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Südamerikas unaufhörliche Wanderung nach Westen

Von petrapez | 10.März 2010


Concepcion in Chile wurde im letzten Monat um drei Meter Richtung Pazifik verschoben (Grafik: Luan / Wikipedia)

Nichts bleibt, wie es einmal war – das gilt ganz besonders für das Antlitz der Erde, die den unterschiedlichsten dynamischen Prozessen unterworfen ist. Die Kontinente befinden sich auf ständiger Wanderschaft.

Südamerika treibt es immer weiter nach Westen. Ursprünglich war es mit Afrikas Westküste verbunden, deren Küstenverlauf exakt der Ostküste Südamerikas entspricht. Grund dafür ist die Kontinentaldrift, zusätzlich angetrieben durch den unterseeischen Mittelatlantischen Rücken, der sich durch vulkanische Aktivitäten als Gebirge auffaltet und das Absinken der kleinen Nazca-Platte unter die kontinentale Südamerikanische Platte.


(Karte: USGS / Wikipedia)

Das letzte aussergewöhnlich starke Erdbeben an der Westküste von Chile mit einer Magnitude von 8,8 mit Dutzenden von starken Nachbeben – einige mit der Stärke von 6,0 – hatte geologische Auswirkungen auf den südamerikanische Kontinent und diesen auseinander gezogen.

Die gesamte Stadt Concepcion hat sich mindestens drei Meter nach Westen verschoben. Vier Universitäten und mehrere andere Forschungseinrichtungen haben die seismischen Verschiebungen im Rahmen des Project CAP (Central and Southern Andes GPS Project) gemessen und vorläufig ausgewertet.

Auch im Osten Südamerikas bis zu den Falklandinseln konnten noch die jüngsten Bewegungen der Erdkruste nachgewiesen werden. Buenos Aires, die Hauptstadt von Argentinien wurde immerhin noch um zwei bis vier Zentimeter nach Westen verschoben. Bis an die Grenze zu Peru wurden Veränderungen festgestellt.

Auf diesen Karten sind die Orte Südamerikas mit aktuellen Massangaben der Verschiebungen nach Westen eingezeichnet.

Quelle: http://researchnews.osu.edu/archive/chilemoves.htm

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Topics: Wissenschaft | 5 Kommentare »

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5 Kommentare to “Südamerikas unaufhörliche Wanderung nach Westen”

  1. nick meint:
    10.März 2010 at 06:46

    Mal ne ketzerische Frage:

    Wie lange dauert es wohl noch bis
    zum “kapitalen” Erdbeben im Iran?

    Kann es sein, daß man dort eines
    auslösen wird, um einen direkten
    militärischen Angriff zu umgehen?

    Möglich wäre das ja – HAARP sei
    Dank. Mal abwarten. Ich sehe schon
    die Meldung…

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  2. petrapez meint:
    10.März 2010 at 11:05

    keine Sorge, das wirst du noch zu Lebzeiten erleben.
    Es gibt ständig Erdbeben, auch dort. Eine Frage der Zeit.

    Eine Übersicht der Aktivitäten sind hier aufgezeichnet. Viel Spass beim Blättern auf dieser Seite

    http://neic.usgs.gov/neis/qed/

    Man kann die aktuellen und vergangenen Beben aufrufen. Gerade war wieder eins mit 5,1 Stärke

    65 km nördlich von Concepcion, Chile

  3. petrapez meint:
    10.März 2010 at 11:13

    Die vorerst grösste Sorge sollten die vielen zivilen Atomkraftwerke sein, die in Erdbebengebieten geplant oder im Entstehen sind – mit kräftiger Unterstützung der USA, westlichen Nationen und Russland. Viele Länder im Nahen und Mittleren Osten und Asien, die auf Atomkraft zur Energieversorgung setzen liegen in sehr gefährdeten Gebieten, auch der Iran gehört dazu.

    Und selbstverständlich die militärische Aufrüstung mit Raketentechnik, die mit atomaren Sprengköpfen bestückt werden kann. Auch hier sind die USA dicke da mit ihrer Entwicklungshilfe.

  4. roush meint:
    10.März 2010 at 13:03

    Ich hätte lieber Südamerika vor meiner Haustür, als Nordamerika. Wenn der Preis dafür solche verheerenden Erdbeben sind, möge es noch lange dauern. Wenn die Erdbeben tatsächlich durch die HAARP-Technik hervorgerufen werden, sind die Verantwortlichen dafür zur Rechenschaft zu ziehen.
    Eines Tages kommt alles raus und dann (..)

    LG roush

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  5. freethinker meint:
    10.März 2010 at 15:02

    Mit HAARP so etwas zu erreichen ist vielleicht nicht ausgeschlossen, aber eben auch recht unwahrscheinlich. Dennoch ist es soziologisch betrachtet natürlich sehr wichtig, dass es auch in diesem Bereich Menschen gibt, die dies für wahrscheinlicher halten als es real der Fall ist, um sich selbst zu motivieren.

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