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Das grüne Bataillon der NATO
Von Daniel Neun | 29.April 2008
Als die Grünen 1980 zur Partei wurden, sind sie mit dem Anspruch angetreten, es besser machen zu wollen als die etablierten Parteien. Inzwischen ist Petra Kelly tot und ihre grüne Anti-Parteien-Partei wurde zu einer Kommandoorganisation des alternativen Lobbyismus für die Kriegspolitik von NATO-Transatlantikern. Von Werten wie “sozial, ökologisch, basisdemokratisch, gewaltfrei” ist bei der Führungsebene nicht mal ein Schamgefühl übrig geblieben.
Parteichef Reinhard Bütikofer sitzt unter der Regie des ehemaligen “Senior Advisor to the Bureau of Near East Affairs” der Bush-Administration Charles King Mallory IV inzwischen wie selbstverständlich gemeinsam mit Springer-Chef Mathias Döpfner und dem Boss von Thyssen-Krupp Gerhard Cromme und dem als Rüstungslobbyist tätigen NATO-General aD Klaus Naumann im Kuratorium der Berliner Filiale des Aspen-Instituts.
Joschka Fischer offenbart als langjähriger Chef der grünen Kaderpartei seine wirkliche Mission inzwischen offen durch absurde Propaganda, die mit Hilfe der transatlantischen Geheimdienstpostille Die Zeit unter die Leute bringt.
Joschka Fischer’s transatlantisches “Ziehkind” von Bündnis 90, Katrin Göring-Eckardt, sitzt derweil gemeinsam mit dem Chef-Redakteur der Bild-Zeitung, Kai Diekmann, im Vorstand der Atlantik-Brücke, hält dabei Kohl’s Schatzmeister Walter Leisler Kiep als Ehrenvorsitzenden in Ehren, und warnt ihre Gefolgsleute in der grünen Kaderpartei nicht etwa vor verbrecherischen Angriffskriegen sondern, welch ein Hohn, vor Antiamerikanismus.
Derweil unterstützt die grüne Kaderpartei über die parteinahe Heinrich-Böll-Stfitung in bester Eintracht mit dem FDP-Politiker Wolfgang Gerhardt, der praktischerweise gemeinsam mit Reinhard Bütikofer im Kuratorium des Berliner Aspen-Instituts sitzt, und seiner gelb angestrichenen Friedrich-Naumann-Stiftung großzügig finanziert mit deutschen Steuermitteln den PSYOP-Angriff der NATO auf China, der in der chinesischen Provinz Xizang bereits zu Todesopfern geführt hat. Wo der Gottkönig Dalai Lama Freund vom SS-Oberscharführer Heinrich Harrer und CDU-Mann Roland Koch ist und sogar so seriöse Läden wie Ronald Reagans CIA-Nachfolgebude NED das “Tibetan Centre for Human Rights and Democracy” unterstützt, dann können die Grünen bei Tibet natürlich nicht abseits stehen.
Dem verlogenen NATO-Krieg gegen Jugoslawien haben die Grünen genauso ihre Zustimmung erteilt wie dem fortdauernden Waffentest der Rüstungsindustrie an der Bevölkerung Afghanistans. Zu der schwarz-grünen Koalition in Hamburg hat die alternative Führungselite der grünen Kaderpartei die grün-alternative Basis natürlich nicht mit einer Urabstimmung befragt, denn die hätte diese Koalition ja womöglich abgelehnt.
So kann es gehen. Die grün-alternative Anti-Parteien-Partei ist zu einem Bataillon der NATO geworden. (Quelle: Mein Parteibuch)
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