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Klarer Regierungsauftrag für Franz Maget in Bayern
Von Daniel Neun | 28.September 2008
Satte 19% hat die SPD nun ersten Prognosen zufolge bei der Landtagswahl in Bayern eingefahren. Franz Maget, Spitzenkandidat der SPD, darf sich über dieses hervorragendes Ergebnis freuen. Derzeit wird prognostiziert, dass die sozialdemokratische Linkspartei mit 4,7% den Einzug in den Landtag knapp verpasst hat. Da gleichzeitig die CSU in Bayern mit prognostizierten 43% die absolute Mehrheit verloren hat, ist nun der Weg frei für Franz Maget. Jetzt kann er seinen im Mai verkündeten Plan verwirklichen, von einer Koalition aus SPD, Freien Wählern, FDP und Grünen getragener Ministerpräsident zu werden. Im Mai kündigte Franz Maget laut Focus an:
“Maget rechnet damit, dass die CSU für den Fall des Verlusts ihrer absoluten Mehrheit für längere Zeit „geschockt und handlungsunfähig“ wäre, weil Parteichef Erwin Huber und Ministerpräsident Günther Beckstein nicht wüssten, wie lange sie noch in ihren Ämtern verbleiben. Dieses „Chaos“ will Maget nutzen, um mit allen kleinen Parteien, die den Sprung in den Landtag geschafft haben, unmittelbar Koalitionsgespräche aufzunehmen. „Im September geht was“, zeigte sich der Oppositionsführer optimistisch.”
Na, dann mal los, Franz!
Psst, nicht lachen! Die Welt wartet schon jetzt gespannt, mit welcher schauspielerischen Glanzleistung sich Franz Maget um die von ihm angekündigten Koalitionsgespräche drücken wird und sich wieder auf die seine gottgegebene Fähigkeit besinnt, in Bayern jede Chance auf irgendeine Verbesserung der herrschenden Verhältnisse zunichte zu machen.
Dass es in Bayern auch anders geht, hat Gabriele Pauli heute demonstriert. Mein Parteibuch gratuliert den freien Wählern in Bayern zu 10%. (Quelle: Mein Parteibuch)
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