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SPD: Der kleine Tod der Demoskopen

Von Daniel Neun | 18.September 2009

Die Partei der Soziopathen, Polizeistaatler und Ausbeutungsfanatiker ist in den Umfragen nach oben geschnellt. Fehlt nur noch ein plausibler Grund.

Sowohl der “Deutschlandtrend” des Staatsfernsehens ARD (1), als auch der Forsa-Konzern (2) des alten Schröder-Freundes Manfred Güllner sehen nach dem letzten, furchtbaren Fernsehabend mit Dr. Merkel und Frank-Walter Steinmeier, für die SPD einen mehrprozentigen Satz nach oben. Nun kann man sich auswählen, ob der Deutsche an sich noch schwachsinniger ist, als er in der Masse immer vor sich hin tut, oder ob die Zahlen einfach Produkt eines schlechtgemeinten Betruges sind.

Nun, “Zehn Deutsche sind dümmer als einer”. Dieser alte Spruch, frei nach Heiner Müller, war mir persönlich immer die fundamentalste alle Analysen, wenn es um das bis dato unerklärliche Verhalten meiner Landsleute ging. Aber für so dumm, für so schwachsinnig, halte sogar ich die Deutschen nicht und ich habe es satt um irgendeinen Brei herum zu reden, weil ich das ganze Gejammer und Geflenne dieser Untertanen, die von der SPD dann nochmal noch schlimmer geplündert werden als in den letzten 11 Jahren, schon jetzt wieder hören kann. Wieder heisst es dann für die wenigen Klugen und Intelligenten in diesem Land, die keine Nutten, Heuchler oder Betrüger sind, den Rest von dem Haufen oben halten, ihnen Mut machen, ihnen die Demokratie erklären oder einfach wo oben, unten und Norden ist.

Fassen wir noch einmal die vorhergefundenen Zahlen der Demoskopen zusammen (3) und dann werde ich eine Zahl nennen. Und dann werden wir in ein paar Tagen wissen, wer hier wer ist.

Allensbach (15.9.) : 22.5 %, Emnid (17.9.): 25 %, Forsa (16.9.): 24 %, Forschungsgruppe Wahlen (18.9.): 25 %, GMS (24.8.): 23 %, Infratest Dimap/Deutschlandtrend ARD (17.9): 26 %

Meine Progrose: 21.6 %.

Wünschenswert wären 0.0 %. Diese “Partei” hat nicht eine Stimme verdient, von niemandem. Aber darum geht es nicht.

Vor den Landtagswahlen in Sachsen, Thüringen und Saarland stimmte keine einzige Zahl der Demoskopen. Ebenso, und das finde ich interessant, auch nicht in Norwegen. Auch dort wurde wochenlang vergeblich ein Wahlsieg der Xenophobiker um die “Fortschrittspartei” von Siv Jensen populisiert, als falsche Selbstprophezeihung falscher Propheten. Es haute so richtig in den Sack.

10 Prozent der Bevölkerung der Norweger sind Einwanderer, der Staat hat die niedrigste Arbeitslosenquote (unter 3 %) in ganz Europa und ein Guthaben für soziale Belange von umgerechnet 423 Milliarden Euro, weil die sozialdemokratische, die sozialdemokratische Regierung von Jens Stoltenberg das Geld aus den Ölverkäufen nicht Konzernen, Monopolen und Reichen in den Rachen schmeisst sondern in eben diesen Fonds einzahlt. (4)

Warum ist das möglich? Weil Norwegen nicht in der EU ist und damit Europa immer noch nicht vollständig in der Hand dieses Molochs “EU”, dem Kunstprodukt und Menschheitsexperiment einer neoimperialistischen Nomenklatura von “links” bis rechts.

Sehen wir also am Wahlsonntag, wieviele deutschen Kälber ihre Metzger selber wählen. Und halten wir uns als Intellektuelle bei dem unmittelbar danach einsetzenden Geplärr und Gejammer der Wähler einer jetzt schon feststehenden neuen SPD/CDU/CSU-Koalition angewidert über die Dämlichkeit des Verbrauchervolkes vornehm zurück. Sonst kommt wieder irgendeine Rotte minderbemittelter Fabrikdrohnen oder Spiessbürger auf den medial eingefädelten Gedanken, im Grund seien die Denker wieder mal an allem Schuld und sammeln dann erneut Holz für irgendeinen Scheiterhaufen.

Diese Suppe sollen diejenigen auslöffeln, die sie der Republik nochmal 4 Jahre eingebrockt haben. Anzunehmen, dass diese Republik deshalb in 4 Jahren nicht mehr existieren wird.

Aber noch ist die Berliner Republik nicht verloren. In die Zukunft schauen ist die eine Sache. Machen eine andere.

(…)

Quellen:

(1) http://www.infratest-dimap.de/umfragen-analysen/bundesweit/ard-deutschlandtrend/2009/september-extra-ii/
(2) http://www.wahlrecht.de/umfragen/forsa.htm
(3) http://www.wahlrecht.de/umfragen/index.htm
(4) http://www.timesonline.co.uk/tol/news/world/europe/article6834701.ece

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Topics: Kommentar | 12 Kommentare »

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12 Kommentare to “SPD: Der kleine Tod der Demoskopen”

  1. stardust meint:
    18.September 2009 at 12:47

    wem verwunderts, es gibt halt noch genug gehirnamputierte hirnies, die cdu/csu, fdp und spd wählen, obwohl sie in den letzten jahren dehört, gesehen und gemerkt haben, dass diese sogenannten “volksparteien” ausgesprochene schaumschläger, lügner, betrüger, kurz, die übelsten verbrecher sind, sich über sie weiter aus zu lassen war, ist und bleibt sinnlos, genau wie über die, die sie wählen, köönen ja meist nur betuchte sein, denn die sehen einen vorteil in deren politik, sie werden geschohnt und die kleinen leute werden geschröpft, aber selbst eine zitrone kann man nur so lange auspressen, bis sie keinen saft mehr hat.

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  2. Knappek meint:
    18.September 2009 at 13:31

    Man hat’s ja im Staatsfernsehen gesehen und gehört: Ich wähle wieder die …, weil wir die schon immer gewählt haben und dabei bleibts. Hirnrissiger geht wohl nicht mehr. Der Deutsche ist das blödeste Geschöpf auf Erden, das muss ich sagen, obgleich auch ich von dieser “Herrenrasse” abstamme, sogar mit dem so genannten Arischen Nachweis. Am liebsten würde ich meinen Pass wegwerfen und staatenlos sein, dann bräuchte ich mich nicht zu schämen und müsste nicht diese Suppe auslöffeln, die diese Dummköpfe uns hier wieder einbrocken.

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  3. ebm_bln meint:
    18.September 2009 at 13:53

    Passend zum “EU-Moloch” “…dem Kunstprodukt und Menschheitsexperiment einer neoimperialistischen Nomenklatura von “links” bis rechts….”

    Wer mehr grundlegende Details zur EU erfahren möchte – hier ein interssanter Beitrag:

    “Struktur & Aufbau der (neuen) EU, nach Vertrag von Lissabon”

    http://ein-besorgter-mensch.blogspot.com/2009/09/funktion-struktur-der-neuen-eu-nach.html

    Gruß und viel Spass beim “dazu lernen”! *g

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  4. riotstarter meint:
    18.September 2009 at 15:55

    Es ist völlig egal wen die Deutschen wählen, weil die Führung dieses Landes sowieso wieder nach der gleichen Pfeife tanzen wird. Wenn Wahlen etwas verändern würden wären sie verboten! Ich weiß garnicht wie man sich die Illusion machen kann zu denken, dass es ab dem 27.9 besser wird!? Um eine RICHTIGE Veränderung in diesem Land zu bewirken müsste man schon Himmel und Hölle in Bewegung setzen, kurzgesagt, eine Revolution müsste stattfinden die das System umkrempelt und die Macht wirklich dem Volk überlässt. Dann wären da noch die EU und NATO aus der wir raus müssten, das Bankensystem RADIKAL verändern und den Geldhahn des deutschen Volkes für die ganzen Wirtschafts- und Finanzverbrecher zudrehen. Und und und…
    Aber das wird nicht mal im Traum passieren und daher bleibt einem wohl nur übrig hier auszuwandern (solange es noch geht!). Ich halte diese ganzen Artikel für völlig sinnlos, wen man nicht wählen sollte und wen schon, weil die Parteien dies und jenes gemacht haben. Es ist EGAL!! Die Führung dieses Landes wird IMMER eine Marionette bleiben solange dieser Kurs und dieses System beibehalten wird!

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  5. linkswählen meint:
    18.September 2009 at 16:05

    ich komme als ehemaliger ddr-bürger mehr und mehr zum schluss, des es eigentlich fast noch viel besser wäre, wenn nicht cdu/spd sondern die oft genannte schwarz-gelbe-soße kommt. denn es muss hier richtig ans eingemachte gehen, bis bei manchen leuten im schönen westdeutschland die nebelkerzen in den köpfen verflogensind.
    im osten scheinen es ja schon viele kappiert zu haben, das so wie der sozialismus nun auch der kapitalismus gescheitert ist. aber um auf die strassen zu gehen muss es halt noch beschissner werden und wenn dann vom westen her. schließlich hatten wir im osten ja schon immer nichts, deswegen jetzt auch so geringe ansprüche. aber wir haben gezeigt wie es geht, wenn es uns reicht.
    nun seit ihr im westen mal dran eier zu zeigen, sonst wirds sowieso nichts.

    beste grüße

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  6. irgendwer meint:
    18.September 2009 at 16:07

    bezügl. Manfred Güllner hat Albrecht Müller mal was auf seinen Nachdenkseiten geschrieben.

    http://www.nachdenkseiten.de/?p=4185

    Anhand dessen würde ich sagen, dass die Forsa Umfragen heute sicher auch manipuliert sind. Vermutlich ist Forsa aber nicht der Einzige Verein der das macht

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  7. Elbsandsteintiroler meint:
    18.September 2009 at 17:03

    “Diese Suppe sollen diejenigen auslöffeln, die sie der Republik nochmal 4 Jahre eingebrockt haben.”

    Einerseits sollte man sich das wünschen. Andererseits habe ich Mitleid mit mir. Statt die Rezeptur zu verändern und dazuzulernen, verdoppeln und verdreifachen sie doch nur die bekannte Dosis. Zudem “wir” unter den Sozen mehr gelitten haben als unter dem Oggersheimer (Senkung des Anteils von Lohn- und Gehalt am Volkseinkommen, Abschaffung Vermögenssteuer etc – ist ja hier alles bekannt.)

    Statt die Kapitalüberakkumulation durch höhere Steuern anzukratzen (Vermögenssteuer, Erbschaftssteuer etc.) wird es Sozialkürzungen und neue Geschichten von der Chancengleichheit geben.

    Bleibt die Frage nach dem kleineren Übel. Und die Erkenntnis, das eins so übel ist wie’s andere.^^

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  8. Angucken meint:
    18.September 2009 at 17:34

    Angucken:

    http://artestras.wmod.rd.llnw.net/geo/arte7/EUR_DE_FR/arteprod/A7_SGT_ENC_02_034696-000-A_PG_MQ_DE.wmv

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  9. ungläubiger meint:
    18.September 2009 at 17:52

    Der Wähler kann beim Staatsheater das Ensemble wählen, aber mangels Volksabstimmung niemals das Stück.

    Darum kann immer Raubzugsbeihilfe geleistet werden, egal was bei der Meinungsumfrage in der Urne landet.

    In memoriam Kriegsminister Fischer 1999 – Grossmeister der Scheindemokratie

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  10. Offenbar ist Hopfen und Malz verloren und der Michel für ein „Weiter so“? « Der AmSeL-Gedanke Plus = Gemeinschaft meint:
    18.September 2009 at 18:46

    [...] derweil die bewährte Meinungsmache mittels der mehr oder weniger bekannten „Umfrageergebnisse“ bemüht wird, etwaige [...]

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  11. Leo Trotzki meint:
    18.September 2009 at 19:41

    Kann man so sehen, kann man anders sehen…
    Der eine oder andere Wähler dürfte wohl inzwischen begriffen haben, was da mit einer schwarz/gelben Machtübernahme so auf ihn zukommt. Mit der FDP droht eine Totaldemontage des Gesundheitssystems, mit der CDU/CSU gibt´s Zwangsarbeit und Kürzungen für Arbeitslose. Obendrein eine Mehrwertsteuer-Erhöhung und neue Steuergeschenke für Besserverdiener. Das dürfte für den einen oder anderen Bürger schon ein Grund sein, doch mal wieder zur Wahl zu gehen und sein Kreuzchen bei der SPD zu machen. Manchmal wird das kleinere Übel eben interssant, wenn auf der anderen Seite ein echtes Horrorszenario droht. Oder spielen die beiden “Volksparteien” hier etwa “guter Bulle/böser Bulle” mit den Wählern?
    Dumm nur, daß sich die neoliberale Geisterbahncrew an der Spitze der SPD wohl noch bestätigt fühlen wird, wenn man im letzten Moment die Kurve kriegt.
    Die Forsa-Umfrangen begünstigen normalerweise eher die CDU, die SPD ließ sich im Fall Beck leider in ihren Entscheidungen durch getürkte Umfrageergebnisse manipulieren. Auf jeden Fall Vorsicht, erst wenn die Wahl gelaufen ist, werden wir wirklich bescheid wissen.
    Ich persönlich hoffe immer noch, das der Druck von Seiten der Linkspartei zu einem Richtungswechsel bei der SPD führen wird. Selbst dem Dümmsten müßte inzwischen langsam klar werden, daß man seit Jahren politischen Selbstmord begeht.
    Irgendwann wird man wohl aufhören müssen, sich seine politische Ausrichtung von InsM und “Convent für Deutschland” diktieren zu lassen.
    Der Spitze um Steini und Münte kann´s freilich egal sein, die spekulieren sowieso nur noch auf gutbezahlte Jobs in der Wirtschaft, wenn sie den Sozis befehlsgemäß den Rest gegeben haben…

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  12. Strand meint:
    20.September 2009 at 22:30

    Was soll das ?
    “Wieder heisst es dann für die wenigen Klugen und Intelligenten in diesem Land, die keine Nutten, Heuchler oder Betrüger sind,…”

    Hältst Du Nutten für das Gleiche wie Heuchler und Betrüger ?

    Sie verdienen ihr Geld auf ihre Art, aus ganz verschiedenen Gründen, und haben meist keine Möglichkeit, es anders zu verdienen.

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