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Bild am Sonntag liess ungeheuerliche militärische Bombe platzen
Von petrapez | 19.April 2010
Alle grösseren Operationen der Bundeswehr müssen vierundzwanzig Stunden vorher den afghanischen Behörden gemeldet werden
Auf einem Militärflughafen des afghanischen Militärs, der auch von den NATO-Truppen frequentiert wird, kam es am heutigen Morgen des 19.April zu einer Explosion. Mindestens ein Soldat kam nach den ersten Angaben ums Leben und weitere wurden verletzt. Die Detonation ereignete sich während eines Trainings mit schweren Waffen, hätte der Sprecher des afghanischen Verteidigungsministeriums Zaher Azimi mitgeteilt und dass eine Untersuchung eingeleitet wurde, um festzustellen, was die Explosion verursacht hatte.
Über die Ursache wird schon vor dem Abwarten des Ergebnisberichtes wild in der Presse spekuliert, eine Sicherheits-Quelle hätte unbestätigte Berichte zitiert, die sagen würden, dass ein Soldat einen Bombenanschlag durchgeführt hätte, während ein Taliban-Sprecher gesagt hätte, der Bomber wäre ein Mitglied einer Gruppe von Aufständischen gewesen, schrieb heute die Nachrichtenagentur Reuters. Dieser “Taliban-Sprecher”, der mit dem Namen Zabihullah Mujahid bezeichnet wurde, wusste schon gleich aus der Ferne, dass ausländische Berater die Ausbildung der afghanischen Soldaten durchführten und es unter diesen Opfer gegeben hätte. (1)
Ein Sprecher der NATO wusste von nichts, nur dass er Berichte über eine Explosion gehört hätte, aber keine weiteren Informationen dazu erhalten hat und dass, obwohl doch angeblich Ausländer betroffen waren.
In Kandahar ereignete sich zeitgleich ebenfalls eine Detonation im Regierungsviertel, ein Zeuge hätte gegenüber Reuters berichtet, es hätte ein massive Staub- und Rauchentwicklung gegeben, niemand wäre verletzt worden. (2)
Alle Berichte über Schattenkriege und Anschläge, die von sogenannten “Talibans” ausgeführt werden, sollte man auf keinen Fall für bare Münze nehmen.
Wie die Bild am Sonntag am 18.April berichtete, hätte man in Afghanistan bei der Bundeswehr “wenig Verständnis, dass dort die Vorschrift gelte, dass alle grösseren Operationen der Isaf-Truppen 24 Stunden vorher den afghanischen Behörden gemeldet werden müssen. Damit soll die Zivilbevölkerung die Chance erhalten, sich in Sicherheit zu bringen. Doch häufig wissen die Taliban deshalb ganz genau, wo sie auf unsere Soldaten warten müssen.” (3)
Damit wurden die Todesurteile für die deutschen Soldaten gefällt. Die Regierung in Berlin kann sich nicht hinstellen und jetzt behaupten, das nicht gewusst zu haben.
Das ist Hochverrat, denn jeder auf der ganzen Welt weiss, aus wen sich die afghanischen Behörden, Gouverneure und Beamten zusammen setzen. Viele von ihnen sind Warlords, die am Krieg und dem Drogenhandel verdienen.
Die Soldaten werden von ihren Politikern, die sich in den letzten Tagen besonders darum bemühten, zu sagen, dass sie hinter ihren Soldaten in Afghanistan stehen, paramilitärischen Milizen ans Messer geliefert und diesen zum Abschlachten auf einem Silbertablett serviert – das ist fast vorsätzlicher Mord.
Quellen:
(1) http://alertnet.org/thenews/newsdesk/SGE63I0BO.htm
(2) http://alertnet.org/thenews/newsdesk/SGE63I0GV.htm
(3) http://www.bild.de/BILD/politik/2010/04/18/bundeswehr-afghanistan-einsatz/operation-taohid-toedlicher-befehl.html
Topics: Militär und Krieg | 11 Kommentare »

19.April 2010 at 2:52 pm
Wem gehört noch mal die Nachrichtenagentur »Reuters«?
Danke!
19.April 2010 at 3:07 pm
Wo ist mein Kommentar?
19.April 2010 at 3:08 pm
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Verheizt
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“Das ist Hochverrat, denn jeder auf der ganzen Welt weiss, aus wen sich die afghanischen Behörden, Gouverneure und Beamten zusammen setzen. Viele von ihnen sind Warlords, die am Krieg und dem Drogenhandel verdienen.”
Die Afghanistankenner:
“Einen Afghanen kann man nicht kaufen, nur mieten.”
Die deutschen Soldaten sorgen dafür, dass die Opiumlieferungen für EU gesichert wurden
> http://dassystem.blogspot.com/2010/04/drogen.html#Afghanistan
Es ist leichter verheizt zu sterben, wenn man weiss, dass man die Aufgabe richtig erfüllt hat. Die Botschaft schicke ich an die Mütter und Frauen der gefallenen Soldaten.
19.April 2010 at 4:12 pm
Es lässt sich immer etwas besser verhandeln, wenn man zuvor ein Vertrauensverhältnis aufgebaut hat. Vertrauen lässt sich am besten durch keine “Geschenke” aufbauen. Ein Soldat hier, eine Trupp Soldaten da und schon ist das Vertrauen aufgebaut. Das kann unter Umstäünden vielen Soldaten das Leben retten. Wäre die ganze Armee ausgerückt, dann wären auch ein paar Soldaten umgekommen, ohne dass ein Vertrauensverhältnis aufgebaut worden wäre. Die Soldaten, welche als “Geschenk” geopfert wurden, haben also der Mehrheit der Soldaten das Leben gerettet. Sobald das Vertrauen aufgebaut ist, kann man mit den Taliban verhandeln. Sobald sich Verhandlungserfolge einstellen, ist die Karriere gerettet.
19.April 2010 at 4:19 pm
Die Deutschen Bundis sorgen dafür, daß ausreichend afghanisches HEROIN für die CIA gewonnen wird, damit Jugendliche in RUSSLAND vergiftet werden können.
Ob man sich so Freunde in der Welt macht……
19.April 2010 at 5:24 pm
@Ich oder Du oder was
Tickst Du noch ganz sauber?
Menschenopfer als “Geschenke”…..?
Die “Taliban”…..?
Der Mehrheit der Soldaten das Leben gerettet….?
Das ist ein KRIMINELLER ANGRIFFSKRIEG!
Geh bitte in einen kleinen Raum, mach die Tür zu und “verhandle” mal mit Dir selbst!
Wenn das zu keinem “Verhandlungserfolg” führt, finde Deine Versicherungskarte und suche schnell einen Arzt auf.
Du brauchst dringend medizinische Hilfe.
19.April 2010 at 7:32 pm
“Das ist ein KRIMINELLER ANGRIFFSKRIEG!”
> http://www.radio-utopie.de/2010/04/19/bild-am-sonntag-liess-ungeheuerliche-militarische-bombe-platzen/#comment-14105
aber nicht nach den Maastäben der deutschen Judikative, Oberst Klein und damit alle seine Befehlsgeber sind unschuldig
> http://www.fr-online.de/in_und_ausland/politik/aktuell/2560762_Kundus-Verfahren-eingestellt.html
egal ob die Afghaner oder eigene Soldaten umgelgt werden. Soll das dem GG widersprechen ? Keine Sorge, der EU-Vertrag übertrumpft schliesslich alle Gesetze.
19.April 2010 at 9:27 pm
@think better twice: Danke mir geht es gut. Ich mache mir nur nichts vor. Man sollte seine Naivität ablegen. Ich habe auch nicht gesagt, dass ich es gutheiße. Ich bin Gegner jeder militärischer Gewalt. Ich sehe keinen Grund warum wir dort hin gegangen sind, und auch keinen Grund warum wir noch dort sind. ich habe nur eine für mich plausible Erklärung gegeben.
Hast du eine andere Erklärung, warum eine deutsche Patrouile sich 24h vorher ankündigen muss?
Welchen Sinn soll das haben? Sage mir jetzt nicht, damit die Afghanen die Deutschen nicht angreifen. Die Deutschen haben dort ihre Fahne, anhand der man sie erkennen kann.
20.April 2010 at 9:02 am
Afghanistan gehört den Afghanen und niemandem sonst.
Mit der Deutschland GmbH ist das etwas anderes.
Das Enteignungsverfahren wurde niemals abgeschlossen. Bis heute.
20.April 2010 at 10:33 am
Das ist ja ungeheuer. Die schicken mit vollen Wissen, die Soldaten in den Tod.
Seit vielen Jahren und schon 1999, war der Bundeswehr gut bekannt, das man vor allem die Dolmetscher direkt von Mafioesen Gruppen unterwandert ist und im Kosovo hat das ausdruecklich die IEP Militaer Studie Kosovo 2007, fuer alle Institutionen und dem KFOR – NATO Stab festgestellt. Deshalb ist es ein Verbrechen, wenn man sogar vorab, Einsaetze der Afghanischen Regierung, bzw Kosovo sogar Haus Durchsuchungen und Strassen Kontrollen anmeldet. Dies zu der sogenannten Berliner Politik, welche tief im Verbrechen verwurzelt ist, was man ja durch die Visa Skandal auch an den Vertretungen in Tirana u
Die Kosovo Studie
http://balkanforum.org/IEP-BND/iep0001.PDF
20.April 2010 at 10:40 am
@thin better twice: ES gibt keine Deutschland GmbH, sondern eine BRD GmbH.
Welches Enteignungsverfahren? Die BRD verwaltet dich und enteignet dich nicht, es sei denn du lässt dich darauf ein.