« "Schweinegrippe": US-Behörden vergehen sich an Babies | Home | CIA-Affäre: Ströbele fordert FDP auf gemeinsam Untersuchungsausschuss wieder einzusetzen »
Piraten-Flottenaufmarsch zum Sturm auf Europa – 8.Verband gebildet
Von petrapez | 20.August 2009
Sieben Piraten-Parteien erhalten ordentliche Verstärkung aus Finnland
Europa verändert sich. Noch nie bliesen so viele Piraten zum Ansturm auf die Länderparlamente. Der Vergleich zu den Piratenkollegen der Vergangenheit und Gegenwart drängt sich auf.
Jedesmal, wenn in der Geschichte grosse Weltreiche oder Staatsformen durch Dekadenz, Kriege, Misswirtschaft, Unterdrückung, Ausbeutung oder elitäre diktatorische Herrscher zusammenbrachen und die Gesellschaft sich zu destabilisieren begann, erschienen auch vermehrt Piraten auf der Bühne des Geschehens und nutzten die Gunst der Stunde. Viele von ihnen kamen aus ärmeren Gesellschaftsschichten, die ihnen keine andere Wahl zu ihrem Erwerb des Lebensunterhaltes boten ausser zu verhungern.
Das erneute Auftauchen des Phänomens der Piraten von heute hat seine Ursachen in den gleichen gesellschaftlichen Missständen, auch wenn diese in Europa nicht von allen Bürgern – diejenigen, die noch über ein höheres Einkommen verfügen – so empfunden werden.
Die Herrscher Europas wollen ein grosses Imperium gründen mit der Hauptstadt Brüssel und dem Ziel, die einzelnen Länderparlamente zu entmündigen, sie rüsten militärisch auf und befinden sich im Eroberungskrieg mit anderen Ländern, um dort Vasallenregierungen zu installieren und die Rohstoffe zu ernten und, sie pressen ihre eigenen Untertanen mit überzogenen Steuerforderungen und Abgaben bis aufs letzte Hemd aus, grosse Bevölkerungsschichten verarmen und werden mit Sklavenlöhnen abgespeist, es herrscht Korruption und Vetternwirtschaft zwischen Politik und Wirtschaft, dem Volk wird der letzte Groschen abgepresst, um diesen den ungezügelten Banken und Grossunternehmen in den nie zu stillenden Rachen zu werfen, Staaten sind hoffnungslos verschuldet, die Meinungsfreiheit wird mit Zensur, Überwachung und Angst unterdrückt, Forderungen nach militärischen und paramilitärischen Truppen im Landesinneren zum Schutz der Eliten vor dem empörten “Mob” werden erhoben, diese Truppen sollen bei Aufständen auch in anderen Ländern eingreifen, wenn dort die befreundete Herrscherclique von dem Volk bedroht wird und ….
…ohne diesen dramatischen Entwicklungen würde es kein erneutes Auftauchen von Piraten in Europa geben. In einer friedlichen, demokratisch zugehenden Gesellschaft mit gerechter Verteilung der Aufgaben, Arbeit, Einkommen und Perspektiven blieben sie einfach weg, denn sie sind ein Phänomen der Ungerechtigkeiten einer Gesellschaft.
Die neuen Piraten sind ohne Gewalt und wollen dennoch etwas ändern in dieser jetzt bestehenden hoffnungslosen europäischen Entwicklung, wieder den Ruf nach Freiheit in das Volk tragen, ganz demokratisch und ohne Aufruhr anzuzetteln.
Finnlands Bevölkerung hat nun ebenfalls die Möglichkeit erhalten, diese neu aufgetauchten Piraten zu unterstützen. Die Piraten der Vergangenheit genossen auch oft die Sympathie der entrechteten Menschen, da sie sich gegen das herrschende blutaussaugende Regime auflehnten.
Finnlands Piraten melden die offizielle Registrierung als Partei – The Pirate Party of Finland (Piraattipuolue) und sind damit die 8. offiziell zugelassene Partei eines Landes. Sie treten an für den Schutz der Bürgerrechte und der Ausbau der Informationsfreiheit.
Es gibt Meinungen, das sei zu wenig, um etwas gesellschaftlich zu verändern. Das ist ein Irrtum, es ist ein Beitrag, eine wichtige Ergänzung, unsere Demokratie zu erhalten und verdammt noch mal kein kleiner!
Diejenigen, die das anders sehen, sollen zeigen, was für Taten sie aufzuweisen haben. Meckern kann jeder. Etwas wirklich machen ist ein ganz anderer Schuh.
Schliesslich können Piraten Allianzen mit anderen bürgerfreundlichen, pazifistischen Parteien bilden und zusammenarbeiten.
Die Raumstation Radio Utopie und seine Leser senden die besten Grüsse nach Finnland!
Die Meldung im Orginal:
Piraattipuolue officially registered
The Pirate Party of Finland (Piraattipuolue), with its focus on protecting civil rights and expanding freedom of information, has now been added to the official party registry. Piraattipuolue began collecting the 5000 supporter signatures required by Finnish law in last September, and delivered them to the Ministry of Justice in early June.
The party can now participate in the Finnish parliamentary and municipal as well as European parliamentary elections. Its current primary objective is to get representatives in the Finnish parliament in the 2011 election. Piraattipuolue is the 8th officially registered pirate party internationally.
The party seeks to strengthen the protection of privacy and freedom of speech, to reform the current copyright legislation by legalizing non-commercial file-sharing and drastically cutting the duration of copyright, and to abolish pharmaceutical and software patents.
“Piraattipuolue has a steady support and our membership figures are climbing steadily. Pirates are an important part of our society”, says the chairman Pasi Palmulehto. The party currently has about 2,370 members, with the national population being 5.3 million.
Quelle: http://www.piraattipuolue.fi/lehdisto/lehdistotiedotteet/319-piraattipuolue-officially-registered
Topics: Allgemein | Kommentare deaktiviert
* * */
















20.August 2009 at 08:38
v.d. Leyens neuestes Propagandastück
http://www.youtube.com/watch?v=PCt1DI5dBTI
Wie bewerten Sie den Kommentar?
0
0
20.August 2009 at 08:48
Hallo,
“Die Raumstation Radio Utopie und seine Leser senden die besten Grüsse nach Finnland!”
Ich möchte nicht, dass in meine Namen gesprochen wird. Eine Vereinnahmung der Leserschaft sollte nicht geschehen.
Das einseitige Partei ergreifen für die Piraten auf dieser Plattform gefällt mir auch nicht wirklich. Das ganze mit dubioser Wahlwerbung über die FDP zu kaschieren ist ein fragwürdiger Versuch Pseudopluralität zu erzeugen.
Aber vielleicht werden einige erst kapieren wie verantwortungslos sie gehandelt werden, wenn das böse Erwachen in einer schwarz gelben Regierung kommt
Danke
Wie bewerten Sie den Kommentar?
0
0
20.August 2009 at 12:01
Meine Unterstützung haben die Piraten auf jeden Fall. Welche Partei würden SIE denn empfehlen? (@ Name)
Ich für meinen Teil habe nicht den Eindruck, dass RU irgendwie eine Wahlempfehlung für die FDP abgegeben hätte.
Nein, vielmehr geht es doch darum die “große” Koalition zu verhindern, eben auch weil es für Schwarz-Gelb gar nicht reichen wird.
Das wiederum heisst: strategisch wählen.
Welche Konstellationen sind denn realistisch?
Welche Partei(en) ist/sind das kleinere Übel an der Seite der Union?
Deshalb würde ich dafür plädieren, dass der gesamte deutsche Widerstand die Piraten wählt (dann dürften 5% locker drin sein). Zusammen mit der dann wahrscheinlichen Jameika-Koalition wäre das wohl letztenendes das geringste Übel.
Wie bewerten Sie den Kommentar?
0
0
20.August 2009 at 14:03
” – Das erneute Auftauchen des Phänomens der Piraten …”
… auf Hoher See oder parteipolitischer Natur? Nicht zu vergessen jene ganz besonders praktischen False Flag-Piraten, die in etwa zeitgleich auf der Propagaga-Bühne aufgetaucht sind, als sich der Krieg gegen den Terror ermattet eine Zigarettenpause gönnte.
” – Die Herrscher Europas wollen ein grosses Imperium gründen mit der Hauptstadt Brüssel und dem Ziel, die einzelnen Länderparlamente zu entmündigen, sie rüsten militärisch auf und befinden sich im Eroberungskrieg mit anderen Ländern, um dort Vasallenregierungen zu installieren und die Rohstoffe zu ernten und …”
… wer hat das alles zugelassen, obwohl der sich als Sieger unter den Siegermächten herausputzte? Europa und im Speziellen die EU sind isoliert nur dürftig einzuordnen. Erst die Fusion mit den USA, Israel und deren Eliten – EUSraEliten – gewährt Einsicht in Spielregeln der höheren Art. Lediglich auf der anderen Seite unseres schmucken Planeten grämen sich bisweilen 2 Kandidaten, die noch halbwegs zu den Stupid White Men passen würden, Australien und Neuseeland. Und natürlich Russland, aber die sollen nicht dürfen, ausser es liesse sich für unsere Portfolios filetieren. Dann und nur dann sind nicht nur ihre Frauen und Zions Oligarchen im Westen willkommen.
” – In einer friedlichen, demokratisch zugehenden Gesellschaft mit gerechter Verteilung der Aufgaben, Arbeit, Einkommen und Perspektiven blieben sie einfach weg, denn sie sind ein Phänomen der Ungerechtigkeiten einer Gesellschaft.”
Stellt sich die Frage, ob es sich tatsächlich um ein u.U. behandelbares Phänomen oder nicht eher eine mehr oder weniger variable Konstante des Systems Homo sapiens handelt. Mein persönliches Gschmäckle: Zweiteres.
” – Die Piraten der Vergangenheit genossen auch oft die Sympathie der entrechteten Menschen, da sie sich gegen das herrschende blutaussaugende Regime auflehnten.”
Bevor nicht das Blödel-TV dem Bankrott der Pisa-Strategie innigst nachlebt um mit Ach und Krach die Einschaltquotenkurven zu kratzen, sehe ich weiterhin wenig Anlass für entrechtete Menschen, die sich dessen auch bewusst sind. Und sollten sie sich dennoch auflehnen, rechne ich fest damit, dass ihnen irgend jemand vorher einen leicht zu merke(l)nden GUTEN Zweck eingetrichtert hat, für den sich das im ganz grossen Unterschied zu früher auch wirklich lohnt. Denn das GUTE siegt immer, solange das GUTE die Definitionshoheit über das GUTE beherrscht.
” – Es gibt Meinungen, das sei zu wenig, um etwas gesellschaftlich zu verändern. Das ist ein Irrtum, es ist ein Beitrag, eine wichtige Ergänzung, unsere Demokratie zu erhalten und verdammt noch mal kein kleiner!
Diejenigen, die das anders sehen, sollen zeigen, was für Taten sie aufzuweisen haben. Meckern kann jeder. Etwas wirklich machen ist ein ganz anderer Schuh.”
Echte Taten in Ehren, ich z.B. tu nichts, und das äusserst tatkräftig. Auch Gandhi hat durch Nichtstun mehr erreicht als alle noch so friedlichen Rebellen vor ihm. Um einen analogen Begriff aus der gegenüberliegenden Ecke zu bemühen, ich bin strikt gegen kriegsverlängernde Massnahmen. Wenn ich die Piratenpartei wählen würde, dann weil sich bei Erfolg ein politsches Patt ergäbe, welches die BRDDR 2.0 für kurze Zeit lähmt. Bis zu dem wahrscheinlich in naher Zukunft eintretenden Zeitpunkt, an dem den Piraten das widerfährt, was den Grünen und allen anderen vor ihnen – hoppala – passiert wurde: Aus Staatsräson eine Besinnung auf ein paar wenige programmatische Ausreden für die Masse, hintenrum korrumpiert wie Politiker nun mal sein müssen, wenn sie in der Massenbranche was erreichen wollen. Sollten sie nur knapp die 5%-Hürde nehmen, haben sie dafür einfach nur wesentlich mehr Zeit, das Gesicht zu verlieren.
Die Amis auf Kurs
kosh
PS: @Name: Obwohl ich ein Gehirn habe und das sogar ab und an benutze, fühle ich mich absolut nicht vereinnahmt.
Wie bewerten Sie den Kommentar?
0
0
21.August 2009 at 08:28
Zum Programm kann ihc als Pirat sagen. In der Bevölkerung werden wir nach wie vor ganz unterschiedlich aufgenommen. Es gibt da immernoch Mitmenschen die beszeichnen uns als 1-2-Themenpartei, wieder andere reden von einem neuen Staatskonzept.
So kann man aus den zunächst scheinbar wiedersprüchlichen Punkten gegen Monopole, aber für freie Marktwirtschaft viel herauslesen. Hinzu kommt der Bildungspunkt, eine innerparteiliche Mehrheit für ein BGE und konkrete Entwürfe und Programme für ein Liquid-Democracy-System, das etablierte Parteien wohl nicht mal verstehen würden.
Hierbei geht es um eine Software für direkte Volksentscheide, in der Theorie sollen diese bei einer vielzahl von Themen eingeführt werden. Die Software ist verbunden mit allen großen Social Networks.
Den Umfragen kann man übrigends nicht trauen: 70% der Piratenwähler haben keinen Festnetzanschluss bei der Telekom – nur dort werden Mitmenschen von Emnid und Forsa befragt.
http://www.lifegen.de/newsip/shownews.php4?getnews=m2009-08-19-4914&pc=s02
Wie bewerten Sie den Kommentar?
0
0
21.August 2009 at 10:41
…gewählt.
Wie bewerten Sie den Kommentar?
0
0
24.August 2009 at 20:23
Also mMn sind die Piraten die “neuen Grünen”.
Die Propaganda hält nur solange, sie ihre Versprechen nicht einlösen müssen…
Wie bewerten Sie den Kommentar?
0
0