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Krieg zur Eröffnungsfeier
Von Daniel Neun | 8.August 2008
Wie erwartet gab es heute Krieg zur Eröffnungsfeier.
Nein, nicht diese Eröffnugsparty – da gibt es zwar das in Deutschland besonders beliebte Wortspiel “strafbewehrte Unterlassungserklärung” aber keinen Krieg – war da ausschlaggebend, sondern diese Eröffnungsparty war wohl für die Wahl des Angriffszeitpunktes ausschlaggebend.
Etwas überraschend kam der Angriff von Georgiens amerikanischer Marionettenregierung auf Südossetien schon. Eigentlich war ja eher damit gerechnet worden, dass die CIA zur Eröffnungsparty mal wieder einen blutigen Bürgerkrieg im chinesischen Tibet anzettelt oder Israel den Iran mit Mini-Atombomben – vielleicht “made in Germany” – angreift. Abchasien hätte sich für einen Stellvertreter-Krieg der USA angeboten, schließlich hat Georgien da 2006 schon volle Rückendeckung der USA für die als erfolgreiche Polizeiaktionen deklarierten Eroberungsfeldzüge bekommen.
Man darf nun gespannt sein, ob es in der westlichen Welt auch nur eine Menschenrechtsorganisation gibt, die neben dem Anprangern von Menschenrechtsverletzungen in China durch Unterdrückung der kulturellen und religiösen Identität auch den Artelleriebeschuss der Hauptstadt Südossetiens durch das von immer noch in Georgien stationierten US-amerikanischen Militärs ausgebildete georgische Militär als Menschenrechtsverletzung thematisiert.
Mein Parteibuch wagt eine Prognose: die westlichen Menschenrechtsorganisationen werden ihrer Aufgabe als moderne Kanonenboote der CIA mal wieder gerecht und stellen sich auf dem westlichen Auge blind. (Quelle: Mein Parteibuch)
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