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Einige heutige Meldungen von RIA – Novosti

Von Daniel Neun | 11.August 2008

Die russische Nachrichtenagentur RIA Novosti wurde gestern nach dem georgischen Angriff auf Südossentien durch Hackerangriffe für längere Zeit lahm gelegt. Derzeit ist RIA Novosti erreichbar. Da die Gefahr besteht, dass RIA Novosti erneut durch Hacker lahmgelegt werden könnte, und auf die deutsch dann die Verblödungsmaschine von Tagesschau und Milliardärspresse freie Bahn für die üblichen platten Lügen zur Gehirnwäsche hat, hat Mein Parteibuch nachfolgend einige heutige Meldungen der deutschsprachigen RIA Novosti im Volltext kopiert.


USA fliegen georgische Irak-Kämpfer nach Georgien
 
09:43h 11/08/2008

WASHINGTON, 11. August (RIA Novosti). Georgische Soldaten, die zu den internationalen Friedenstruppen im Irak gehörten, werden ab Sonntag mit US-Transportflugzeugen nach Georgien geflogen. Das teilte der Fernsehsender NBC unter Berufung auf das amerikanische Militärkommando mit.

Nach Angaben der amerikanischen Medien befinden sich derzeit rund 2 000 georgische Soldaten im Irak. Angesichts des Krieges in Südossetien sollen sie jetzt auf Beschluss der georgischen Regierung vollständig – laut anderen Angaben nur zur Hälfte – nach Georgien zurückkehren.

Wie die US-Offiziellen betonten, befinden sich die USA in ständigem Kontakt mit russischen Militärs, um einen Zusammenstoß in der Luft während dieser Lufttransportoperation zu vermeiden.

Georgiens Regierung hatte die USA und die Führung der internationalen Koalitionstruppen im Irak um Hilfe bei der Verlegung der Truppen gebeten, fügte der Fernsehsender hinzu. (Quelle)

Zwei Journalisten in Südossetien getötet
 
09:58h 11/ 08/ 2008

TIFLIS, 11. August (RIA Novosti). Die Journalisten Alexander Klimtschuk und Giga Tschichladse sind im georgisch-ossetischen Kriegsgebiet ums Leben gekommen. Das teilten georgische Medien am Sonntagabend mit.

Tschichladse arbeitete für die russischsprachige “Newsweek”-Ausgabe. Klimtschuk war Bildreporter der Nachrichtenagentur ITAR-TASS, arbeitete aber auch mit RIA Novosti zusammen.

Wie Novosti-Georgien zuvor berichtet hatte, konnte seit einigen Tagen kein Kontakt mehr mit den beiden aufgenommen werden. Zuletzt waren sie am frühen Freitagmorgen in der Nähe des südossetischen Verwaltungszentrums Zchinwali lebend gesehen worden.

Georgische Truppen waren in der Nacht zum Freitag in Südossetien einmarschiert und hatten Zchinwali beschossen. Ein Großteil der Stadt ist zerstört, viele ossetische Dörfer wurden stark beschädigt.

Die Behörden der nicht anerkannten Republik berichteten von mehr als 2 000 Opfern unter der Zivilbevölkerung.

Die Lage konnte erst nach dem Eintreffen einer Verstärkung für die russischen Friedenstruppen durch Einheiten der 58. Armee Russlands gewendet werden. (Quelle)

Stratfor: Russland hat Stärke gezeigt und wird nur auf Stärke hören
 
11:00h 11/ 08/ 2008

WASHINGTON, 11. August (RIA Novosti). Russland hat seine Fähigkeit gezeigt, erfolgreiche Militäroperationen durchzuführen und Kräfte zu besiegen, die von US-Fachleuten ausgebildet wurden.

Das stellt die einflussreiche US-Institution Stratfor, Thinktank der USA und als “Schatten-CIA” bezeichnet, fest.

In einer Stratfor-Analyse heißt es: “Mit seiner Operation in Südossetien hat Russland drei Dinge bewiesen. 1. Seine Armee kann erfolgreiche Operationen ausführen, woran ausländische Beobachter gezweifelt haben. 2. Die Russen können die von den US-Militärinstrukteuren getrimmten Kräfte besiegen. 3. Russland hat bewiesen, dass sich die USA und die Nato nicht in der Situation befinden, die für sie ein militärisches Eingreifen in diesen Konflikt ermöglichen könnte.”

Nach Ansicht der Verfasser war die Operation vor allem ein Signal an die ehemaligen Unionsrepubliken, und zwar an die Ukraine, den gesamten Kaukasus und Zentralasien.

“Außerdem galten diese Signale Polen und Tschechien, die das amerikanische Raketenabwehrsystem bei sich aufstellen sollen. Russland bedroht natürlich niemanden mit einer Intervention, es fordert aber alle auf, die Meinung über das Kräfteverhältnis in der Region zu revidieren”, wird im Stratfor-Dokument betont.

Ein nächster Schritt Moskaus könnte in der Forderung bestehen, das Regime in Georgien oder zumindest den Präsidenten auszuwechseln. “Russland könnte dies nur erreichen, wenn es zu einem Angriff bereit sein wird, während Georgien überprüfen wird, ob Moskau blufft oder nicht. Folglich können sich die Russen keinen Bluff leisten.”

Zugleich bleibt die Situation kritisch. Bisher ist nicht klar, ob Moskau mit den Resultaten zufrieden ist oder nicht. “Moskau könnte sich mehr wünschen und sogar Kräfte einsetzen, um das zu erreichen.”

Zugleich sieht Stratfor auch Möglichkeiten für eine diplomatische Lösung und verweist in diesem Zusammenhang auf die diplomatischen Bemühungen Frankreichs und Deutschlands.

“Je mehr diplomatische Initiativen es aber geben wird, die sich nicht auf Stärke stützen, desto sicherer wird sich Russland fühlen”, wird im Stratfor-Dokument betont. (Quelle)

Saakaschwili: Gruß an Nato und USA auf russischer Bombe
 
12:33h 11/ 08/ 2008

WASHINGTON/MOSKAU, 11. August (RIA Novosti). Auf einer Fliegerbombe, die der von Georgien abgeschossene russische Bomber trug, soll laut Saakaschwili ein “Gruß” an die USA und die Nato gestanden haben. Der Kreml weist solche “propagandistische Tricks” zurück.

Georgiens Präsident Michail Saakaschwili konnte diese Behauptung, die er am Sonntag live in einem CNN-Interview verlautbarte, nicht belegen.

“Georgien hat hohe Achtung vor Amerika, übrigens könnte das einer der Gründe für den Überfall auf uns (Georgien) gewesen sein. Eine nicht explodierte Bombe, die in dem gestern abgeschossenen russischen Flugzeug entdeckt wurde, trug eine tragikomische Überschrift in Russisch: ‘Für die Amerikaner, für die Nato’. Sie explodierte aber nicht”, erklärte Saakaschwili.

In einer Stellungnahme dazu sagte der Vizechef des Kreml-Apparats, Alexej Gromow, zu RIA Novosti: “Propaganda-Tricks, inszenierte Aufnahmen – diese Kunst haben sich die georgischen Propagandisten nicht schlecht angeeignet, und allem Anschein nach lernen sie weiter. Das kann niemanden irreführen”, sagte Gromow. (Quelle)

EIL – Seeverkehr zwischen Russland und Georgien auf Eis gelegt
 
12:47h 11/ 08/ 2008

SOTSCHI, 11. August (RIA Novosti). Der Seeverkehr mit dem georgischen Schwarzmeerhafen Batumi ist vorübergehend eingestellt worden, teilte Simon Mamaladse, Vizegeneraldirektor des Unternehmens Handelshafen Sotschi, RIA Novosti mit.

“Laut unseren Informationen ist der Hafen von Batumi geschlossen”, hieß es.

Am Montagabend hätte die MS “Michail Swetlow” aus Sotschi nach Batumi auslaufen sollen. Zudem sollte ein Passagier-Schnellboot des Typs “Express-Kometa” am Dienstagmorgen – aus Batumi kommend – in Sotschi eintreffen. Die letzte “Express-Kometa” war am Freitag aus Sotschi nach Batumi ausgelaufen.

Der Seeverkehr mit Georgien war Ende März nach rund zweijähriger Unterbrechung wieder aufgenommen worden. Russland hatte den Luftpost- und den Seeverkehr mit Georgien im Oktober 2006 abgebrochen. (Quelle)

Abchasisches Ultimatum: Georgien muss alle Waffen abliefern
 
13:04h 11/ 08/ 2008

MOSKAU, 11. August (RIA Novosti). Die gemeinsamen Friedenskräfte in Abchasien, den zweiten von Georgien abtrünnigen Republik, haben Tiflis am heutigen Montag ein Ultimatum gestellt und eine “völlige Entmilitarisierung” des georgisch-abchasischen Konfliktgebiets gefordert.

Das teilte Alexander Nowizki, Sprecher der russischen Friedenstruppe, am Montag in einem RIA-Novosti-Gespräch mit.

Das Ultimatum sei von der Notwendigkeit diktiert worden, eine weitere Eskalation zu verhindern.

Nach Angaben des russischen Verteidigungsministeriums ist im georgischen Gebiet Sugdidi, das zum Zuständigkeitsbereich der gemeinsamen Friedenskräfte gehört, eine gut bewaffnete Brigade der georgischen Sondereinsatztruppen zusammengezogen worden. Ihre zahlenmäßige Stärke beträgt mehr als 1 500 Mann. Dies seien keine Polizisten, hieß es.

Im Ultimatum wird die Ablieferung aller Waffen der georgischen Seite an die nächstgelegenen Beobachtungsposten der gemeinsamen GUS-Friedenskräfte gefordert. “Andernfalls werden gegen die jeweiligen bewaffneten Gruppen alle erforderlichen Zwangsmaßnahmen angewandt”, sagte Nowizki.

Am Sonntag wurde über die an Georgien grenzenden Regionen Abchasiens der Kriegszustand verhängt. Zwischen Abchasien und Südossetien gibt es einen Beistandspakt. (Quelle)

EIL – Medwedew: Russlands Friedenstruppen kontrollieren Zchinwali
 
13:17h 11/ 08/ 2008

MOSKAU, 11. August (RIA Novosti). Russland hat einen wesentlichen Teil der Operation, deren Ziel darin besteht, Georgien zum Frieden in Südossetien zu zwingen, abgeschlossen. Das stellte Russlands Präsident Dmitri Medwedew am Montag fest.

„Das verstärkte russische Friedenskontingent hat die Kontrolle über Zchinwali übernommen“, sagte der russische Staatschef bei einem Treffen mit Verteidigungsminister Anatoli Serdjukow. (Quelle)

(Quelle: Mein Parteibuch)

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Topics: Aktuelle Nachrichten, Politik | Kommentare deaktiviert

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