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Letzte Ausfahrt Piratenpartei: “Sonstige” bei 8 Prozent

Von Daniel Neun | 10.Februar 2010

In der bemerkenswert still unter den vibrierenden Kochtopfdeckel gestopften wöchentlichen Sonntagsfrage des “Forsa”-Konzerns, kommen die “Sonstigen” auf 8 %. CDU und CSU saufen dagegen ab, die SPD will sowieso keiner mehr, nur die Partei mit dem gewissen Nichts, Bündnis 90/Die Grünen, kommt auf 17 %. Ein Zeichen dafür, was der Parteien-Kaste Berlins die meisten Punkte in der Bevölkerung bringt: eben nichts zu machen. Das ist immer noch besser als der Rest.

Die Ergebnisse im Einzelnen:

CDU und CSU: 34 % (-2)
SPD: 22 % (-)
Bündnis 90/Die Grünen: 17 % (+1)
Linke: 11 % (-)
FDP: 8 % (-1)
“Sonstige”: 8 % (+2)

Nun könnte man sich fragen, warum “Forsa” nicht die Piratenpartei mit auf den Umfragezettel setzt. Vielleicht würde viele in der Republik doch tätsächlich lieber ihre Stimme – auch bei Umfragen – der Piratenpartei als “Sonstigen” geben. Vielleicht könnte man einfach oben sämtliche anderen Parteien als “Etablierte”, “Kochtopfdeckelsitzer”, oder “Handbremsenhalter” zusammen fassen, dann spart man sich die Umstände, ohne das Gesamtergebnis auch nur einen Hauch zu tangieren. Aber das ist selbstverständlich nur Demokratietheorie.

Bis zur Landtagswahl in Nordrhein-Westfalen am 9.Mai jedenfalls, heisst es jetzt erstmal:

“Weiter so, mit nichts oder noch schlimmer”.

Und dann wird man sehen.

Quelle: http://www.wahlrecht.de/umfragen/forsa.htm

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Topics: Politik | 3 Kommentare »

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3 Kommentare to “Letzte Ausfahrt Piratenpartei: “Sonstige” bei 8 Prozent”

  1. Piratenpartei – Es muss sich etwas ändern » Europnews meint:
    10.Februar 2010 at 18:58

    [...] Punkte in der Bevölkerung bringt: eben nichts zu machen. Das ist immer noch besser als der Rest. Artikel komplett lesen Bookmarken [...]

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  2. Paul meint:
    10.Februar 2010 at 19:01

    Ökofaschismus im Anflug. Auweias. Gibt es was schlimmeres als “Große-Koalition”? Ja. Schwarz-Grün. Die Aufziehpuppe und Kriegsminister, Gazprom-Heini, J. Fischer kommt dann aus seiner Villa in Grunewald und erzählt was von Schweine-Grippe 2.0, Diskriminierung der Regierung durch Einkaufsunwillige und CO2-Zuschlag fürs Denken.

    Ahhhhhh. Man. Ich währe ja für eine Große Koalition aus Linken und Piraten, statt den Grünen kommt für die Öko-Konservativen dann vielleicht noch die ÖDP mit ins Boot, die waren übrigends auf der Anti-Lissabon-Demo im Herbst sehr präsent und hatten nen guten Spot. Hier:
    http://www.youtube.com/watch?v=OyHx25H-iqI

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  3. Freiheitsfreund meint:
    10.Februar 2010 at 22:02

    Es wird Zeit, dass die Partei der Vernunft genügend Unterstützer bekommt, um in den wichtigsten gesellschaftlichen Bereichen durchstarten zu können und wir alle damit endlich eine Alternative im Kampf gegen die entstehende Ökodiktatur haben. Die trauen sich wenigstens, das Kind beim Namen zu nennen, im Gegensatz zu allen anderen Kleinparteien, incl. Piraten.

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