Imperialismus: Blutdiamanten – jenseits von Afrika

August 2004: Der Sohn der ehemaligen britischen Premierministerin Margaret Thatcher – Sir Mark Thatcher – wird in Südafrika unter dem Verdacht einen Putschversuch in dem afrikanischen Zwergstaat Äquatorialguinea mitfinanziert zu haben verhaftet und konnte sich nur mittels einer Kaution von etwa 200.000 Euro der Untersuchungshaft entziehen. Juni 2008: Der in Äquatorialguinea zurzeit vor Gericht stehende ehemalige SAS Offizier (Special Air Service), Simon Mann (55), beschuldigte nunmehr in einem Zeitungsinterview Sir Mark Thatcher erneut, einer der Hintermänner des geplanten Putschversuches zu sein. Er räumt ein, der Manager des Putschversuches gewesen zu sein, also ein ausführendes Organ. Architekten des Putschplanes wären Ely Calil, Mark Thatcher und andere Sprösslinge der britischen Upperclass.

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