geltenden Vorschriften des § 63 Abs. 2 bis 4 mit Aufgaben des Vollzugsdienstes in der Bundespolizei betraut werden. Beteiligen sich Vollzugsbeamte anderer Mitgliedstaaten der Europäischen Union an Formen der Zusammenarbeit im Rahmen der Artikel 17 bis 18 des Beschlusses des Rates 2008/615/JI vom 23. Juni 2008 (ABl. L 210 vom 6. August 2008 S. 1), gilt unter den Voraussetzungen des Artikels 19 Abs. 2 Satz 2 dieses Beschlusses in Bezug auf die Anwendung von Schusswaffen das Verbot der Anwendung unmittelbaren Zwangs nach § 63 Abs. 3 Satz 2 nicht.”

Damit wurde der am 23. Juni 2008 vom Rat der Europäischen Union angenommene Beschluss (Ratsbeschluss Prüm) in das deutsche Recht umgesetzt. Der EU-Rat folgte damals dem Beschluss der Justiz- und Innenminister der EU-Staaten vom 15. Februar 2007.

Der “Prümer Vertrag” erlaubt den Unterzeichnerstaaten praktisch den vollständigen Abbau der eigenen staatlichen Souveränität. In “dringenden Eilfällen” können bewaffnete Organe des einen Staates ohne weitere Genehmigung in anderen Unterzeichnerstaaten operieren und DNA-Daten, Fingerabdrücke und Verkehrskennzeichen der Bevölkerung tauschen. Ebenso können “weitere Formen der Zusammenarbeit” für “gemeinsame Polizeieinsätze, Nacheile, Hilfe bei Großereignissen, Katastrophen und schweren Unglücksfällen mit transnationalen Auswirkungen” und ganz allgemein “Zusammenarbeit auf Ersuchen” auf exekutiver Arbeitsebene beschlossen werden. Verfassungen, Parlamente und Justizbehörden der einzelnen Unterzeichnerstaaten werden so operativ umgangen.

Es bleibt abzuwarten, ob sich diesmal irgendeine etablierte (Partei-)Sau für die Affäre interessiert.

Montag, 8. November

00.36 Uhr

Die Polizei beginnt mit der Räumung der Sitzblockade bei Harlingen.

01.00 Uhr

Harlingen: da die Blockade aus etwa 5000 Menschen besteht und sich über mehrere Kilometer erstreckt, ist die Lage vor Ort unübersichtlich. An einigen Stellen in der Blockade bei Harlingen wird geräumt während es anderenorts ruhig und entspannt ist.

02.09 Uhr

Die Polizei verweigert Greenpeace eine Strahlenmessung direkt an den Castor-Behältern innerhalb der Ortschaft Dahlenburg, obwohl die Anwohner das verlangen. Das Innenministerium ist involviert. Der Castor-Zug steht nur 10 Meter entfernt vom Wohnzimmer einer Anwohnerin.

02.28 Uhr

Die in einem Polizei-Kessel festgesetzten Teilnehmer der Sitzblockade müssen stehen – unter freiem Himmel. Sie haben keine Decken oder heisse Getränke. Die Temperaturen liegen um den Gefrierpunkt.

03.20 Uhr

Die Polizei gibt in der improvisierten Gefangenensammelstelle Decken und Sitzkissen aus.

03.27 Uhr

Ein Seelsorger handelt aus, dass die Volxküche der Atomkraftgegner die in Polizei-Gewahrsam befindlichen Personen mit Nahrung versorgen darf.

03.30 Uhr

Es gibt die ersten Verletzten bei den Sitzblockierern während der Räumung der Blockade. Nach allgemeiner Einschätzung sind die eingesetzten Polizisten deutlich übermüdet und gehen zunehmend aggressiver vor.

Später wird öffentlich – einem Teilnehmer der friedlichen Sitzblockade ist die Schulter zertrümmert worden.

03.33 Uhr

Die Polizei hindert Greenpeace mit Gewalt am Betreten eines Privatgrundstückes von Bewohnern von Dahlenburg. Greenpeace wollte dort auf Aufforderung und Einladung der Inhaber des Grundstückes dort die Strahlung messen.

03.50 Uhr

Die Polizei muss nachgeben und läßt Greenpeace zu den Anwohnern auf deren Grundstück durch. Greenpeace untersucht nun dort die Strahlungswerte in unmittelbarer Nähe der seit Stunden innerhalb Dahlenburgs stehenden Castor-Behälter.

04.09 Uhr

Entgegen der Absprachen mit dem Seelsorger läßt die Polizei die Volxküche nicht zu den Personen “in Gewahrsam”.

04.44 Uhr

Die Polizei wendet “Schmerzgriffe” bei Sitzblockierern an, um sie zum Aufgeben zu zwingen. Die Räumung dauert zu diesem Zeitpunkt bereits über vier Stunden. Immer noch sind Tausende auf den Gleisen.

05.10 Uhr

Ein neuer Einsatzleiter der Polizei übernimmt in Harlingen. In der improvisierten Gefangenensammelstelle werden nun Essen und Heissgetränke an die Festgesetzten ausgegeben.

05.43 Uhr

In der improvisierten Gefangenensammelstelle befinden sich nun – unter freiem Himmel – etwa 1500 Menschen. Immer noch sind Hunderte auf den Gleisen und halten die Sitzblockade aufrecht.

05.55 Uhr

Bei Harlingen wird ein Reperaturzug gesichtet.

06.24 Uhr

Aus Göhrde wird an der Abzweigung nach Himbergen eine Schlepperblockade gemeldet, aus Waddeweitz eine Trecker-Blockade.

06.44 Uhr

Für die Tausenden Festgesetzten bei Harlingen, die die ganze Nacht unter freiem Himmel ausgeharrt haben, fahren nun (beheizte) Gefangenen-Transporter vor, um sie in eine Gefangenensammelstelle nach Lüchow zu bringen.

06.50 Uhr

Die Sitzblockade auf der Gleisstrecke bei Harlingen mit mehreren Tausend Menschen ist geräumt – nach über sechs Stunden.

Die Teilnehmer der Aktion Widersetzen haben den Castor zum Stopp über die Nacht gezwungen.

Derweil haben auch direkt vor dem Zwischenlager Gorleben 1600 Menschen in einer Sitzblockade auf der Straße übernachtet. Organisator hier: die Aktion X-tausend mal quer.

07.07 Uhr

Auf den Schienen bei Harlingen steht nun der Reparaturzug, an der Stelle, wo zuvor Tausende von Menschen über 18 Stunden lang die Gleise besetzt haben.

Der Castor-Transport steht weiter in Dahlenburg, Ortsteil Seedorf – seit über 11 Stunden.

08.24 Uhr

Der Castor-Transport rollt wieder und bewegt sich nun weiter auf der Schienenstrecke Richtung Verladebahnhof Dannenberg. Dort sollen die Castoren-Behälter auf Tieflader umgeladen und das letzte Stück auf der Straße ins Zwischenlager Gorleben transportiert werden.

08.29 Uhr

Der Castor-Transport passiert die Bahnstrecke bei Süschendorf.

Treckerblockaden werden weiterhin auf Straßen und Kreuzungen bei Pudripp, in Göhrde am Jagschloß und am Kreisverkehr von Waddeweitz gemeldet.

08.37 Uhr

Der Castor passiert den Bahnhof von Göhrde.

08.41 Uhr

Auf der Bahnstrecke nach Dannenberg bei Bahnkilometer 190 in der Nähe von Grünhagen versuchen Atomkraftgegner die Gleise zu entschottern.

In Trebel wird durch die Anti-Atomkraft-Bewegung ein Motorsägekurs für 11 Uhr angekündigt. Die Ausrüstung muss mitgebracht werden.

08.55 Uhr

Ohne viel Federlesens brettert der Atommüll-Transport über die geschotterten Bahngleise bei Grünhagen. Kurz danach passiert er die Gefangenensammelstelle der Festgesetzten der Sitzblockade bei Harlingen.

09.07 Uhr

Die Trecker-Blockade bei Pudripp ist geräumt.

09.15 Uhr

Der Castor passiert Hitzacker und kurz danach die Seerauer Brücke.

09.22 Uhr

Der Castor-Transport passiert Pisselberg.

Die bei der Sitzblockade bei Harlingen Festgenommenen werden freigelassen. Dringender Aufruf diese aus der Gefangenensammelstelle abzuholen.

09.27 Uhr

Der Castor-Transport erreicht Dannenberg und nähert sich dem Verladebahnhof. Der Überwachungs-Hubschrauber ist im Sendestudio von Radio Freies Wendland hörbar.

10.00 Uhr

Allgemeines *uff* auf allen Seiten. Man macht Pause, der Atommüll-Transport steh vor dem Verladebahnhof in Dannenberg und wird demnächst umgeladen. Was hat die Anti-Atomkraft-Bewegung nun für ihre aktiven Kräfte parat, was Atomindustrie und Behörden nicht haben?

Ganz einfach:  den Musenpalast. Auf einer Wiese in Laase (Privatgelände. Der Staat muss leider draußen bleiben.) direkt an der rund 20 Kilometer langen Straßenverbindung auf der L 256 zwischen Dannenberg und dem Zwischenlager Gorleben kann man auch in diesem Jahr im beheizten Zelt einen Kaffee schlürfen, Künstlern lauschen oder sich stressfrei in der Nähe bei Übernachtungs / Übertagungs-Möglichkeiten darnieder legen.

Für 10.30 Uhr wird eine Kundgebung nahe Splietau angekündigt. Splietau liegt südöstlich von Dannenberg an der L 256 Richtung Gorleben.

10.18 Uhr

Die staatlichen Behörden setzen das Militär im Wendland ein. Reporter der Informationsindustrie melden den Tiefflug von Flugzeugen der Bundeswehr über die Region um das Zwischenlager Gorleben.

Der Widerstand meldet: alle Festgesetzten der Sitzblockade von Harlingen sind mittlerweile aus der Gefangenensammelstelle freigelassen und abgeholt worden. Angemeldete Mahnwachen werden demnächst am Ortseingang Dannenberg und an der Biogasanlage abgehalten.

10.20 Uhr

In der Nähe der angemeldeten Kundgebung bei Splietau wird massiv Polizei zusammen gezogen. Auf der Kundgebung werden mehrere Djs zum Tanz auflegen, während der gesamten Zeit in der die Castoren-Behälter auf die Tieflader umgeladen werden.

11.00 Uhr

Der Beginn der Kundgebung bei Splietau ist auf 11.30 Uhr verlegt worden. Es wird von massiven Behinderungen der Teilnehmer durch die Polizei berichtet. Umfangreiche Strassensperren kontrollieren Autos, die sich auf der L 256 bewegen.

Die Teilnehmer der Sitzblockade von Aktion X-tausend mal quer direkt vor dem Zwischenlager Gorleben können zu Fuß aus Gorleben und Gedelitz erreicht bzw versorgt werden.

Der Betreiber des Zwischenlagers Gorleben, die BLG Brennelementlager Gorleben GmbH, hat gegenüber der Informationsindustrie die Verladezeit von 15 Stunden genannt. Solange soll es dauern, bis die Castoren-Behälter auf Tieflader umgeladen und bereit zum Transport über Straße sind. Ob dies nun aber tatsächlich bis Dienstag morgen um 02.00 Uhr früh dauert, oder etwa die Polizei im Dienste der Atomindustrie noch vor der Tagesschau um 20 Uhr versucht ihre Presse-Ehre zu retten, wird vor Ort durch die Aktivisten des Widerstands in der Region aufmerksam beobachtet werden.

11.18 Uhr

Die Räumung der Trecker-Blockade bei Göhrde hat begonnen.

11.25 Uhr

Und gucke da – die Verladung des ersten Castor-Behälters ist bereits abgeschlossen. Das sieht nach einem versuchten Durchmarsch aus. Von wegen 15 Stunden…

13 Uhr

Eine der wenigen Linken in der Linksfraktion des Bundestages, deren innenpolitische Sprecherin Ulla Jelpke, hat die Bundesregierung aus CDU, CSU und FDP für ihre Energiepolitik und die Durchführung des Castor-Transportes scharf angegriffen. Jelpke wörtlich:

“Es ist ein großer Erfolg für die Anti-AKW-Bewegung, dass es trotz der rund 20.000 vor Ort präsenten Einsatzkräfte der Polizei mehrfach gelungen ist, den Castor-Transport mit friedlichen Blockaden zu stoppen”

Wegen des stellenweise brutalen Einsatzes der Polizei werde die Partei-Linke im Bundestag

“unverzüglich eine parlamentarische Aufarbeitung des Polizeieinsatzes einleiten, insbesondere zur Rolle der Bundespolizei und der Bundeswehr”.

Man könnte in diesem Kontext sich einmal das Statement des neben Claudia Roth Bundesvorsitzenden von Bündnis 90/Die Grünen durchlesen. Cem Özdemir musste dies ausgerechnet im neokonservativen Hamburger Abendblatt veröffentlichen:

“Ganz offensichtlich ist unsere Republik gereift, weil wir Deutschen zu Republikanern reifen, die sich als Bürger in Verantwortung sehen. Der wichtige nächste Schritt wäre, dass Politik sich für neue Partizipationsformen öffnet, die die Mehrheit mitnehmen.

Ich würde mir sehr wünschen, dass möglichst viele dieser sehr gut informierten, gebildeten und engagierten Menschen aller Altersgruppen und Herkunft auch den Weg in die organisierten Verbände, Parteien und Parlamente suchen. Gute Politik muss ehrlich sein und braucht gesellschaftlichen Rückhalt. Für die Parteien besteht darin auch eine Chance zur Wiedergewinnung der Glaubwürdigkeit bei den Bürgern und zu mehr Beteiligung bei Wahlen, die wir dringend brauchen.”

Hört, hört.

Mal abgesehen davon, was die Parteien brauchen – Cem Özdemir müsste noch plausibel erläutern, warum sehr gut informierte, gebildete und engagierte Menschen den Weg den Weg in die organisierten Verbände und (etablierten) Parteien suchen sollten. Damit sie zu stromlinienförmigen Apparatschiks und morallosen Bücklingen ohne Format und Gewissen mutieren?

Inwischen wird im Verladebahnhof Dannenberg der zweite Castor-Behälter verladen und seine Strahlungsabgabe gemessen.

13.11 Uhr

Aus Frankreich wird gemeldet: drei der fünf Anti-Atomkraft-Aktivisten, die den Castor-Transport bei Caen zum Stehen brachten, sind verletzt worden, einer davon schwer. Sie müssen 15.000 Euro Kaution bei den Behörden hinterlegen, sonst müssen sie ins Gefängnis. Sortir du Nucléaire bittet um Spenden für die Kautionen unter
IBAN: FR43 2004 1010 0711 1706 6A03 814
BIC: PSSTFRPPLYO

13.28 Uhr

Radio Wendland brachte soeben ein Dankeschön von der Bäuerlichen Notgemeinschaft an die 82 Jahre alte Dame, die ihnen 100 warme selbstgestrickte Socken geschickt hatte, die sie selber im Laufe des Jahres für die Demonstrationsteilnehmer angefertigt hatte, weil es zu dieser Jahreszeit zu kalt für sie ist, wenn sie stundenlang an der Strecke ausharren.

13.40 Uhr

Die Verladung des dritten Castor-Behälters beginnt. Insgesamt befinden sich 11 Castor-Behälter auf dem Transport.

14.28 Uhr

Der dritte Behälter ist für den Straßenverkehr ins Zwischenlager Gorleben umgeladen, der vierte fährt in den Kranbereich.

Die Dissidenten der Republik werden offenbar gerade am Montag laut. Neben den mittlerweile üblichen bundesweiten Schwabenstreichen zur Unterstützung der Region Stuttgart im Widerstand gegen das Industrie- und Immobilien-Programm “Stuttgart 21″, die montags um 19 Uhr stattfinden, wird jetzt der Aufruf “LAUT SEIN GEGEN ATOMKRAFT” herum gereicht. Lärm für den guten Zweck, immer montags um 19.03, pünktlich nach dem Schwabenstreich.

Dass neben dem renitenten Menschenvieh auch der Rest keinen Bock auf die Atomkraft der ehrenwerten Industrie- und Parteifürsten hat, kann derzeit auf der Straßenverbindung Dannenberg nach Gorleben anschaulich betrachtet werden. Dort befinden sich gerade 1200 Schafe und 500 Ziegen zwischen Laase und dem Zwischenlager – genau auf der geplanten Strecke des Atommüll-Transportes.

14.46 Uhr

Oh tempora, oh mores, seufzte man hierzulande jahrhundertelang, seit der Eroberung durch die Preußen und der Installation des “Deutschen Reiches” vor satten 139 Jahren.

Nun aber fliegen die Augenbrauen hoch. Man glaubt es kaum. Ausgerechnet auf Cop2Cop liest man folgendes (bitte bringen Sie ihre Sitzlehnen in eine aufrechte Position):

“Bis zum Jahre 2017 werden insgesamt 134 Castoren im Zwischenlager Gorleben stehen. In der Aluminiumblechhalle, die so groß ist wie ein Flugzeughangar, wäre dann sogar noch Platz für weitere 300 Castoren. Übrigens: Ein Castor beinhaltet Material mit einer 800-mal höheren radioaktiven Strahlung als sämtlicher Atommüll, der im Endlager Asse gerade absäuft.

Was nach rund 30 Jahren “Abkühlungsphase” mit den Hunderten von Castoren im Zwischenlager Gorleben geschehen soll, dürfte klar sein. Wer jedoch – wie Merkel und Röttgen – bei diesen Fakten von “ergebnisoffener Prüfung” des Standortes Gorleben spricht, der sagt nicht die Wahrheit. Hier werden Fakten für die Endlagerung geschaffen. Mit der Erkundung des Salzstocks lassen Merkel und Röttgen ohne Beteiligung der Öffentlichkeit und ohne Umweltverträglichkeitsprüfung bereits jetzt ein Endlager im industriellen Maßstab vorbereiten. Das gerade vom Bundestag beschlossene Atomgesetz sieht dazu die “passenden” Enteignungsregelungen vor. Diese verantwortungslose Politik als “wegweisend” und “Brückentechnologie” zu verkaufen, ist nicht nur zynisch sondern auch verlogen.

Dass vor diesem Hintergrund die Menschen im Wendland auf die Straße gehen um zu demonstrieren, ist verständlich. Seit 30 Jahren werden die Interessen der Menschen dort übergangen und mit jedem Castortransport werden dort Fakten gegen eine Region geschaffen.”

Hast Du Töne.Das sind ja fast republikanische Verhältnisse.

15.14 Uhr

Der vierte Castor-Behälter ist umgeladen, der fünfte wird vorbereitet.

Unterdessen drohen auch Kletter-Aktivisten aus Kassel wegen akrobatischen Umtrieben Strafverfahren – um Spenden wird ersucht.

Kto 111026274
BLZ 21750000
Betr: Castor2010
Konto Inh.: H.Thoroe

15.45 Uhr

Castor Nr.5 ist verladen. Fehlen noch sechs.

15.55 Uhr

Trecker Blockade in Lüchow am Kreisel Richtung Küsten. Hmm. Ein wenig weit ab vom Atomschuss. Dafür ist eine Trecker-Blockade zwischen Dünsche und Laase (die PKWs durch lässt) näher dran.

16.45 Uhr

Die Bachstelzen spielen in Quickborn. Wer sie nicht kennt, guckt hier: Bachstelzen Open Air in der Wuhlheide 20.09.2009

16.55 Uhr

X1000 Blokade: 2400 Menschen vor dem Zwischenlager in Gorleben.

17.03 Uhr

Der sechste Castor ist verladen.

In Gusborn sind 150 Leute und 4 Trecker bei der angemeldeten Mahnwache, eine Bühne wird aufgebaut, es spielt bald Krach und Gerümpel aus Hamburg.

17.13 Uhr

Trecker-Blockade in Breese Marsch, 2 Menschen angekettet, Polizei ist sauer, weil sie mit ihren Wasserwerfern nicht durchkommt.

Alle Mahnwachen sind angemeldet. Jeder sollte sich zur Unterstützung auf den Weg machen, um ein Zeichen gegen die Atompolitik zu setzen.

17.23 Uhr

Die Hülle des siebten Castors wird in Dannenberg geöffnet.

17.26 Uhr

Bresse in der Marsch: Traktoren waren erfolgreich. Polizei bleibt hungrig und die Demonstranten trocken.
Der komplette Versorgungszug der Polizei, Wasserwerfer und ähnliches musste aufgrund der Trecker-Blockade umdrehen.

17.31 Uhr

Wer seinen lieben Vierbeiner im Trubel diesen Tages verloren hat, sollte hier nachfragen:
Birgit Schmidt kümmert sich um Fund- und Verlusthunde: Sareitz – 05849380 – www.hundshuus.de .

17.37 Uhr

Falls es hungrige, ausgekühlte und erschöpfte Polizisten und andere Teilnehmer der Begleitung des Castor-Transportes geben sollte, dann nichts wie hierher:

Nähe Info Punkt Breese Marsch gibt es eine Trecker Blockade und Leute am Feuer mit Essen und Trinken, diese wünschen sich Besucher!

Polizeibeamte dürfen gern die Nacht hier verbringen, um sich die Finger zu wärmen.

17.50 Uhr

Der siebte Castor ist verladen worden.

17.54 Uhr

Der Hof Baak in Zadrau ist von der Polizei ohne Durchsuchungsbeschluss und ohne Verweis auf Gefahr im Verzug durchsucht worden.

18.16 Uhr

Wohn- und Nebengeb. e. Hofes in Grippel wurden ohne Durchsuchungsbefehl und ohne Verweis auf Gefahr im Verzug in Anwesenheit der Anwälte durchsucht.

18.21 Uhr

LKW mit siebten Castor ist nun verschlossen und Haube von achten Castor ist geöffnet.

18.39 Uhr

Rondel: Die Straße von Rondel über Trebel nach Gorleben ist noch frei.

Bundesweit: um 19:03 findet ab heute jeden Tag bundesweit Krachmachen statt, bis die Regierung uns hört: Gegen Atompolitik. Also raus und Krach machen!

19.10 Uhr

In Laase steht der Musikkampfwagen. 400 Leute machen eine gute Stimmung.

19.11 Uhr

Langendorf: Greenpeace-Kletterer auf Bäumen in der Ortsmitte in Langendorf mit einem Banner: Stopp Castor!

19.21 Uhr

Ein Greenpeace-LKW kann sich vor dem Verladekran platzieren und blockiert so die Abfahrt des Castor-Transportes. Im Inneren ketten sich Greenpeace-Aktivisten an die Straße.

19.23 Uhr

Quickborn: Castor Wegbassen ist bis Ende des Transportes genehmigt. Es gibt auch noch Essen und Getränke.

19.25 Uhr

Verladekran: die neunte Castorhülle wird geöffnet.

19.40 Uhr

Der neunte Castor-Behälter ist verladen.

19.45 Uhr

350 Mannschaftswagen und ein Räumfahrzeug der Polizei fahren aus Richtung Oldendorf in Dannenberg ein.

19.51 Uhr

Nachdem die Polizei zunächst versucht hat die Presse von der Greenpeace-Blockade abzuschirmen, lässt sie nun diese zum LKW.

20.03 Uhr

Die Polizei gibt den Einsatz von Drohnen zu. Diese dienen nach Angaben der Polizei zur Video-Überwachung.

20.25 Uhr

Der zehnte Castor-Behälter wird verladen.

20.45 Uhr

Greenpeace hat einen Volltreffer gelandet. Die im Inneren des Blockade-LKWs an die Straße geketteten Aktivisten müssen durch die Polizei erst einmal erreicht werden. Dazu muss das Äußere des LKWs zuerst aufgeflext werden. Das dauert.

Greenpeace erklärt dazu in einer Pressemitteilung:

“Greenpeace-Aktivisten haben heute gegen 18.40 Uhr einen LKW vor der Ausfahrt des Verladekrans in Dannenberg auf der Straße fixiert. Die Aktivisten befinden sich in einem Container, der auf die Castor-Transportstrecke abgesenkt und mit Stahlröhren an der Straße befestigt wurde. Auf dem Banner am LKW ist “Atomkraft ist ein Irrweg – Stopp Castor” zu lesen. Gleichzeitig haben sich Greenpeace-Kletterer von einem Baum in Langendorf an der geplanten Castor-Strecke abgeseilt.

Die Aktivisten protestieren damit gegen die falsche Energiepolitik der Bundesregierung. Greenpeace fordert, die Castorbehälter statt nach Gorleben gemäß dem Verursacherprinzip zu den Atomkraftwerken zu bringen, in denen der Atommüll produziert wurde.”

21.00 Uhr

Der zehnte Castor-Behälter ist verladen. Fehlt noch einer. Dann darf vor der Greenpeace-Blockade akkurat gewartet werden. =)

21.13 Uhr

Achtung, Achtung, Ladies and Gentlemen…

Es wird vermeldet – dies ist der langandauerndste Castor-Transport ins Wendland aller Zeiten! (tosender Applaus aus dem Off)

21.32 Uhr

Der elfte und letzte Castor-Behälter wird geöffnet. Derweil haben drei Trecker und eine Baumaschine die B 493 nach Gorleben bei Trebel blockiert.

21.42 Uhr

Wasserwerfereinsatz gegen Demonstranten bei Laase auf der L 256 zwischen Dannenberg und Gorleben.

21.55 Uhr

Vier Bauern hängen nahe dem “Atom-Propagandazentrum” (wot?) an einer Betonpyramide herunter. Klingt gut. Aber wie mag das aussehen? Und wo ist das?

22.04 Uhr

Der elfte und letzte Castor-Behälter ist verladen. Der Castor-Transport könnte also nun starten – wenn da nicht der doofe Greenpeace-Container in der Gegend rum stünde. Harharhar.

22.16 Uhr

Es wird gemeldet, dass es am Verladekran dem Vernehmen nach angeblich noch eine andere Ausfahrt über den Breser Weg gibt, über die die Greenpeace-Blockade umfahren werden könnte.

22.20 Uhr

Die Fahrer der Tieflader des Castor-Transportes werden per Hubschrauber eingeflogen.

22.55 Uhr

Auf der Straßenstrecke zwischen Dannenberg und Gorlebensollen sich schätzungsweise 5000 Menschen befinden. Die gemeldeten 1500 Personen bei Laase befinden sich nicht auf der Straße, sondern auf einem Wiesengelände abseits der Straße. 5000 Menschen befinden sich bei der Sitzblockade unmittelbar vor dem Zwischenlager Gorleben.

Vor dem Verladekran in Dannenberg befinden sich nun rund 500 Personen.

Die Polizei leuchtet auf der L 256 bei Nebenstedt die dort abzweigende Südtrecke K 1 Richtung Klein Heide und Lüchow aus.

23.57 Uhr

Polizeieinheiten werden aus Gusborn nach Splietau verlegt. Derweil gibt es schon Samba beim Greenpeace Container vor dem Verladekran. Bierkästen stehen da auch noch rum. Na, man hat´s am Verladebahnhof wenigstens besser als die Kollegen.

Dienstag, 9.November

00.25 Uhr

Während die X1000 Blockade vor dem Zwischenlager mittlerweile bis in die Ortschaft Gorleben reicht, scheint die Polizei vor der Greenpeace Blockade und am Verladekran am Ende ihrer Nerven. Man rennt herum und erzählt der Presse irgendetwas von Hinterausgängen und man würde jetzt messen, ob denn der Castor nicht dort hinaus oder vorne irgendwie am Greenpeace Container vorbei komme. In Wirklichkeit versucht die Polizei nichts anderes als irgendwie die komplex und virtuos an der Straße befestigten Aktivisten los zu bekommen.

Doch dazu muss erst einmal der LKW aufgeflext werden. Greenpeace auf Twitter:

“Es raucht und staubt im LKW. Aktivisten haben Staubmasken. Es wird geflext und gesaegt, was das Zeug hält. Ob’s hilft?”

Wir glauben, das hilft den Guten und sagen: Chapeau, Greenpeace. Wieder einmal ganz großes Tennis.

Ein aktuelles Foto vom Inneren des Greenpeace Containers (Bild: Greenpeace).

Gucke da. Sind die bösen Ökos immer noch nicht weg.

00.30 Uhr

Muhaha.

Hier mal die Meldung von castorticker.de im Original: “Die Polizei wagt mit neuer Technik einen zweiten Anlauf um den Greenpeace-LKW zu entfernen.” Also wenn Bildschirme Ohrläppchen hätten, dann wurde jetzt das Grinsen dazwischen von einem zum anderen reichen.

Auch an der Pyramiden-Beton-Bauern-Blockade in Gorleben: müdes Abwinken. Erstmal Experten holen.

o1.27 Uhr

Auf dem Breeser Weg in Dannenberg am Verladekran sitzen etwa 30-50 Menschen.

o1.44 Uhr

Die Aktivisten und Demonstranten haben es geschafft, den Castor-Transport bis zu diesem Zeitpunkt geschlagene 5000 Minuten andauern zu lassen.

o1.51 Uhr

Dannenberg. Nichts deutet auf einen Start des Castor-Transportes hin. Die Castor-Fahrer legen eine Pause ein. Richtig so, morgen ist auch noch ein Tag! Experten für Autosicherheit warnen ja auch vor den frühen Morgenstunden zwischen 2 und 4 Uhr und dem gefährlichen Sekundenschlaf.

Und die Polizei sollte ebenfalls nach über 40 Stunden im Einsatz ihren wohlverdienten Schlaf nachholen können, ehe ein körperlicher Zusammenbruch passiert. Das ist echt unverantwortlich von den Verantwortlichen, die Beamten wie ihre funktionierenden Roboter zu betrachten und nicht als Menschen.

o1.54 Uhr

Bei Quickborn gibt es weiterhin laute Bässe und tanzende Menschen. Der Ortsname macht seiner Bedeutung alle Ehre.

Und ein Stückchen weiter weg herrscht auch weiterhin gute Laune: Der Musenpalast in Laase ist zwar bei guter Stimmung recht voll, es ist aber noch etwas Platz für weitere Gäste. Selbst in der kleinsten Hütte ist stets Platz für freundliche Besucher.

02.12 Uhr

Da die Polizei nicht genügend Kräfte nach Gorleben bekommt, hat noch immer keine Räumung der Sitzblockade vorm Zwischenlager begonnen.

o2.31 Uhr

Greenpeace-Blockade in Dannenberg: Die Polizeitechnik versagt bei der Räumung des Biertrojaners technisch und probiert es jetzt mit Psychologie mittels Konfliktmanager.

o2.50 Uhr

Die Bauern-Pyramide bei Gorleben ist mittlerweile auf einen Hubwagen verladen, dieser kann aber keine Kurven fahren. Das macht die Entfernung natürlich schwierig.

o2.56 Uhr

Die Polizei hat es letztendlich geschafft, die Bauern-Pyramide bei Gorleben von der Straße zu bekommen und frische Kräfte an die schlafende Blockade vor dem Zwischenlager durchbekommen.

o3.05 Uhr

Dannenberg. Es gibt eine spontane Party an der Raiffeisen Bank am Verladekran mit Samba und Catering.

3.25 Uhr

Die Räumung der Sitzblockade vor dem Zwischenlager beginnt. 4000 Demonstranten befinden sich auf der blockierten Strasse.

04.05 Uhr

Zwei Robin Wood Kletterer haben es geschafft, sich an Traversen quer über die Fahrbahn der rund 20 Kilometer Straßenstrecke zu hängen – nur gesetzt den Fall, dass dort jemals ein Castor entlang kommen könnte.

04.12 Uhr

Vor dem Zwischenlager haben die Atomhüter immer noch nicht bemerkt, dass sich die Geräumten der Sitzblockade an deren anderem Ende wieder hinsetzen.

04.32 Uhr

Die Polizei verkündet, “Hey, wir haben endlich die Hände frei” – leider nur die von den Greenpeace Aktivisten. -.-

04.50 Uhr

Die Polizei hat beim Greenpeace LKW jetzt den Einfall – versuchen wir´s mal mit einem Wagenheber.

Vielleicht hätten sie wenigstens mittlerweile mal die acht Stunden vorher erschienene Presseerklärung von Greenpeace lesen sollen:

Die Aktivisten befinden sich in einem Container, der auf die Castor-Transportstrecke abgesenkt und mit Stahlröhren an der Straße befestigt wurde.”

05.10 Uhr

Die Polizei hat beim Greenpeace LKW / Container immer noch keinen Plan was sie machen soll, kann aber wenigstens zwei nicht angekettete Aktivisten entfernen.

05.14 Uhr

Derweil ist die Räumung der Sitzblockade vor dem Zwischenlager immer noch nicht so recht voran gekommen. Immerhin kann man sich mittlerweile nicht mehr hinten dran setzen.

05.39 Uhr

Derweil in Dannenberg: Irgendjemand hatte wohl die Musik zu laut gestellt. Oder den Beamten mit blutunterlaufenden Augen bei der Greenpeace-Blockade ging das Gefeier auf die Nerven. Jedenfalls wird nun die Party beimVerladekran, am sagenhaften Hinterausgang ohne Ausgang, geräumt.

06.00 Uhr

Fast 12 Stunden nach dem Überraschungscoup der Umweltschutzorganisation kann die Polizei den ersten Aktivisten von Greenpeace aus dem Beton lösen.

06.13 Uhr

Auch der zweite Greenpeace Aktivist ist aus dem Beton heraus gelöst.

06.25 Uhr

Der letzte Greenpeace Aktivist ist aus dem LKW heraus. Nun versucht die Polizei den LWK selbst aus dem Weg zu schaffen.

Angesichts des nun absehbaren Endes der Greenpeace-Blockade in Dannenberg erhöht nun die Polizei in Gorleben schlagartig das Tempo.

06.41 Uhr

Die Polizei räumt die Sitzblockade zuerst auch vom anderen Ende (Richtung Ortschaft Gorleben) aus, dann von allen Seiten und geht dabei zunehmend immer rabiater vor. Schliesslich werden Schmerzgriffe angewendet.

06.54 Uhr

In Quickborn auf der potentiellen Nordstrecke des Castor-Transports besteht seit mittlerweile 4 Stunden eine Ausgangssperre.

07.06 Uhr

Wunderschöne Meldung auf Castorticker.de:

Die Sonne geht auf, es ist 2°C warm und windstill.

07.26 Uhr

Dannenberg: ein Unimog zieht den Greenpeace-LKW nun von der Kreuzung vor dem Verladekran.

Derweil vor dem Zwischenlager in Gorleben: Die Sitzblockade ist geräumt.

Nun versucht die Polizei, die Kletterer von Robin Wood einzufangen. Früh am Morgen kommt es dabei durch die offensichtlich verzweifelten Atomschützer zu akrobatischen Einlagen: zunächst klettern Beamte auf einen LKW und versuchen die Umweltschützer irgendwie zu fassen zu kriegen.

Geht nicht. Also den Hubwagen holen.

Derweil in Dannenberg: die Polizei versucht den Greenpeace LKW anzuheben, die Presse wird weggeschickt.

07.37 Uhr

Der erste Kletterer von Robin Wood ist gefangen.

07.50 Uhr

Der zweite Kletterer von Robin Wood ist gefangen.

07.55 Uhr

Die Greenpeace Blockade ist nach über 11 Stunden überwunden. LKW und Container sind zur Seite geschafft worden und blockieren die Ausfahrt des Castor-Transportes nicht mehr. Die Fahrer der Castor-Tieflader sind wieder auf dem Gelände des Verladekrans, die Polizei auf der Strecke fährt ihre Fahrzeuge an die Seite.

08.10 Uhr

Morgens im Morgenmagazin der Staatssender ARD und ZDF:

Garderobenständer im Fernseh-Studio zur Korrespondentin vorm Zwischenlager (Inhalt nicht ganz wörtlich wiedergegeben):

“Ja, öh, wir hören, die Blockade ist geräumt”

Korrespondentin:

“Jaja, die Blockade ist geräumt, die Polizei ist sehr aktiv hier, fährt Mannschaftswagen hin und her und macht auch die Straße sauber. Alles bestens. Alles unter Kontrolle.”

Garderobenständer im Fernsehstudio (bemüht fröhlich, Zähne zeigen):

“Ja.”

Korrespondentin:

“Ja.”

Garderobenständer im Fernsehstudio:

“Jaja.”

Korrespondentin:

“JaJa. Du mich auch.”

Garderobenständer im Fernsehstudio:

“Jaja. Sag Du es.”

Korrespondentin:

“Nein, Du.”

Garderobenständer im Fernsehstudio:

“Greenpeace LKW.”

Korrespondentin:

“Ja.”

Garderobenständer im Fernsehstudio:

“Jaja.

Korrespondentin:

“Jaja. Du mich auch. Zurück ins Studio.”

08.30 Uhr

Das Tor zum Verladekran wird geöffnet.

08.37 Uhr

Der Castor-Transport setzt sich in Bewegung. Ersatzlaster und Polizei verlassen den Verladekran und das Gelände des Verladebahnhofs und biegen auf die Nordstrecke ein.

08.40 – 08.43 Uhr

Die Tieflader mit den Castoren-Behältern verlassen den Verladekran und fahren aus dem Gelände des Verladebahnhofs.

08.42 Uhr

Die Polizei zündet bei Laase Strohballen an.

08.58 Uhr

Bei Radio Freies Wendland meldet sich ein Augenzeuge, der von einem Gleitschirm der Anti-Atomkraft-Gegner bei Grippel berichtet, der über der Stelle schwebt, wo Nord- und Südstrecke zusammenlaufen. Darüber fliegt ein Polizei-Hubschrauber.

09.00-09.03 Uhr

Der Castor fährt über die Nordstrecke und passiert Quickborn. Der Transport bewegt sich langsam. Derweil berichtet der Industrie-Sender N24 live von einem Castor-Transport, der die Südstrecke nimmt.

09.20 Uhr

Der Castor-Transport passiert Langendorf auf der Nordstrecke.

09.25 Uhr

Der ferngesteuerte Para-Gleitschirm ist von Greenpeace und fliegt nun direkt über dem Castor-Transport.

09.27 Uhr

Der Castor passiert Grippel, wo Nord- und Südstrecke zusammenlaufen.

09.32 Uhr

Kurz hinter Grippel auf der Strecke: Laase. Dort sind massive Polizei-Kräfte zusammengezogen.

09.35 Uhr

Der Castor-Transport passiert Laase.

09.45 Uhr

Nach 3 Tagen, 19 Stunden und 24 Minuten trifft der Castor-Transport mit über einem Tag Verspätung im Zwischenlager Gorleben ein.

Epilog:

In Trebel beginnt die Pressekonferenz der Bürgerinitiative Umweltschutz Lüchow-Dannenberg in Trebel. Castorticker.de verzeichnet insgesamt 80 Millionen Seitenzugriffe und hätte gern jeweils einen Cent davon.

BI Lüchow-Dannenberg
Konto 230042798
Bankleitzahl 25850110
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Verwendungszweck: Spende Castorticker 2010

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Ein letztes Bonmot hinterließen Unbekannte auf der Seite der Atomindustrie www.kernenergie.de. Hier ein Screenshot.

Bild: www.Kernenergie.de

Bild: www.Kernenergie.de

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Topics: Aktuelle Nachrichten, Bevölkerungskontrolle, Dokumentationen, Politik, Unabhängige Medien | 69 Kommentare »

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69 Kommentare to “Ticker und Überblick zum Castor Transport”

  1. Sepp meint:
    7.November 2010 at 12:51

    Medien senden wenig Material über das Geschen vor Ort. Der Spiegel hat nun ein erstes Video von den Polizeiübergriffen veröffentlicht:

    http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,727706,00.html

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  2. Sepp meint:
    7.November 2010 at 14:31

    Demonstrantin durch Polizeipferd schwer verletzt.

    Am Vormittag ist eine Demonstrantin von einem Polizeipferd schwer verletzt worden und musste mit einem Rettungshubschrauber ins Krankenhaus gebracht werden.

    http://www.jungewelt.de/blogs/castor/index.php?id=610

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  3. uggelmuggel meint:
    7.November 2010 at 16:07

    na sowas:

    http://www.zeit.de/2003/48/Gorleben

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  4. Sepp meint:
    7.November 2010 at 17:21

    Bild einer Blockade nähe Harlingen, etwa 16.30.

    http://twitpic.com/34t4dh

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  5. Sepp meint:
    7.November 2010 at 17:49

    In Harlingen sollen nun mehr als 5.000 Menschen auf den Gleisen sein. Das ZDF berichtet nur von 2.000. Der eingleisige Streckenabschnitt befindet sich in einer Senke mit rutschigen Steilwänden auf beiden Seiten. Taktisch ein guter Ort für eine Blockade. Suppenküchen werden aufgebaut, man bereitet sich schon hier auf einen längeren Abend vor.

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  6. souldeanmarcjon meint:
    7.November 2010 at 18:02

    Das video bei spiegel.de ist ja der hammer.
    MEDIAMARKT-Werbung am Anfang und dann 30 sekunden wartezeit um sich im verlauf des Videos nen Schreikrampf wegdrücken zu müssen.
    Tja Spon und Spiegel/Springer…. wird Zeit das ihr freiwillig verschwindet das kann sich kein Einwohner Deutschlands mehr antun….

    Auffällig auch einige Reporter werden in den Wald zurückgedrängt und andere laufen lustig munter mit der Polizei auf den gleisen rum… 2.Klassen Presse par excellence….

    gruss M.

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  7. souldeanmarcjon meint:
    7.November 2010 at 18:13

    http://tagesschau.vo.llnwd.net/d3/video/2010/1107/TV-20101107-1518-3701.podm.h264.mp4

    Jaja und ich werd ich bis zu Weihnachten Bundeskanzler…

    Abgesehen davon man beachte den Schnitt im Video…
    erst wird die Signalfackel unter dem Fahrzeug abgelegt.. dann Schnitt
    und auf einmal sieht man die paar Flämmchen auf dem Fahrzeug die dann fachmännisch von der Polizei mit Feuerlöscher gelöscht werden….

    NEEE LEUTE den kauf ich euch nicht ab…. da wolln wir mal später sehen wer die Signalfackel abgelegt hat und wo der seinen Lohn bezieht…

    Ich erinne da an die Staatsanwaltschaft Rostock die immer noch Verfahren gegen Beamte des Verfassungsschutzes auf dem Tisch liegen hat….

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  8. Sepp meint:
    7.November 2010 at 18:17

    Video von Graswurzel.tv – Polizei prügelt wild in die Menge und auf am Boden liegende Aktivisten, Demonstranten brechen jedoch trotzdem durch alle Absperrungen.

    http://www.youtube.com/watch?v=5J2exllwG-c

    Szenen aus Göhrde.

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  9. Sepp meint:
    7.November 2010 at 19:02

    Castor gestoppt. Steht aktuell ins Dumstorf. Kleine, aber entschlossende Sitzblockade von ca. 80 Leuten – Greenpeace auch wieder dabei. Stand 18:45.

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  10. Ebse meint:
    7.November 2010 at 19:31

    http://www.castorticker.de/

    Punkt 19.00 Uhr:

    “In der Blockade von Harlingen gab es einen SCHWAB ENSTREICH.”

    Na Logisch!

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  11. Sepp meint:
    7.November 2010 at 19:43

    Über Twitter laufen auch Meldungen via Handy aus der Sitzblockade in Harlingen ein.

    Während die Polizei behauptet die Gegend nun ausgeleuchtet zu haben berichten Aktivisten vor Ort, dass komplett im Dunkeln sitzen und nur Kerzen, einige Lagerfeuer und soweit das Auge reicht Umrisse von Demonstranten zu sehen sind.

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  12. patrick meint:
    7.November 2010 at 20:47

    ich würde über euch einfach drüberfahren

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  13. Mahaf meint:
    7.November 2010 at 21:07

    @12 ..Genau deshalb hast Du wahrscheinlich nicht mal ‘nen KFZ-Führerschein! Und falls irrtümlicherweise doch – dann nicht mehr lange!

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  14. Arno Nym meint:
    7.November 2010 at 21:32

    @12 Siehst Du, patrick, deswegen wirst Du nie Politiker werden können, denn im Unterschied zu Dir wissen die, dass man sein Gedankengut öffentlich wenigstens kaschieren muss, wenn man ein ausgemachter Psychopath ist.

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  15. Roberta meint:
    7.November 2010 at 21:39

    Was ist eigentlich aus der Geschichte mit dem Polizisten, der sich in Dannenberg mit seiner Dienstpistole erschossen hat, geworden? fr-online und taz online berichteten gestern darüber.

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  16. Pit meint:
    7.November 2010 at 22:48

    Ich bedaure das ich nicht dabei sein kann,aber das nächste Mal.Es gibt in Zukunft mit Sicherheit viele Möglichkeiten auf die Straße zu gehen.Hoffentlich haben bald genug Leute den Mut,den damals die DDR Bürger hatten.Dieses Regime ist um Längen menschenverachtender als die ehemalige DDR.

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  17. Bert meint:
    7.November 2010 at 23:31

    @ uggelmuggel

    Bist das letzte (..)!!!

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  18. Bert meint:
    7.November 2010 at 23:33

    @ Losmann

    Man was bist du witzig, (…)!!!

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  19. Daniel Neun meint:
    7.November 2010 at 23:37

    Bert,
    vielen Dank für den Hinweis, hier sind uns in der Hektik einfach zwei unhaltbare Kommentare durch gegangen.

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  20. souldeanmarcjon meint:
    7.November 2010 at 23:45

    @12
    @17
    @18

    ach ja berufstrolle auch wieder am start? Oder habt ihr einfach zuviel Tiefkühlpizza gegessen….?
    Tja für EUCH hätte das zukünftige System große Aufgaben gehabt würde dieses System nicht gerade vor der vollständigen Geburt SCHEITERN.

    Ganz ehrlich SCHANDE über euch solche Aussagen sind absolut das letzte!!!

    Viele Polizisten sind selbst auch nicht damit zufrieden wie und wo sie eingesetzt werden trotzallem müssen sie ihre Familien ernähren…

    @12 @17 @18
    Und ihr Clowns habt ihr Kinder die ihr ernähren müsst?
    So und damit genug Aufmerksamkeit für kleine Kobolde die wegen ihrer vorlauten Schnauze als erste in den Internierungscamps der EUDSSR geendet wären. Seit froh das es immer noch Menschen gibt die das schon jetzt gescheiterte Totalitätssystem mit Tatkraft in ihr eigen geschaufeltes Grab tragen.

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  21. souldeanmarcjon meint:
    7.November 2010 at 23:48

    nebenbei zum Topic
    Staatsfernsehsender melden Castor bis morgen gestoppt! Na schaun wa mal… die Kameras der Handyblogger und Videoaktivisten bleiben weiter aktiv also seit vorsichtig liebe Einsatzleitung
    BIG VOLK IS WATCHING YOU! unbd Youtube macht über Nacht auch nicht extra für die deutschen Antidemokraten dicht also PECH GEHABT EINPACKEN!

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  22. Sepp meint:
    8.November 2010 at 00:55

    Polizei will doch noch in der Nacht mit den Räumungen beginnen – sowohl in Hitzacker, als auch in Harlingen soll mit der Räumung um etwa 1 Uhr begonnen werden.

    Das ganze wird nun im Dunkeln, ohne Kameras und Presse passieren – die Umzäunung des Castor auf einem Abstellgeis war nur ein Ablenkungsmanöwer.

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  23. Sepp meint:
    8.November 2010 at 01:21

    Darf man hier eigentlich fluchen? Ich versuche es mal:

    Wie kann es sein, das es innerhalb von 12 Stunden nicht ein einziger, auf Kosten der Steuerzahler lebender Reporter der ARD schafft seinen faulen Wohlstandsarsch (samt Bückling mit Kamera) nach Harlingen zu bekommen und seinen gottverdammten Job zu machen?

    Was wird das für ein Inferno – welche realitätsresistenten Halbhaffen geben das Kommando in völliger Dunkelheit 6.000 Menschen in einer schmalen Senke von den Schienen räumen zu lassen – mit Kampfhunden, die schon 35 Stundne im Einsatz sind.

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  24. Sepp meint:
    8.November 2010 at 01:26

    Laut einem “insider” wurden S21-Schläger-Bullen gezielt an die Castorfront geschickt, erste wurden auf Youtube Videos erkannt.

    (via twitter)

    (Immer Quelle mit posten, danke. Die Red.)

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  25. Sepp meint:
    8.November 2010 at 02:44

    02:37

    Die Polizei hat das größte Freiluftgefängis der Geschichte eröffnet. Auf einem Feld etwa einen Kilometer von den Blockaden entfernt stehen 500 Polizeiwagen in zwei Reihen in einem 200 Meter Kreis.

    Auch ein Wasserwerfer steht in der Freiluft-GeSa:

    Etwa 40 Meter sind geräumt, 500-1000 Meter liegen noch vor ihnen. Immer mehr Menschen kommen am hinteren Ende der Blockade hinzu.
    http://twitpic.com/34xbpo

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  26. Volksverdummung meint:
    8.November 2010 at 03:45

    .
    NEWS: Polizei VERHINDERT notwendige Strahlenmessung durch GREENPEACE…

    Einsatzkräfte der Polizei haben Mitglieder von Greenpeace massiv daran gehindert, in Dahlenburg eine Strahlenmessung des Castorzuges vorzunehmen.
    Anwohner hatten telefonisch darum gebeten, aus ihrem Haus heraus die Strahlung der Castorbehälter u. in ihrem Haus zu messen, weil der Zug lediglich zehn Meter entfernt von ihrem Haus parkte (immer noch ???).
    Ein Greenpeace-Team um den Kernphysiker Heinz Smital, das mit Messgeräten v. Dannenberg nach Dahlenburg gekommen war, wurde der Zugang zum Haus nicht nur verweigert, sondern von der Polizei auch mit körperlicher Gewalt verwehrt.

    QUELLE: http://www.ad-hoc-news.de/polizei-verhindert-strahlenmessung-des-castorzuges-durch–/de/News/21708502

    vgl. Greenpeace e.V. Digitale Pressemappe: http://www.presseportal.de/pm/6343 Pressemappe

    Wenn das stimmt, ist das eine besonders infame SCHWEINEREI!

    Was der Bundestag dazu wohl zu sagen haben wird?
    Er müßte heute geradezu “kochen”!
    Die TAGESORDNUNG wird, wie bei jedem Ereignis, das zum Schämen Anlass gibt, reflexhaft geändert werden…

    Aber untersucht wird da nichts werden!
    (…)

    HESSE (3:29 Uhr, 08.11.2010)

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  27. Idefix meint:
    8.November 2010 at 05:31

    Moinsen.

    Schaut euch den Castor-Ticker an.
    Hier ist gerade der “Streetzer Kreisel” mit riesigem Polizeiaufgebot geräumt worden. Polentewagen und -räumfahrzeuge auf ca. 1000 M + X Bundesstrasse.
    Alle Zufahrtsstrassen über die der Nachschub an frischer Polente von ausserhalb kommen kann waren dicht mit Treckern. Die Fahrstrecken zu den Einsatzpunkten waren und sind auch gesperrt. Keine Ablösung, kaum Versorgung, während die Demonstranten von den Volxküchen auch über grössere Entfernung versorgt werden. Eine gigantische Spendenbereitschaft aus der Bevölkerung schaufelt Decken, Futter, Thermoskannen usw. dahin wo es gebraucht wird. Kommt doch mal her und geniesst unsere Gastfreundschaft.

    @Sepp,

    die In Harlingen in der Wagenburg eingesperrten dürfen auch nicht wie vorher abgesprochen durch die Volxküche vor Ort versorgt werden. Da ist wohl jemand futterneidisch auf das lecker Süppchen…

    Und die Ferngesteuerten vom “zensierten Desinformationsfernsehen” und ihre Kollegen warten in der Nähe der Castor-Verladestation bequem darauf dass die Nachricht ihnen buchstäblich vor die Füsse rollt. Ebenso grosse Teile der “Journallie” die abends in Kneipen hier hocken und sich selbst genug sind in ihrer trauten Nachrichtenjägerrunde, betreiben mithin geistige Onanie. Stories von Gewalt und “illegalen Aktionen” sind gefragt. Sich unter´s Volk mischen? Mit den Leuten reden? Einen persönlichen Eindruck aus vielen verschiedenen Quellen generieren? Ein Gefühl für Sichtweisen und Stimmungen hier entwickeln? LEIDER GRÖSSTENTEILS FEHLANZEIGE!
    Alles klar? Komm her und sieh selber.

    Sonnabend zur Auftaktdemo war hier Völkerwanderung. Hammer! Danke Euch allen die IHR EUCH HIER HER BEMÜHT HABT! Was für eine Party.

    Liebe Grüße,

    Idefix

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  28. Idefix meint:
    8.November 2010 at 05:39

    @Sepp,

    Du hast Recht. Es ist ein gottverdammter Job. Es ist das Leben der Pressehuren.
    Die Bilder kommen von den Volksreportern. Die wahre Arbeit erledigen WIR und die unabhängigen wie Daniel Neun, Freeman, Alex Benesch, Infokrieger und Blogger usw. die sich täglich den Ärmel abreissen um uns unzensierte Inhalte und Bilder zu servieren.
    Der Prügelbulle von Stuttgart wurde durch das Volk identifiziert und festgenagelt. Morgen sende ich Bilder an diverse Unabhängige. Eindrücke vom Castor. Jetzt erstmal Poofen, können nicht mehr, war lang…

    ;-)

    Idefix

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  29. uggelmuggel meint:
    8.November 2010 at 08:46

    morgen Daniel,

    kommentar weg? ich will nicht klagen,
    aber nachtrag:
    was tut die polizei? in wessen auftrag? nicht “offiziell”, sondern de facto? sind es die helfenden freunde, von denen man uns schon in der grundschule erzählte? “schutzmann” wurden sie damals noch genannt. der begriff mag heute nicht mehr geläufig sein, ist aber herrlich plakativ. wen oder was mag ein solcher schutzmann beschützt haben? die bürger? das gesetz? den park? ist es nicht so, dass der schutzmann von damals, genau wie der beamte von heute in erster linie befehle ausführte? ohne rücksicht auf gesetz, amtseid oder sonstigen firlefanz, der ja doch nur stört und im eisernen corpsgeist schlicht untergeht.

    (gekürzt, die Red.)

    p.s. habs sie extra noch mal gelesen und ich sehe diesen kommentar mit den grundwerten von Radio Utopie vereinbar. zumal es sich trotz des themas keinesfalls um einen aufruf zur gewalt handelt. auch wenn ich natürlich für eine neuauflage der nürnberger prozesse bin. der verbrecher und verbrechen ausreichender tragweite gibt es genug! und nein: der normale polizist gehört dort selbstverständlich nicht auf die anklagebank.
    eines noch, ich bin verwirrt: ist kommentar no 12 nicht unhaltbar?? und ich hätte wirklich gern gelesen, was der echauffierte Bert mir schrieb, schade.

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  30. Roberta meint:
    8.November 2010 at 08:57

    Die Reporterin im ARD-Morgenmgazin berichtete über Gespräche mit Polizisten ohne Kamera. Viele sind nicht damit einverstanden, was sie machen müssen.

    Die Logistik der Polizei hat wohl auch teilweise total versagt. Es gibt keinen Essensnachschub und Schichtwechsel waren unmöglich.

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  31. nyso meint:
    8.November 2010 at 09:49

    Oh man, schon krank was da bei euch abgeht….
    Und vor allem wie es am Großteil der Deutschen vorbei geht:(

    Traurig ist aber auch, dass wir uns jetzt mit unseren eigenen Polizisten kloppen müssen. Eigentlich sollten alle Deutschen zusammen stehen.
    Wenigstens das Militär ist auf der Seite des Volkes, wenn wir schon die Exekutierer, äh Exekutive gegen uns haben. Unsere Soldaten sind seid Jahren unzufrieden, sehen sich als Deutsche, die die Interessen des Volkes wahren. Und die meisten hassen es, in den Krieg zu ziehen.

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  32. AntoninArtaud meint:
    8.November 2010 at 09:56

    Jetzt dürfte sämtlichen Staatskoordinatoren langsam das Licht aufgehen, wie UNGÜNSTIG es für sie war, sich mit dem Internet usw. nur insoweit zu beschäftigen, wie man es zensieren und inkriminieren kann. Technisch-praktisches Know-How ist dabei auf der Strecke geblieben (wie zb. dieses Stopp-Schild für Kinderporno-Seiten oder die Idee eines “Notfallknopfes zum Abschalten des Internets” beweist) und nun organisieren sie sich einfach wie in einer Art Vorzeit und das kostet auch noch Millionen. Wer hätte es gedacht: der Opportunismus willfähriger Korruption und schlechter Bildungskurse von ahnungslosen Menschen rächt sich in der Realität; die Hofberichterstattung entlarvt sich selbst, indem sie nichts tut während alle anderen viel tun und das Internet füllen; selbst Polizisten fühlen sich veräppelt ob ihrer Instrumentalisierungen gegen Demonstranten, bei denen sie lieber mitlaufen würden als sie wegzutragen; und irgendwelche Machtlutscher (Berufspolitiker) kommentieren wie immer mit gewaltbereiten Demonstranten, so als ob so ein Kommentar noch irgendwo verkaufbar wäre (schließlich haben IHRE Hofberichterstatter sich nicht bequemt mal was zu machen – selbst schuld).

    Ein sehr abgefahrener Protest ist das. Er hat jetzt schon mehr gebracht, als bloß ein Zeichen GEGEN Atomkraft zu sein, denn er ist ein gewaltiges Zeichen FÜR und DER Solidarität, die auch Hartz-IV-”Faulenzer”-Debatten, “Paketterroristen”, Sarrazinismus und was für Spalterei-Versuche sonst noch nicht auslöschen konnten. Zwar werden Gelehrte und Mainstream-Journalisten sich nach wie vor einen Dreck darum scheren, aber so wie die Polizei keine Ahnung vom Internet hat (und jetzt den Schaden), so werden auch die jetzt Ignorierenden irgendwann plötzlich wie ein geschotterter Castor auf der Strecke bleiben. Solidarität strahlt stärker als Atommüll und macht dabei noch gesund!!!

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  33. nyso meint:
    8.November 2010 at 10:04

    @32 AntoninArtaud

    Solidarität strahlt stärker als Atommüll und macht dabei noch gesund!!!

    Das ist mal ein Satz, den könnten beim nächsten Transport alle auf Jacken/T-Shirts etc. tragen. Alle schön in gleichfarbigen Shirts/Jacken, mit dem Spruch drauf, da gucken die Polizisten bestimmt doof aus der Wäsche.

    Wem der Spruch noch gefällt kann ja helfen ihn zu verbreiten^^

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  34. Roberta meint:
    8.November 2010 at 10:23

    Der N24-Korrespondent hat gerade gemeldet, dass ein Tornado der Bundeswehr über das Gebiet geflogen ist.

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  35. nyso meint:
    8.November 2010 at 11:10

    Klar, erst in Afghanistan Taliban jagen, und jetzt gucken wo sich die DEUTSCHEN Demonstranten in den Wäldern verstecken.

    Da freut man sich doch auf Gutti als Kanzler!*würg*

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  36. souldeanmarcjon meint:
    8.November 2010 at 11:46

    @32 off topic. Dein Kommentar ist einfach klasse!

    Zum Topic: Staatspresse N-TV (bzw. privat-corporated-press) schlägt dem Fass den Boden aus.
    Die pseudo-neokonservativ Reporter und Moderatoren überbieten sich in Neu-Sprech und der Fokus immer wieder auf die “gewaltbereiten Radikalen”, damit noch nicht genug werden genau die Szenen von den Schottern gezeigt die wir schon kennen allerdings komplett verzerrt dargestellt in der Form das Radikale irgendwie “angegriffen” hätten und dann die Situation “eskaliert sei”. Partiell wurden Schlagstöcke eingesetzt. Vom Flächendeckenden Prügeln und CS-Gas Einsatz der vermummten Terroristen im Staatsdienst und mit Dienstnummer der Polizei KEIN WORT, wie gesagt es wird wieder genau rumgedreht…. ABER ich glaube es fällt trotzallem genug Menschen auf und immer mehr… Also N-TV, N24, RTL, Pro Sieben und wie se alle heissen kräftig weiter Lügen dann werden auch die letzten Leute mit Verstand euch den Rücken zu kehren!!!

    OBEN BLEIBEN
    Gruss
    M.

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  37. armin meint:
    8.November 2010 at 12:52

    Absolute Hochachtung vor der Bevölkerung des Wendlandes und ihren Untertützern. Intelligent, kreativ und besonnen wurde ein erfolgreicher Widerstand organisiert. Und das alles ohne Befehlsstrukturen, Bezahlung und Gewalt. Nach Stuttgart 21 ein weiterer Beweis für die Intelligenz der Volksmassen.

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  38. chris meint:
    8.November 2010 at 14:23

    sehr gut…..weiter so….
    solidarität!!! nicht spalten lassen…
    hoffe das die schäfchen endlich mal aufwachen….

    diese mainstream propaganda tv welt ist ja nicht mehr zum aushalten….

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  39. Sepp meint:
    8.November 2010 at 15:18

    Sehr imposante Fotos von den Blockaden bei Harlingen und dem Gefangenenlager bei derstandart.at:

    http://derstandard.at/1288659788974/Von-dieser-Welt-Castor-Von-der-Schiene-auf-die-Strasse

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  40. Idefix meint:
    8.November 2010 at 16:40

    Moin nochmal,

    zur Ehrenrettung der schreibenden Zunft muss ich anfügen dass hier auch einige freie Sender vertreten sind die sich mit Motorrädern bewegen und überall an die Juckepunkte fahren. Ein freier Sender aus Hannover wird dieser Tage berichten. Bitte um Beachtung.

    Spendenkontos findet Ihr beim Castorticker.

    Habe gerade eine Riesenkolonne frischer Bullen aus Hannover auf der B 191 Richtung Dannenberg gesehen. 30 Min später sah ich nahe Dannenberg auf der 191 zwei Wasserwerfer und ein Räumfahrzeug mit MZ-Kennzeichnen die vorher keiner von meinen Bekannten gesehen hat. Die Bullen scheinen alles hier zusammenzuziehen was nicht fusskrank ist und noch rechtzeitig hier sein kann. Überall Kontrollen auch auf den Dorfstrassen rund um den Verladekran bis Raum Gorleben. Wer sich nicht ausweisen kann dass er hinter der Kontrolle wohnt wird per Halterfeststellung identifiziert. Wehe du hast das Auto vom falschen Kumpel unterm Hintern…

    Gibt auch freundliche und nachdenkliche Bullen hier. Sind nicht alle wie die Reiterstaffel in Harlingen oder die Prügelknaben aus Magdeburg.

    Traf gerade zwei nette Franzosen die hier einen Zusammenschluss dortiger Gruppen und Grüppchen vertreten. Die hatten sensationelle Bilder von dem Einsatz der Reiterstaffel MIT HUNDEN in Harlingen am Gleis. Brutale Kavallerieattacke. Da muss der uns nur vorgegaukelte Staat mächtig Angst haben vor seinen Bürgen – ähhh – Bürgern. Und die Energiebonzen vor ihren Kunden.

    Die Volxküchen und deren Unterstützer leisten sensationelle Arbeit im Dauereinsatz, die versorgen überall die Leute. Spenden kommen aus der Bevölkerung.

    Online über Radio Zusa sendet Radio freies Wendland, da gibt´s laufend viele Infos. Die freuen sich auch über Mails die sie dann immer wieder senden.

    http://www.zusa.de/zusa_new/index.html

    Die Herrschaft und ihre Söldner demonstrieren hier nicht nur durch die illegale Ingewahrsamnahme mir anschliessender Freiheitsberaubung in der harlinger Wagenburg ohne richterlichen Beschluss – die Richter der GESA Lüchow waren passenderweise nicht erreichbar – dass sie auf das uns vorgegaukelte “Rechtssystem” (die Verwaltungsdiktatur) bei Gelegenheit scheissen.

    Liebe Grüße,

    Idefix

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  41. luci meint:
    8.November 2010 at 18:04

    Die Castoren rollen also – mal wieder, seit 30 Jahren wird dagegen demonstriert, was ist das Ergebnis? Sie rollen weiter – Der Protest – und bitte immer schön ´gewaltfrei´ wie auch diese angebliche ´Sperrspitze´ der Bewegung, diese Gruenen erklären – deswegen auch seit 30 Jahren dieses Null-Ergebnis – was soll das, Die Atom-Lobby aus CDUCSUSPDFDP zieht ihr Ding durch, wie immer schon und den Menschen soll es reichen – dagegen ´demonstriert´ zu haben? Wie schön und wie niedlich – diese sogenannten *Volksvertreter´, diese selbsternannten ´Eliten´ der diversen Lobbyisten, sie richten die Welt zugrunde mit ihren Kriegen (auch die führen sie mit dieser perfiden Uran-Munition)- mit ihrem Atommüll und anderen Widerwärtigkeiten und das alles also ziemlich extrem gewaltätig und die Bürger dürfen durchaus dagegen sein, aber bitte immer schön gewaltfrei *lol* – damit sich an diesem widerwärtigen Machtgefüge auch bloss nichts ändert – das ausgerechnet diese Gruenen davon profitieren, ist ums kurz zu beschreiben – ein Witz, sie haben alles was sie mal ausmachte, über den Haufen geworfen, das einzige, was sie noch haben ist ihr Anti-AKW-Protest – ja, Atomkraft und die Atom-Lobby mitsamt ihrem Polit-Anschluss ist scheisse, aber genau so scheisse ist, das alle Welt vergessen zu haben scheint, das diese Gruenen seit langem auch nur Marionetten sind, ihr Auftrag jetzt, wie auch um Stuttgart21, den Widerstand zu kanalisieren – und ihn somit scheitern zu lassen. Macht korrumpiert eben und absolute Macht korrumpiert eben absolut. Ja, sie sind bundeesweit jetzt bei 22% – lasst euch auch und gerade von diesen Gruenen, neben diesen Spezial´Demokraten´ der SPD nicht weiter hinters Licht führen, sie führen auch gegen den erklärten Willen von 80% des Volkes diesen Krieg in Afghanistan, auch da sind ihnen Mehrheiten ziemlich egal – sie sind lange ein integraler Bestandteil dieser Mainstream-Verblödungskultur – die vorgaukeln soll, das Volk könne etwas entscheiden. CDUCSUSPDFDPGruene – NICHTS unterscheidet sie, allenfalls marginal – aber grade SIE haben den Auftrag den Widerstand zu kanalisieren, echter authentischer und autonomer Widerstand sieht anders aus – und eben ohne diese Gruenen!!!! Stoppt die Atom-Mafia und ihre diversen Lakaien in Berlin!!!!

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  42. Sepp meint:
    8.November 2010 at 18:24

    Polizei vertreibt 500 Nackte von der Fahrbahn:

    http://images.derstandard.at/2010/11/08/1288680172898.jpg

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  43. Loßmann meint:
    8.November 2010 at 18:36

    @Idefix, Bullen sind nicht bei der Demo im Wendland dabei, Bullen sind beim Bauern auf der Weide, haben vier Beine und fressen Gras und können auch nicht freundlich sein, aber eine Schäferin war da heute, 8.11. unterwegs mit 1200 Schafen und 500 Ziegen, ob zufällig oder berechnend, hat sie nicht gesagt!
    Mit dem vorgegaukeltem Rechtssystem magst Du Recht haben, in Deutschland darf man nicht alles sagen, auch wenn es nicht beleidigend ist. Aber was verboten ist, ist ebend verboten und wenn jemand über RFW am 7.11. um 9.20 Uhr aufruft zum Schottern, mit: “Wenn sie hier alle herkommen würden, würde es eine Riesenschotterparty werden”, anschließend wird noch ein Schotterlied abgespielt, so ist das rechtswidrig!
    Das kommt über Freies Radio Wendland, ein Hetzsender für Rechtsbruch über die Frequenzen von Radio ZuSa, der unabhängig und überparteilich ist!

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  44. Adolf meint:
    8.November 2010 at 19:13

    Wenn ich was zu sagen hätte, dann würde ich diesen Trotteln von Demostranten die Rechnung präsentieren.
    Wir Steuerzahler müssen wieder mal die Zeche für die Studenten, die eigentlich an der Uni sein müssten und die Harz 4 Empfänger, die keinen Bock auf Arbeit haben, die Zeche bezahlen!
    Ich als Arbeitnehmer kann mir solche Freitage zum Randalieren nicht gönnen!!!!!!!!

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  45. Siemon meint:
    8.November 2010 at 19:46

    @41

    Noch brav im Hamsterrad? Ja dann … hat man auch keine Zeit, was Sinnvolles zu machen. Steuern müssen gezahlt werden, bis zum Ausbluten.

    Arme Socke

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  46. Mahaf meint:
    8.November 2010 at 19:57

    Ach Adolf ausm Mustopp. Du sollst ja auch gar keinen freien Tag zum Randalieren nehmen. Du sollst gefälligst deine Lebenszeit hinopfern, damit sich die “Volksparteien” und Heerscharen von Politikern die Diäten erhöhen können; Banken und Atomlobby mit Deinem Frondienst subventionieren und ihnen dadurch ein Leben in Saus und Braus ermöglichen. Und dann sollst Du auch nicht klagen, wenn die Rente nicht wie versprochen um 2% erhöht wird, sondern nur um 0,5%! Also gönne Dir mal nichts, außer vielleicht ein “paar” lebenslanger Schulden.

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  47. Ebse meint:
    8.November 2010 at 20:06

    Adolfo: Kannse nich’ Urlaub nehmen? Oder hasse keinen Job?

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  48. Dani meint:
    8.November 2010 at 20:14

    Also ich kann sowohl die Pro und die Contra nicht verstehen. Ihr müsst mal ein bisschen verständnis für einander aufbringen. Was bringt das wenn wir weiterhin nur gegenseitig uns angreifen? Kann man nicht verstehen, dass viele Menschen verzweifelt sind nach der Laufzeit Verlängerung? Kann man nicht verstehen das viele Steuerzahler sauer sind? Ich weiß nicht versetzt euch mal alles in die Lage des anderen!!!!

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  49. Sepp meint:
    8.November 2010 at 20:30

    @ 44 Was? Wieso? Ich? Nee! Hamsterrad kaputt. Meinst Du vielleicht den Adolf?

    Off-Topic: Los war heute auch wieder was im Ländl. Gezählt wurden bei der heutigen Montagsdemo in Stuttgart 24.800 Menschen.

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  50. Siemon meint:
    8.November 2010 at 20:51

    @48

    Ich BIN im Hamsterrad. Und ich habe die Nase gestrichen voll, von dem was abläuft. Es paßt mir schlicht nicht, was “von oben” beschlossen wird.

    Mir ist völlig schnuppe, was die Demos kosten und was der Steuerzahler zahlt. Wir haben es doch … s. Boni für die Bonzen. *würg

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  51. souldeanmarcjon meint:
    8.November 2010 at 21:04

    @41 luci … ja genau GEWALTFREI BLEIBEN wir definieren uns als eine
    DEMOKRATISCHE ZIVILISATION
    (das kommt von zivilisiert)
    und da bleibt Mensch solange gewaltfrei bis es nicht mehr anders geht (art 20 GG).
    Abgesehen davon wenn die Demonstranten auf die Polizei einprügeln würden auf welcher Seite denkst du stehen dann die (noch)Schlafschafe? Hm…. also ZUENDE DENKEN?

    Gerade der 30.09.2010 in Stuttgart hat vielen Menschen die AUGEN GEÖFFNET das mit unserem Staat was ganz doll im Argen liegt. Vorallem diejenigen Menschen die die Floskeln von “gewaltbereiten Radikalen” vorher immer lustig nachgeplappert haben, das tun diese jetzt nicht mehr!

    @44 Wenn sie so ein schwerbeschäftigter Arbeitnehemer sind dann Fragen sie das nächste Mal ihren Chef wieviel Steuern mehr er FÜR SIE seit 10 Jahren zahlen muss.

    Ansonsten bleiben Sie bitte bei ihren Scheuklappen, bezahlen ihre eigene Versklavung und vergeuden Ihre kostbare Arbeitnehmerzeit nicht hier.

    Also Leute lasst das Schubladendenken weg denn für solche Sonderfälle hab ich dann auch nen großen Wandschrank mit ganz viel Schubladen.

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  52. Mikky meint:
    8.November 2010 at 21:20

    Irgendwie scheint die Polizei im Wendland doch noch Zeit zu finden,sich um freilaufende Schafe zu kümmern.
    Find ich echt lieb von den Ordnungsamtsträgern.

    Siehe hier:
    BFE beim Schafe hüten

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  53. Daniel Neun meint:
    8.November 2010 at 21:28

    Woooooaaaahuuhuhuhuhihihaaaahahaaaaaaaaaaa…

    So finden wir doch alle unsere Berufung. Schlussendlich.

    Woooahahahaahhahhuhhuuhuhiiiihooooooohooo…

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  54. treuni meint:
    8.November 2010 at 21:39

    @52
    sehr, sehr geiles bild…

    @all
    auch wegen der überwiegend geilen kommentare bin ich seit jahren hier stammleser…

    OBEN BLEIBEN

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  55. AntoninArtaud meint:
    8.November 2010 at 21:41

    Adolf, wenn dich die Kosten für die Anti-Atom-Sache schon so schockieren und entsetzen, dann schau dir bitte niemals an, was die Atom-Sache kostet – weil ich glaub da bliebe dir das Herz stehen!

    Und: Geld wiegt (Demonstrations-)Freiheiten nicht auf. Manchmal kostet es etwas, die Freiheiten in Praxis umzusetzen und um genau zu sein: es kostet immer etwas und zudem auch immer mehr als bloß Geld. Aber teurer wirds – nicht nur finanziell – wenn man diese Freiheiten nicht mehr in Praxis umsetzen kann.
    *Ironie an*: Die Polizisten wurden übrigens nicht von den Demonstranten eingeladen *Ironie aus* und wo doch, dann zum Mitdemonstrieren (das nicht sehr viel kostet dank kluger Organisation).

    Verstehs nicht falsch, aber mit deinem Argument könnte man auch Zwangskolonisierten vorwerfen, dass ihre Koloniserung, Überwachung, Unterdrückung und Beschämung soviel Geld kostet…

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  56. Idefix meint:
    8.November 2010 at 22:45

    Hi.

    Die Schaafe haben die Cops (semantisch korrigiert, die Red.) teilweise mit dem Wasserwerfer von der Strasse gescheucht.

    Die Betonpyramide ist in Gorleben am “Infopunkt”.

    Hier brennt´s, die Cops (semantisch korrigiert, die Red.) überall von Dannenberg um den Verladekran herum und an den Castorstrecken mit willkürlichen Kontrollen, teilweise wissen die nicht wonach sie suchen und das hinter ihrem Kontrollpunkt angemeldete Aktionen und Mahnwachen laufen. Echt bizarres Säbelgerassel. Haben uns vorhin weggeschmissen bei so einer desolaten Kontrolle.

    Liebe Grüße,

    Idefix

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  57. Arno Nym meint:
    8.November 2010 at 23:07

    @48 Ja, Dani, das ist ne gute Anregung, sich in andere mal reinzuversetzen. Hab ich zuletzt heute mittag gemacht, um zu erspüren, weshalb die Leute in dieser Bananenrepublik eigentlich immer die schlimmsten Psychopathen erst wählen, um sich dann selbsmitleidig zu bedaueren, wie schlecht die Auswirkungen dieser Wahl wieder mal waren, denn ich wollte einmal bisschen in die Zukunft spekulieren, um festzustellen, ob eine Frau von der Lügen tatsächlich Chancen hätte, die Agitprop-Tante IM Erika als Kanzleröse abzulösen. Mein Eindruck war: hat sie wohl leider; trotz des Faktes, dass in dem Mogelpaket ja nur draufsteht, was bekanntlich gar nicht drin ist.

    Und weisst Du was: Seit 40 Jahren komm’ und komm’ ich nicht drauf, was bei den Leuten, die diese Verbrecher regelmäßig an die Macht befördern, um sich dann dem “unabwendbaren Schicksal” jammervoll zu ergeben, eigentlich schiefläuft. Muß wohl so ne Art ungewollter Reflex sein.

    Das ist irgendwie so wie mit den Polizeitypen, die eigentlich gar nicht schlagen wollen und deswegen noch fester zuhauen, damit’s schneller rum ist.

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  58. Idefix meint:
    8.November 2010 at 23:58

    Ave.

    Das mit den Kosten für den Verarschungsscheiss hier mit Castor usw. ist ja wohl der Hohn, genauso wie das Gehetze gegen die planvoll stigmatisierten Hartz 4er. Die “paar Kröten” die das kostet. Hat sich mal einer angeschaut wie “Deutschland” ausgeplündert wird und nebenbei noch die UNO, die EU, die US-raelis und ich weiss nicht was noch finanziert? Die Unsummen um private Unternehmen zu “retten” die Fässer ohne Boden sind? Privatisierung sprich Enteignung und Verramschen von Volkseigentum?

    Schau´ mal mach “Plünderland”…

    Wir haben hier derartige Privilegien für die “Stromkonzerne” und die haben derart dicke Polster, die könnten das aus der Portokasse zahlen mit dem Kleinkram hier. Individualisierung von Gewinnen und sozialisierung von Verlusten. Wo bleibt denn die Kohle die uns mit Steuern überall abgepresst wird? Ein durchschnittlicher Arbeitnehmer liefert rund 70-75% seines Einkommens an den “Staat” ab den wir nicht haben. Nur um dann im Alter arm gemacht zu werden und keine Leistungen der Krankenkasse mehr zu bekommen. Wann werden die Rentner “zwangseugenisiert”? Soylent Green oder was?
    Die Oma hier in Dannenberg in der Volxküche hat mehr Verstand und Rückgrat.

    Die Bewegungen hier und die Teilnehmer an Demos und Aktionen spiegeln die Gesellschaft wieder. Harzer neben Lehrern, Ärzte, Bauern, Angestellte, Unternehmer usw.
    Herkommen und sehen ist die Devise, das kann man nicht beschreiben. Viele sind nicht nur wegen Castor unterwegs, die kotzt die Lügerei der Polithuren einfach nur noch an, Castor ist da nur noch das Zünglein an der Waage. Viele hier sind auch genervt von Politikern die das hier als Bühne oder Forum missbrauchen.
    Kommt her und sprecht mit den Leuten, die Volxküchen liefern lecker Essen und Scheunen sowie privaten Unterschlupf gibt´s zu Castor reichlich. Logenplätze bei Aktionen inbegriffen.

    Daniel, Du hast Bilder bekommen. ;-)

    Liebe Grüße,

    Idefix

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  59. souldeanmarcjon meint:
    9.November 2010 at 00:37

    http://www.livestream.com/undergroundreports?utm_source=website-channel-page&utm_medium=related

    http://www.livestream.com/gaggeldub?utm_source=website-channel-page&utm_medium=related

    hier noch zwei links
    und ich bin dann wech
    bis moin

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  60. petrapez meint:
    9.November 2010 at 01:03

    Dienstag halbe Stunde nach Mitternacht:

    Flexen und dazu flexibles Konzert, wow :)

    Ich würde mich als Polizeibeamter dort total veräppelt und vorgeführt fühlen!

    Verflixt und zugenäht aber auch! Das ist XXXXXXXXXXXL-Grösse!

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  61. Sepp meint:
    9.November 2010 at 03:00

    02:51

    Greenpeace-LKW kann nicht geräumt werden. Wie Radio-Freies Wendland bericht haben Greenpeace-Aktivisten eine freiwillige Aufgabe der Blockade abgelehnt.

    Mehrere Aktivisten stecken bis zur Hüfte im Beton, unter dem LKW, der auch mit der Straße befestigt ist. Die Hände der Aktivisten seien mit Beton im LKW befestigt.

    Der Spezialbeton soll jetzt in einem Labor analysiert werden – nach 8 Stunden flexen konnten nur wenige Milimeter abgetragen werden. Für bessere Durchblutung und gegen Muskelkrämpfe tragen die Aktivisten besondere Anzüge.

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  62. gradischnik meint:
    9.November 2010 at 07:18

    Eine Aktivistin vorort in Gorleben hat aufgerufen, den Blockierern Kälteschutzfolien, warme Decken und Traubenzucker zu bringen. Habe leider keinen Kontakt mehr.

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  63. gradischnik meint:
    9.November 2010 at 08:50

    Jetzt hat sich mein Kommentar wohl von selbst erledigt. Hätte ihn letzte Nacht schreiben müssen, aber ich wartete noch auf weitere Info. Schade! kam leider nicht von der Dame.

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  64. Idefix meint:
    9.November 2010 at 09:34

    Moin.

    Diesmal dürfte auch der vorletzte (..) gemerkt haben dass hier etwas auf seinem Rücken ausgetragen wird was ihn gar nichts angeht. Zumindest erstmal nicht in seiner Funktion als Bolidsist. Vielleicht fangen die ja auch endlich mal an auf die Barrikaden zu gehen und merken was los ist, leider sind derartige Denkanstösse auf einer rein kognitiven Ebene nicht zwangsläufig von übermässigem Erfolg gekrönt.
    Habe von vielen mitbekommen die gestern und heute Nacht in Kontrollen kamen oder sonstwie die Gelegenheit hatten ein paar Worte mit den hier rudelweise genasführten zu sprechen wie offenbar bei denen teilweise die Stimmung kippt. Hatten ja auch viel Zeit zum Nachdenken hier, unsere Ordnungshüter.

    Liebe Grüße,

    Idefix

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  65. Roberta meint:
    9.November 2010 at 10:22

    Rainer Wendt von der Polizeigewerkschaft übt harte Kritik an der politischedn Linie, speziell an Rüttgers. Der konnte übrigens gestern abend bei Beckmann teilweise nur noch stammeln.

    Im übrigen finde ich die Kritik bezüglich der Fernsehsender übertrieben. Die sind ja auch stundenlang vor Ort und reden mit Experten darüber, wie die Endlagerung gelöst werden könnte.

    Letztendlich sind die Castoren ins Lager gerollt, zum Schluss wurden die Gegner nicht mehr gesichtet. Anwohner standen am Strassenrand.

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  66. R2D2 meint:
    9.November 2010 at 13:15

    kurz einen kleinen eindruck der letzten tage. samstag grossdemo war super besucht, friedlich, nur ein paar aktionen wie nachhilfe im strassenbau. samstag war ich an drei punkten um den castor zu begrüssen. in wendisch evern wollten wir mit ein paar leuten näher ans gleisbett, wurden von polizisten aufgehalten. ca. 250 m vor den gleisen, wobei 50m erlaubt waren. der polizist meinte, er bestimmt, wo 50m sind. auf meinen vorschlag, es gemeinsam abzuschreiten ist er nicht eingegangen. gut, haben dann kleinen umweg durch den wald gemacht und kamen näher ran. wir wollten da nicht auf den castor warten, weil wir uns richtung hitzacker aufmachen wollten. doch der rückweg war blockiert. die brücke über die gleise war komplett von der polizei blockiert, worüber wir vorher nicht informiert wurden. der castor war noch am rangieren in lüneburg, also hätte man uns locker rüberlassen können. 1 1/2 stunden wurden wir da aufgehalten, wobei da auch eltern mit kleinen kindern waren, die zurück auf die andere seite wollten. der unmut wurde immer stärker dort. das war nicht deeskalierend!!
    dann harlingen. war ner sehr geile aktion, weil während die leute auf den gleisen immer mehr wurden, haben die bauern an allen strategisch wichtigen kreuzungen mit traktoren blockiert. tja, da war ende mit nachschub über die strasse. dann wurde ne “luftbrücke” von pomoissel aus gestartet. mehrere transporthubschrauber mussten von da aus nachschub ins krisengebiet harlingen bringen. harlingen hat gezeigt, dass die polizei an einem punkt der machtlosigkeit angekommen war. es gab polizisten, die ihrer einsatzleitung mitgeteilt haben, dass sie die blockade mit mitteln der verhältnismässigkeit nicht auflösen können, aber sich weigern, andere mittel einzusetzen. wenn wir harlingen durchgezogen hätten, würde der castor noch immer in lüneburg rangieren. natürlich wurde diese blockade nicht komplett gewaltfrei aufgelöst, es wurden die beliebten sprays eingesetzt. viele demonstranten verliessen freiwillig die gleise. von dem bodenhaltungsknast wurde ja in den medien berichtet. danach erstmal schlafen. montag ab nach laase, bischen kultur, aber das wendland war komplett abgeriegelt. autos wurden nach gut dünken in den kern gelassen oder nicht. ich wurde 2 mal auf dem weg nach laase kontrolliert, musste auch nen blick in meinen kofferraum gewähren. ein bulli aus berlin, der hinter mir war, wurde einfach abgewiesen. willkür ohne ende. in laase war schon massiv polizeipräsenz plus wasserwerfer aufgefahren, obwohl da nur ne kulturveranstaltung stattfand. der einsatz der wasserwerfer wurde angedroht. danach ab zum zwischenlager und den rest habt ihr ja in den medien erfahren.

    Fazit: war genial, super dank an alle leute die hier zu uns gekommen sind, um für bürgerrechte zu demonstrieren und nächstes jahr wird das teil definitiv gestoppt. ich würde mir noch wünschen, dass mehr biker mit ihren crossmaschinen kommen. hier waren einige, die die blockaden lässig umfahren haben und das hat die polizisten sichtlich nervös gemacht.

    prügelorgien gibts bei graswurzel.tv zu sehen.

    hab heute morgen noch erfahren, dass polizisten, nachdem der castor längst durch war, in laase noch frustrationsabbau betrieben haben. einfach nochmal auf friedliche demonstranten losprügeln.

    die idioten werden es nie schnallen.

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  67. Volksverdummung meint:
    9.November 2010 at 15:10

    .
    So, der CASTOR ist im LOCH (hinter Gittern)! – Jetzt bitte den Kopf oben lassen!

    Denn das “Ausrufezeichen” im “Kampf um die SOUVERÄNITÄT” kam von EUCH!
    Jeder hat mitbekommen, dass Ihr denen, die Unrecht tun, “GNADE erwiesen” habt… Ihr wart großmütig u. habt Euch selbst übertroffen: als mündige Bürger, edelmütige Streiter und Verteidiger des legitimen Rechts!

    Das “freie Wendland” hat eine “Armee von Invasoren” fast matt gesetzt!
    Ihr habt Euch vorbildlich verhalten, wart sozial und solidarisch. Ich hoffe, Ihr seid gesundheitlich nicht zu schwer angeschlagen!

    Das Fernsehen hat sich drei Tage fast unsichtbar gemacht! Um 19.00 (2.) u. um 20.00 (1.) hatte der Castor jeweils ein-zwei Minuten. Das wars. Ich hatte Sondersendungen erwartet. Der “Bürger im Hamsterrad” wurde sehr, sehr schlecht informiert!
    Das ist kein Zufall gewesen.

    Wer die MEDIEN, insbesondere das Fernsehen, beherrscht, kann die Stimmung im Land in seinem Sinne “gestalten”! Beim Thema “Atommüll” (u. Laufzeitverlängerung v. AKW) war u. ist der “DECKEL” noch drauf!

    Trotzdem: die Doppelzüngigkeit der Atompolitiker in Regierung u. Opposition, aber auch der politische Einfluss der Atomlobby um die großen vier Energieerzeuger u. deren “Vasallen” ist durch den erzwungenen “Transit bis Gorleben” sichtbarer geworden. DAS ist ein RIESENERFOLG, auch angesichts einflussreicher, unkritischer MEDIEN, die teilweise mit Falschmeldungen u. Falschinterpretationen arbeiten!

    Lest die Zeitungskommentare und seht selbst! Ihr wart mehr als gut und sehr erfolgreich!

    Der politisch naseweis agierende Bundesumweltminister, Herr Röttgen, behauptete gestern immer noch, dass er “im Namen des Volkes” handele (das war bei “Beckmann”).
    Er will nicht verstehen, dass LEGALITÄT ohne LEGITIMITÄT so viel wert ist, wie die LEGALITÄT eines Putschisten, eines NOTSTANDSMINISTERS, eines HONECKERS oder eines anderen “Zwangsherrschers”!
    Recht ohne Moral kann nicht legitim sein.
    Keiner will politisch die Verantwortung für selbst getroffene Entscheidungen übernehmen. Auch der “Neue” nicht. Das muss endlich aufhören.

    Und ich brauche ein paar stabile knallgelbe “wendländische Kreuze” für meinen gemähten, b0rgerlichen, hessischen Vorgarten!
    …passt zum Knoblauch, u. ist politisch mindestens so effektvoll wie “Hammer u. Sichel” auf dem Dach!

    Genug jetzt! Ab in die Kiste, u. träumt was Schönes…
    .

    HESSE

    (14:50 Uhr, 09.11.2010)

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  68. Mr. Q meint:
    9.November 2010 at 15:49

    Im Grunde ist das eigentlich tragische, dass es gar keine Notwendigkeit für die Transporte gäbe, wenn man auf Atomkraftwerke verzichten würde, wie es auch einst von der Regierung geplant war und die AKW-Zeiten nicht noch verlängert.

    Techniken für erneuerbare Energien sind doch mehr als genug vorhanden und deren Rentabilität steigt doch kontinuierlich. Man muss es doch nur wollen.

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  69. AntoninArtaud meint:
    9.November 2010 at 17:30

    @ Volksverdummung: in diesem Punkt hier will ich dir widersprechen:
    “Wer die MEDIEN, insbesondere das Fernsehen, beherrscht, kann die Stimmung im Land in seinem Sinne “gestalten”!”

    Denn das große Problem derer, die die Mainstreammedien beherrschen, ist eben gerade DIESES Medium hier, mit dem wir uns hier unterhalten und über das auf einfachste Weise ganze Archive sozialer Bewegungen entstehen, die auch über dasgleiche Medium organisiert und koordiniert wurden und werden (ein soziologisches Archiv mitt gewaltigem Potential), während im selben Moment die Mähdien den Verstand abgeschafft haben, indem sie ihre eigenen Online-Archive löschen (die über kurz oder lang wieder online kommen werden, dann aber umso krasser wie ein Tropfen auf den heißen Stein sein werden, wie ein Witzbild wirken werden).

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