« Bundestag berät Libyen-Affäre | Home | Die Staatsaffäre in NRW »
Morddrohung gegen Ludwig Watzal
Von Daniel Neun | 11.April 2008
Über die Hetzkampagne des dem Likud nahestehenden zionistischen Vereins Honestly Concerned gegen den Mitarbeiter der bpb Ludwig Watzal hat Mein Parteibuch bereits am 16.03.2008 ausführlich berichtet. Die Kritik von Ludwig Wetzal am Verhalten der israelischen Regierung ist in diesen Kreisen offenbar so unerwünscht, dass sie dafür sorgen wollen, dass Ludwig Watzal seinen Job bei der bpb verliert. Die von Honestly Concerned organisierte Hetzkampagne eines Netzwerks zionistischer, antideutscher und konservativer Blogger, Publizisten und Journalisten zeigt nun Wirkung. Ludwig Watzal hat auf seiner Webseite unter “Absender gesucht” eine anonyme Morddrohung veröffentlicht, die ihm am 06. April anonym per E-Mail geschickt wurde. Hier ist der Text der E-Mail, deren Absender, der Ludwig Wetzal offenbar weiß machen will, er käme nicht aus dem deutschen Sprachraum, dringend gesucht wird:
Von: Home Panik
An: ludwig@watzal.com
Datum:So., 6. Apr. 2008, 9:12Schalom Ludwig,
das solltest Du unbedingt lesen.
wir haben vernommen, dass Du dem Tagesspiegel ” im
Augenblick nichts sagen willst.
Du hast unrecht. Benutze Deine Zunge solange Du noch
kannst, weil bald für Dich der Tag kommt, an dem Du
Deine schmutzige Zunge in dem Arsch eines von Dir ach
so geliebten Palästinenser findest.
Es tut zwar für Dich etwas weh, wird aber viel
Vergnügen dem Arschbesitzer bereitet.
Schreiben wirst ach nicht können. Deine schleimige
Finger wird man überall finden, nicht jedoch an deinen
schmutzigen Händen.Mit anderen Worten wir sind Juden aus Russland. Du
hast unsere historische Heimat beleidigt, wir waren an
Afghanistan – und Tschetschenienkriegen beteiligt, so
dass Du für uns lediglich ein eckelhaftec Floh
darstellst. Wir zerkwetschen Dich und das ist keine
Dohung sondern die Tatsache.Wir sind keine Politiker
ud reden nicht ein Scheiss. Wit tun alles für Israel.
Bald bist im Paradies mit anderen muslemischen
Mördern.
Kein Schalom.
Verrecke.
Solche Methoden der Zensur kennt man sonst eigentlich vor allem aus einer ganz anderen Richtung. Hinweise auf den Absender dieser Morddrohung nimmt jede Polizeidienststelle sicher gern entgegen.
Davon, dass Henryk M. Broder und seine Seilschaften sich nun wenigstens von dieser Morddrohung distanziert hätten, hat Mein Parteibuch bisher keine Kenntnis erlangt. Mein Parteibuch hat jedoch Kenntnis davon erlangt, dass Honestly Concerned mit der medialen Hetzkampagne gegen Ludwig Watzal weiter macht. Hier soll der Text einer heutigen Massenmailsendung von Honestly Concerned zum weiteren Anfachen des medialen und politischen Sturms gegen Ludwig Watzal veröffentlicht sein:
uppit.com/J4F8SP
Kaum zu glauben. Honestly Concerned ist eine Schande für Israel. Und ein ganz dickes “Pfui!” geht an die Juso-Vorsitzende Franziska Drohsel. (Quelle: Mein Parteibuch)
Topics: Aktuell, Politik | Kommentare deaktiviert
Kommentare geschlossen.
