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Reporter ohne Grenzen, Klopapier und die Rangliste der Pressefreiheit 2008
Von Mein Parteibuch | 26.Oktober 2008
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| Unterlassung |
Vorgestern hat Reporter ohne Grenzen die Rangliste der Pressefreiheit 2008 in die Luft gepupst. Hätte die wie ihr Schützling Hu Jia mit dem Sacharow-Preis ausgezeichnete Organisation “Reporter ohne Grenzen” ihre Rangliste der Pressefreiheit nicht in die Luft gepupst, sondern auf Klopapier gedruckt, so könnte sie wenigstens eine sinnvolle Verwendung finden. Haben sie aber nicht.
Im Blog “Einfach Übel” wurde das Wesen von Reporter ohne Grenzen am 03.05.2008 wie folgt erklärt:
“In einem Interview aus dem Jahr 2001 erklärte der Generalsekretär Robert Ménard auf die Frage, warum „Reporter ohne Grenzen“ mit keinem Wort die Pressekonzentration in Frankreich kritisiert hat: „Damit würden wir das Risiko eingehen, einige Journalisten zu verstimmen, uns die großen Pressebarone zum Feind machen und uns den Zorn der Wirtschaft zuziehen. Aber um in die Medien zu kommen, brauchen wir die Mithilfe der Journalisten, die Unterstützung der Pressebarone und das Geld der Wirtschaft“”
Was Reporter ohne Grenzen von sich gibt, ist platte einseitige Propaganda und das Papier nicht Wert, auf dem es gedruckt wird. Sich die Rangliste anzuschauen, um daraus abzulesen, wie gut oder schlecht die Pressefreiheit in einem Land ist, geht völlig fehl. Aus der Rangliste von Reporter ohne Grenzen lässt allenfalls ablesen, wie tief die Regierung eines fremden Landes der Organisation Reporter ohne Grenzen und ihren Geldgebern in den Allerwertesten gekrochen ist.
Wer noch mehr zu Reporter ohne Grenzen wissen möchte, wird im Parteibuch Artikel zu Reporter ohne Grenzen fündig. Dabei wäre es dringend nötig, sich ernsthaft mit dem traditionell hundsmiserablen Zustand der Pressefreiheit in Deutschland auseinanderzusetzen. Reporter ohne Grenzen spielt jedoch lieber modernes Kanonenboot und fährt verlogene Attacken auf Länder, die ihren Geldgebern missliebig sind und verschleiert katastrophale Zustände in als Demokratien getarnten NATO-Diktaturen.
In den letzten zwölf Monaten hat Mein Parteibuch darüber berichtet, dass in Deutschland die Journalisten Jürgen Cain Külbel und Fastix für die Veröffentlichung strittiger Äußerungen ins Gefängnis gesperrt wurden. Gegen Bruno Schillinger besteht wegen strittiger Äußerungen ein Haftbefehl. Rainer Hoffmann sitzt derzeit wegen strittiger Äußerungen in einem deutschen Gefängnis. Hinzu kamen wie jedes Jahr viele weitere nicht selten existenzbedrohliche Klagen vor den deutschen Zensurgerichten.
Reporter ohne Grenzen schweigt dazu. Der Gestank der Heuchelei ist unerträglich. Mangelt es Reporter ohne Grenzen womöglich an Klopapier? (Quelle: Mein Parteibuch)
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