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Dummheit as usual
Von bella | 3.März 2009
Den Amerikaner sieht man hier gerne als fähnchenschwingenden lebenden Doppelwhopper, der nicht weiß, dass Paris die Hauptstadt von Frankreich ist. Erfragt man im Gegenzug die Namen der amerikanischen Bundesstaaten, ist meistens nach Texas, Kalifornien und Arizona Schluss und die kennt man auch nur aus den Songs der Hitparade.
Dabei haben alle Bürgerrechtsbewegung incl. Globalisierungskritiker ihren Ursprung in den USA. Die Mehrheit der amerikanischen Bevölkerung hat Bush niemals haben wollen und sich einen Wolf demonstriert und protestiert, unbeachtet vom Rest der Welt. Wir haben der Dumpfbacke Bush die Autorität verliehen, die er im eigenen Land nie hatte. Wenn in Moskau 200 Leute auf die Straße gehen, ist das eine Nachricht wert. Wenn in New York Hunderttausend vor dem weißen Haus stehen, wird hier niemand etwas davon erfahren. So kann der Deutsche weiter in seiner intellektuellen Überlegenheit baden und es entstehen keine lästigen Nachahmungseffekte.
Der Dummheitsproporz der amerikanischen Bevölkerung unterscheidet sich nicht wesentlich von unserem, wird er doch durch die gleichen TV-Formate konstant gehalten. Was wir hier für deutsche Unterhaltung halten, ist eins zu eins amerikanischer Import. Nur die Sprechpuppen werden ausgetauscht.
Die “kritischen Masse” aber, wird sich durchsetzen, weil sonst niemand mehr den Überblick hat. Nirgends findet sich so viel Kompetenz und Engagement, wie in den NGOs. Organisationen die auch dann und gerade dann überleben werden, wenn das Geld und seine Macht außer Kraft gesetzt sind und das kann schon bald der Fall sein. Wenn die anderen den Griffel fallen lassen, weil Feierabend ist oder der Lohn nicht gezahlt worden ist, wird man sich am Rockzipfel der sozialen und politischen Communitys festhalten müssen.
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