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Über die Wirtschaftskompetenz von Wolfgang Gerhardt und der FDP

Von Mein Parteibuch | 7.Januar 2008

Die hessische FDP muss dringend punkten, wenn sie im Wahlkampf in Hessen überhaupt noch irgendwie wahrgenommen werden will. Ihr prominentester Vertreter, Wolfgang Gerhardt, hat sich deshalb überlegt, ein “Strategiepapier” zu machen. Da die hessische FDP jedoch auf allen Gebieten zum inkompetentesten gehört, was die deutsche Politik zu bieten hat, hat Wolfgang Gerhardt offenbar einen prominenten Ghostwriter von der CDU für die wirtschaftspolitischen Abschnitte seines Strategiepapiers engagieren wollen.

Die Rheinische Post schreibt dazu in einer Pressemitteilung suffisant:

Friedrich Merz hat das 23 Punkte umfassende Positionspapier des ehemaligen FDP-Vorsitzenden Wolfgang Gerhardt mitgeschrieben. Das Strategiepapier mit dem Titel “Für Freiheit und Fairness” gehe in den wirtschaftspolitischen Abschnitten etwa zu “Wachstum und Arbeitsplätze” wesentlich auf den CDU-Politiker zurück, berichtet die … “Rheinische Post” …. Wolfgang Gerhardt, heute Vorsitzender der FDP-nahen Friedrich-Naumann-Stiftung, hatte das Papier zwei Tage vor dem Dreikönigstreffen der FDP veröffentlicht.

Wolfgang Gerhardt bestreitet zwar, dass Friedrich Merz das Pamphlet “für Freiheit und Fairness” geschrieben hat, sagt aber gleichzeitig, er hätte ihn zwar gebeten, aber der wollte nicht.

Was das über die wirtschaftspolitische Kompetenz der mit 20 Mio Euro jährlich an öffentlichen Mitteln geförderten FDP-nahen Friedrich-Naumann-Stiftung und der 345 Mitarbeiter der Parteistiftung aussagt, wenn ihr Chef sich bei einer Konkurrenzpartei bedient oder bedienen will, um INSM-Propaganda in sein wirtschaftpolitisches Pamphlet schreiben zu lassen, mag sich jeder selbst überlegen.

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Topics: Aktuelle Nachrichten, Politik, Unabhängige Medien | Kommentare deaktiviert

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