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Valentinstag bei Klaus Zumwinkel

Von Daniel Neun | 14.Februar 2008

Klaus Zumwinkel ist als Chef der Deutschen Post AG ein tüchtiger und sparsamer Manager. So hat ihm Hubert Burda im Jahr 2000 einen Bambi nachgeworfen und des Spiegelverlags manager magazin, wo Bertelsmann die Finger drin hat, hat ihn 2003 zum Manager des Jahres gemacht. Und nun ist Valentinstag.

Mit einem Tarifvertrag für Postzusteller hat er die Monopolstellung der Post erst kürzlich bis auf weiteres gesichert. Darüber wird sich die Lohndrückerkonkurrenz von der PIN AG geärgert haben. Schließlich hat die Axel Springer AG viel Geld für nun ziemlich wertlose Aktien ausgegeben.

Auch bei seinen privaten Aktiengeschäften hatte Klaus Zumwinkel offenbar recht viel Glück. Mit ihrem Steuersparmodell im sonst so diskreten Liechtenstein hatte die Familie Zumwinkel offenbar weniger Glück. 10 Millionen unversteuerte Euro haben dem tüchtigen Klaus Zumwinkel nun heute zum Valentinstag eine Hausdurchsuchung und möglicherweise auch noch einen Haftbefehl eingebrockt.

Für die Springer fügt sich das gut, denn obwohl die Staatsanwaltschaft sich etwas zu viel Zeit gelassen hat, besteht so vielleicht doch noch die Chance, dass ein weniger tüchtiger Manager Chef der Post wird und Springers milliardenschweres Investment in die PIN AG dann einen wundersamen Wertzuwachs erlebt. An diesen Valentinstag wird Klaus Zumwinkel sich sicher noch lange erinnern. Aber an Christmas In April wird er da sicher nicht denken. (Quelle: Mein Parteibuch)

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Topics: Aktuelle Nachrichten, Politik | Kommentare deaktiviert

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