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Kölibri Hamburg geht auf rechten Druck in die Knie

Von Mein Parteibuch | 27.Juni 2008

Steinbergrecherche weißt heute darauf hin, dass das Kölibri / GWA St. Pauli Süd externen Veranstaltern, die den Film “Unter falscher Flagge” zeigen wollen, zukünftig wohl nicht mehr bereit ist, ihre Räume zur Verfügung zu stellen. Steffen Jörg soll am 24. Juni 2008 namens des Kulturzentrums Kölibri den externen Veranstaltern der Filmvorführung per Mail erklärt haben:

“Mehrere Leute und Gruppen haben sich bezüglich der Vorführung beschwert, u.a. auch die Deutsch-Israelische-Gesellschaft, da der Film antisemitischen Argumentationsmustern Vorschub leistet… Rassistische, sexistische, menschverachtende und auch antisemitischen Gruppierungen bieten wir kein Forum… Nun ist es mit dem Film zu einer Vorführung gekommen, die wir im Nachhinein als nicht tolerabel einstufen.”

Aufklärung eines Jahrhundertverbrechens zu verlangen, das zur Rechtfertigung gleich mehrerer Kriege diente, und Indizien vorzutragen, die belegen, wie dringend notwendig das ist, ist also nicht tolerabel.

Der nicht unterschriebene Stalkerbrief zur Verhinderung der Wahrheitsfindung, der auf der Webseite der anonymen angeblich “antifaschistischen”, Wirklichkeit jedoch, wie ein Blick auf die Linkliste mit Links wie dem antideutschen Frontblatt bahamas zeigt, antideutschen Hamburger “Gruppe Bad Weather” veröffenticht ist, kommt wenig überraschend. Auch die Band “Die Bandbreite” hat wegen ihres Songs “Selbst gemacht?” bereits die Erfahung gemacht, dass öffentliche Aufmerksamkeit zum Thema Wahrheitsfindung zu 9/11 mit dem unzutreffenden Vorwurf des Antisemitismus von anonymen angeblichen “Antifaschisten”, die in Wirklichkeit Antideutsche sind, zu verhindern versucht wird.

Auch bei der zweiten Gruppe, deren Name in Druckschrift als Unterzeichner des anonymen Stalkerschreibens angegeben ist, der Hamburger Studienbibliothek e.V., als deren Vorstand im Impressum Andreas Kühne und Ingwer Schwensen benannt sind, geben Links auf das Frontblog der Antideutschen, Lizas Welt, sowie einige weitere Links, deutliche Hinweise auf das antideutsche Netzwerk, was hinter dem anonymen Brief steckt.

Antideutsche stellen gern eine Nähe zu Marx und Israel zur Schau, sind nun jedoch nicht etwa, wie der Verfassungsschutz NRW mal fälschlicherweise behauptet hat, ein linksextremistisches Netzwerk, sondern das Netzwerk ist vielmehr, wie Jürgen Cain Külbel im letzten Jahr nachgewiesen hat, ein als links getarntes rechtsextremes Netzwerk mit Connections in Richtung Bush, Cheney und Likud. Da die Arbeit der israelischen Geheimdienste strengster Geheimhaltung unterliegt, lässt sich über eine Verbindung des Mossad zu Antideutschen nur spekulieren.

Insofern ist jedoch die E-Mail von Steffen Jörg interessant, der erklärt hat, dass die “Deutsch-Israelische-Gesellschaft” sich über den Film beschwert haben soll. Die Deutsch-Israelische Gesellschaft wird, wie die Wikipedia verrät, vom CDU-Politiker Johannes Gerster geleitet, der, bevor er dort Präsident wurde, neun Jahre im Auftrag der “CDU-nahen” Konrad-Adenauer-Stiftung in Jerusalem war. Das ist Druck von Rechts, der über den hier völlig falschen Vorwurf des Antisemitismus ausgeübt wird. So deutlich wie hier ist die direkte Connection von Antideutschen zur Rechten selten zu sehen.

Für diejenigen, die an der Aufklärung von 9/11 interessiert sind, ist hingegen eine ganz andere Frage interessant. Wieso engagieren sich proisraelische marxistische Antifaschisten für die Verhinderung der Wahrheitsfindung von Verbrechen, in die möglicherweise, wie der inkrimierte Film es nahelegt, George W. Bush und Donald Rumsfeld verwickelt sind? Der Vowurf des Antisemitusmus ist so fernliegend wie kaum etwas anderes. George W. Bush und Donald Rumsfeld sind weder jüdisch noch israelisch, sondern, wie der illegale Angriffskrieg gegen den Irak beweist, am äußersten rechten Rand agierende Kriegsverbrecher.

Bei der weiteren Aufklärung des Verbrechens von 9/11, für die sich im Gegensatz zum deutschen Bundestag inzwischen auch Japans größte Oppositionspartei stark machen will, darf die Religion, sei sie nun jüdisch, christlich, muslimisch, atheistisch oder was auch sonst immer, keinerlei Rolle spielen. Es geht schlicht und einfach darum, so gut es nur geht, ohne Ansehen der Person und mit allen zur Verfügung stehenden Mitteln, möglichst genau die Wahrheit zu diesem schrecklichen Verbrechen, das der Startschuss für Kriege mit mehr als einer Million Tote war, herauszubekommen.

Mein Parteibuch möchte die Verantwortlichen des als “links” geltenden Kölibri hiermit als erste Preisträger einer noch zu schaffenden Donald-Rumsfeld-Verdienstmedaille vorschlagen.

PS: In einem Punkt irrt der Bericht der Steinbergrecherche. Der McCarthy-Terror wurde Ende der 50er Jahre nicht “unter großer Anstrengung mutiger Demokraten” eingedämmt, sondern die Versenkung von Joseph McCarthy erfolgte durch eine antidemokratische CIA-Seilschaft unter Kommunistenhasser Allen Dulles mithilfe der illegalen, zur flächendeckenden Medienmanipulation entwickelten CIA Operation Mockingbird.

PPS: Matthias Böckers hat zum Zensurversuch der Antideutschen schon vor ein paar Tagen einen lesenswerten Beitrag geschrieben, zu dem es bereits viele interessante Kommentare gibt.

PPPS: Der Unterschied von Steinbergrecherche zum Schweinejournalismus – der recht gesinnte “antifaschistische” “Israelfreund” Henryk M. Broder taucht in dem BR-Beitrag “rein zufällig” auch auf – besteht unter anderem darin, dass Steinbergrecherche Fehler, wie die falsche Hintergrundinformation zur Versenkung von Joseph McCarthy, nach Hinweis korrigiert.
(Quelle: Mein Parteibuch)

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Topics: Aktuelle Nachrichten, Politik | Kommentare deaktiviert

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