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Elterngeld für Hartz IV-BezieherInnen abschaffen – Als Arbeitsanreiz zu wenig!
Von Erwerbslosen Forum Deutschland | 22.Juli 2010
Elterngeld in Höhe von 300 Euro pro Monat soll nach einem Beschluss der Bundesregierung für BezieherInnen von Hartz IV in Zukunft nicht mehr anrechnungsfrei sein, sondern als Einkommen angerechnet werden.
Begründung ist, dass Eltern von Säuglingen Arbeitsanreize brauchen. Das Institut für Innovative Politik (IP) begrüßt diesen Vorstoß der christlich-liberalen Bundesregierung.
Endlich wird der ungeheuere Bedarf der Wirtschaft an der Arbeitskraft vor allem von Müttern mit Säuglingen anerkannt. Die Wirtschaft braucht die Arbeitskraft von Müttern im Hartz IV-Bezug schon vom ersten Tag nach der Geburt an. Nicht einmal so etwas wie Mutterschaftsurlaub kann sich die deutsche Wirtschaft noch leisten.
Die höchstrichterliche Rechtsprechung, dass armen Müttern mit Kindern unter drei Jahren Arbeit nicht zumutbar sei, folglich auch kein Anreiz zur Arbeit nötig sei, erkennt die Bundesregierung erfreulicherweise nicht mehr an. Mütter im Hartz IV-Bezug dürfen nicht länger in der Hängematte der Versorgung von Säuglingen liegen. Anders kann Deutschland nicht die führende Nation der Welt werden.
Prof. Dr. Dr. hc. Dieter Dummbeutel, Leiter des IP, stellte allerdings fest, dass die christlich-liberale Regierung wie so oft, völlig inkonsequent sei:
„Wie soll der Arbeitsanreiz von Hartz IV-Müttern nach der Geburt gefördert werden, wenn den Säuglingen noch ein Regelsatz zugestanden wird? Problem ist nicht eine Überversorgung mit Elterngeld, sondern die Versorgung überhaupt“
erklärte der international renommierte Professor. Es sei allseits anerkannte Tatsache, dass der größte Arbeitsanreiz in der völligen Streichung von Hartz IV bestehen würde. Aber, so Dummbeutel, das sei auf Grund der Schwäche der Bundesregierung derzeit nicht durchsetzbar. Die Anrechnung des Elterngelds sei ein Schritt in die richtige Richtung, aber dennoch ungeeignet, einen ausreichenden Arbeitsanreiz darzustellen, weil die Grundversorgung der Säuglinge immer noch gesichert sei.
Frankfurt/Bonn 20.07.2010
Erwerbslosen Forum Deutschland und Klartext e. V.
(Achtung Satire zur freien Verwendung)
Das Erwerbslosen Forum Deutschland und Klartext e.V. haben am Aschermittwoch 2010 das Institut für innovative Politik (IP) gegründet. Die Leitung wurde Prof. Dr. Dr. hc. D. Ummbeutel übertragen. Dieser hat allerdings, um Missverständnissen vorzubeugen, auf Wunsch des Instituts seinen Namen in Prof. Dieter Dummbeutel geändert,. Das Institut denkt da weiter, wo andere aufhören. Sein Markenzeichen sind wegweisend innovative Vorschläge zu einer konsequenteren Politik in Berlin und zur Stärkung der sozialen Marktwirtschaft.
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Kontakt:
Martin Behrsing (0160 99278357)
Topics: Satire | 3 Kommentare »
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22.Juli 2010 at 12:30
Ist das etwa der Prof. Dr. Dr. hc. Dieter Dummbeutel der auch äußerst innovativ vorgeschlagen hat das Renteneintrittsalter auf 70 Jahre zu erhöhen und bei der Sozialbestattung für Tuppadosen statt Urnen und Pappschachteln statt Särgen eintritt, nachdem erstmal das Sterbegeld abgeschafft wurde? Im Volksmund genannt der nahtlose Übergang ….
Hat der sich nicht erst kürzlich bei Maybritt Illner für eine deutliche Erhöhung von Proffesorengehältern und Politikerdiäten, sowie doppeltes Kindergeld für Einkommen über 5000,00 Euro ausgesprochen? Ebenso tritt er für die Rettung von Banken statt Schulobst ein.
Gruss Klara
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23.Juli 2010 at 01:07
@klara
tststs, also bitte! sie haben scheinbar keinerlei ahnung was so eine tupper-dose kosten kann …
soylent green ist die zukunft – auf diese art kann sich der gemeine sozialschmarotzer (rentner/arbeitsloser/behinderter/etc.) nichtmal nach dem ableben seiner sozialen verantwortung entziehen und kann am würdevollen miteinander in unserem real existierenden demokratismus teilhaben!!!111elf
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25.Juli 2010 at 10:15
Herr Martin Behrsing,
mit ständig wachsendem Entsetzen lese ich Ihre, hier abgedruckten Ergüsse.
Wer so wie Sie, ob absichtlich oder aus Unwissenheit, das Ansehen der Ärmsten in diesem Land beschädigt und deren Leid als bloße Plattform für das eigene Bedürfnis nach Selbstdarstellung missbraucht, muss sich fragen lassen, was ihn dazu treibt.
Es gibt in diesem Land dermaßen viele erwerbslose Bürger die sich von Ihnen nicht vertreten, schlimmer noch verunglimpft fühlen, dass ich Sie hiermit bitte, dieses “im Namen” der Erwerbslosen zu unterlassen.
„Größenwahn und Hochstapelei sind aus demselben Stoff.“
Bodo Kirchhoff, (*1948), Schriftsteller, Quelle: DER SPIEGEL
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