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Testosteron
Von bella | 17.März 2009
Wasser ist nass und Gewalt ist männlich. Es gibt Dinge die sind so selbstverständlich, dass man sie nicht mehr diskutiert. Für eine wissenschaftliche Analyse von Amokläufern fehlen die empirischen Daten und die werden wir hoffentlich auch nie bekommen. Aber die Opfer des letzten Überfalls waren zu 95% weiblich. Das ist auffällig und wurde nur von den üblichen Verdächtigen zu Recht diskutiert. Alle anderen wagten keine These in diese Richtung um nicht gleich wieder in den Verdacht von übereifrigem Feminismus zu geraten.
Jede Frau lernt im Laufe ihres Lebens mit männlicher Gewalt klar zu kommen. Jeder Mann lernt im Laufe seines Lebens mit seinen Agressionen klar zu kommen, oder auch nicht. Das Zusammenleben beider Geschlechter ist nicht unkonkompliziert. An einer Problemlösung scheinen aber nur die Frauen/Feministinnen ein Interesse zu haben. Der Rest schweigt sich aus oder macht sich lustig über alle Anstrengungen die Geschlechter gleichzustellen und zu befrieden.
Wir werden aber weder Amokläufe noch Kriege verhindern wenn wir nicht die Ursachen dieser Gewalt ergründen. Den Feminismus vor die Wand oder leer laufen zu lassen ist fahrlässig und rächt sich jeden Tag aufs neue. Hier sind die Männer gefragt. Macht endlich den Mund auf und sagt was ihr wollt und was euch stinkt. Lasst die Frauen nicht mit ihren Vermutungen und Hypothesen über euch alleine, schafft Klarheit und diszipliniert euch gegenseitig.
Ich wünsche mir Männer die sich nicht mehr als Kanonenfutter in idiotischen Kriegen verheizen lassen, weil sie sich auch großartig fühlen können, ohne andere erniedrigen oder töten zu müssen und ich wünsche mir Frauen die ohne die Mittel der Psychologischen Kriegsführung an ihr Ziel kommen können.
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