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BDK: Das Gewaltmonopol liegt beim Staat

Von petrapez | 6.Mai 2010

Das interconnected network ist das digitale Gehirn der gesamten Menschheit geworden mit all seinen vergleichbaren Strukturen des biologischen Organs mit seiner Hard- und Software – dem Nervengewebe, den Nervenzellen, den Synapsen und den Neuronen. (Grafik: Visualisierung der verschiedenen Routen durch Teile des Internets – Matt Britt/wikipedia) Bild durch Anklicken vergrössern

Wie sein Pendant verfügt es über Speicherplätze für das Gedächtnis und kann durch Erregung seiner Neuronen ein kaskadenartiges Feuerwerk versprühen. Menschliches und digitales Gehirn benötigen Energiezufuhr für ihr Funktionstüchtigkeit.


(Grafik: Ein kleiner Ausschnitt des World Wide Web, dargestellt durch Hyperlinks – Chris 73/Wikipedia) Bild durch Anklicken vergrössern

Diese Netzwerke standen nicht als fertiges Endprodukt da sondern durchliefen die erfolgreiche natürliche Evolution von dem einfachen Zusammenschluss einzelner Zellen bis zum heutigen Netzwerk, indem alle einzelne Zellen miteinander verbunden sind, miteinander agieren und entwickeln sich immer weiter. Das Ganze ist hochkomplex aufgebaut und reagiert sehr anfällig, wenn lebensfeindlichen Störfaktoren von aussen auf die natürlich entstandenen von einander beeinflussender Strukturen einwirken.

Ein solcher Störfaktor für das hochsensible digitale Gehirn der Menschheit ist die Forderung des Bundes Deutscher Kriminalbeamter vom 4.Mai 2010, sicherheitspolitisches Handeln als Recht des Gewaltmonopols des Staates zu fordern um das pulsierende, vielfältig denkende Leben zu bändigen.

Im Falle seines Spiegelbildes handelt ein “Kerkermeister” ähnlich, wenn er von aussen mit gefährlichen Psychopharmaka das Denkmuster des Gehirns eines Menschen beeinflusst, damit schädigt oder ruhig stellt. Die natürliche Funktionsweise ist gestört.

In Altersheimen, Psychatrien, Krankenhäusern und sogar bei Kindern, die nicht in die vom Staat vorgegebene Normenschablone passen, gehört eine solche Beeinflussung zum Alltag, um weniger Arbeit mit den zu lebendigen zu haben und um die Kontrolle über diese als aufsässig bezeichneten Personen zu erlangen.

Bernd Carstensen, Pressesprecher des Bundesvorstandes des BDK beschrieb diese Vorstellungen zur Erlangung der staatlichen Kontrolle durch die Regierung

“IT-Sicherheit gilt es, zur Chefsache zu erklären. Hierzu sollte ein CIO (Chief Information Officer) im Bundeskanzleramt installiert werden und von dort die Entwicklung einer nationalen IT-Sicherheitsstrategie initiiert werden.

Das Gewaltmonopol liegt beim Staat, so ist es in der realen Welt und sollte auch in der virtuellen Welt gelten. Wie ist dies in der virtuellen Welt des Internets? Kann sich der Bürger darauf verlassen, dass Polizei im Netz genau so agieren kann, so präsent ist wie in der realen Welt?…

… In der Vergangenheit wurde dem deutschen Verkehrsteilnehmer über die Fernsehkampagne „der 7. Sinn“ sicheres Verhalten im Straßenverkehr vermittelt.

Mit einer Kampagne “der 8. Sinn” könnte in ähnlicher Art und Weise Medienkompetenz der Internetnutzer gebildet und gefördert werden.

Gleichzeitig gilt es, einen Notrufknopf, die 110 im Internet zu installieren. Der Internetnutzer kann dann per einfaches Betätigen des “Notrufbuttons” auf seiner PC-Oberfläche an eine Clearingstelle Mitteilungen über Straftaten oder Bedrohungen weitergeben.”

Die gewählte Bezeichnung “Clearingstelle” assoziiert sofort den Gedanken an “Säuberungsaktion”, die gegen jede aus Sicht der Regierung für sie “schädliche” Gruppen oder Einzelpersonen anwendbar sein wird, die eine andere Meinung als die in ihrem Interesse geltende vertreten. Ohne Scham wird zum Denunziantentum aufgerufen, welches doch gerade in Deutschland auf äusserste Ablehnung stossen sollte.

Dem Internet drohen massive Störungen in seiner weiteren Entwicklung durch die Verhinderung des Informationsaustauschs seiner Zellverbände, denn gerade die kreativsten fortschrittlichen Zellen gelten als vom Staat unerwünscht, das sind diejenigen, die die menschliche Gesellschaft auf ihren Weg aus dem barbarischen Verhalten der heutigen Zeit herausführen werden.

Diese weitere Evolution braucht die Informationsübertragung an alle miteinander agierenden Zellen, die von der jetzigen Regierung mit allen Mittel unterbrochen, gestoppt und rückgängig gemacht werden soll.

Quelle: http://www.bdk.de/kommentar/artikel/sicherheit-im-netz-die-groesste-politische-herausforderung-heute/abf49e41731fddf17d0ae31959e16a18/?tx_ttnews[year]=2010&tx_ttnews[month]=05

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Topics: Bevölkerungskontrolle | 4 Kommentare »

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4 Kommentare to “BDK: Das Gewaltmonopol liegt beim Staat”

  1. tur-kay meint:
    6.Mai 2010 at 07:05

    “IT-Sicherheit gilt es, zur Chefsache zu erklären.“
    Man könnte IT-SICHERHEIT auch Volkssache machen und ein Wahlknopf installieren.
    Dann würde das Volk, die vom Parlament ausgearbeiteten Gesetze annehmen oder ablehnen. Dann wäre das Volk und die Welt sicherer vor Politiker Willkür.

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  2. Was geht hier ab? meint:
    6.Mai 2010 at 09:05

    Wer die Informationen hat, gewinnt.
    Information ist die wichtigste Waffe.

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  3. grimoire meint:
    6.Mai 2010 at 09:05

    [...]Von petrapez / Das interconnected network ist das digitale Gehirn der gesamten Menschheit…[...]
    Dank an petrapez!

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  4. Titanium meint:
    6.Mai 2010 at 16:44

    Nicht schlecht im Ansatz -was geht hier ab-

    Der Originalartikel zielt aber auf etwas anderes
    ab, das Deinem Denken zugrunde liegt.

    Das menschliche Gehirn steht in ständiger Inter-
    aktion mit einem (sagen wir mal)übergeordneten
    kosmischen Gedächtnis (die Quanten-Physik nennt
    es Morphogenetisches Feld). Das heisst in etwa
    übertragen : Wenn Du Deinen Sender auf eine bestimmte Frequenz (Thematik ?) einstellst, bekommst Du auch Empfang .

    Aber Deine Gedanken sind auch schon im alten
    Volksmund verankert in dem Spruch:
    Alles Wissen ist besser, als alles haben.

    Einer der Knackpunkte der globalen Elite,
    sie wollen alles haben.

    Empfehle Dir auch, Dich mal mit der Hermetik
    zu befassen. Auch Kant hat das getan und kam
    zum Schluß seines Wirkens zu der Erkenntnis:
    Der Mensch kann nichts denken, was nicht schon
    gedacht wurde.

    Viel Spaß, versuche es herauszufinden. Es lohnt
    sich.

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