Kritik an EU-Resolution gegen Kuba
Von Harald Neuber | 12.März 2010 um 13:08 Uhr
Organisationen in Deutschland bemängeln doppelten Standard bei Menschenrechtspolitik des Europäischen Parlaments
Kuba-Solidaritätsorganisationen und Politiker in Deutschland haben eine Resolution gegen die sozialistische Regierung in Havanna zurückgewiesen. Das fünfseitige Dokument war am Donnerstagmittag im Strasbourger Sitz des Europäischen Parlaments auf Initiative der rechtsgerichteten Fraktion der “Europäischen Volkspartei” verabschiedet worden. Weiterlesen »
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Wahlumfrage auf Radio Utopie
Von Daniel Neun | 12.März 2010 um 10:38 Uhr
In unserer wieder gestarteten Sonntagsfrage erkunden wir wöchentlich, wie unsere Leser und Leserinnen eine Bundestagswahl entscheiden würden. Das Thema Neuwahlen könnte, angesichts des vor den Landtagswahlen in NRW ausgebrochenen offenen Machtkampfes in Berlin, nach dem 9.Mai durchaus aktuell werden.
Es wird so hi und da schon überlegt, ob schlechte Geschichte sich in Deutschland nicht doch wiederholt, weil schließlich der Rest auch geblieben ist und solange einfach mal gewartet hat. Kanzler Gerhard Schröder (Schröderpartei) löste 2005 mal eben den Bundestag auf – weil Doris ihrem Mann seine Hartz-Partei leider in Nordrhein-Westfalen die Wahl und damit ihr angestammtes Fürstentum verloren hatte. Also musste auch das Bundesparlament in Berlin aufgelöst werden. Weil, das hatte der Chef gesagt. Weiterlesen »
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INTERVIEW MIT EINEM EX-AGENTEN: “Ich würde mir ein öffentliches Gespräch mit Uhrlau und Hanning wünschen”
Von Redaktion | 12.März 2010 um 5:00 Uhr
Fünfter und letzter Teil des Interviews mit Wilhelm Dietl, ehemals Agent des Bundesnachrichtendienstes (BND), über sein Buch “Schattenarmeen”.
1.Teil: Wilhelm Dietl über “Schattenarmeen”
2.Teil: “Wenn etwas auffällt, wird es immer dem Mossad in die Schuhe geschoben”
3.Teil: “Ich habe mich bemüht Bin Laden zu treffen”
4.Teil: “Wir sehen hier eine falsch verstandene Bündnistreue”
Radio Utopie: Gegen Ende des Interviews – beschreiben Sie doch mal den Arbeitsalltag eines Agenten. Wie stehen Sie morgens auf, was erwarten Sie von einem Tag? Umschreiben Sie das mal für Menschen, die überhaupt keine Ahnung haben vom Alltag in einem Nachrichtendienst.
Wilhelm Dietl: Ach, das kommt ganz auf die Verwendung an, was der Einzelne macht. Ein Agentenführer z.B. muss sich Gedanken machen, wann er wen trifft und was er von dem zu erwarten hat, was er dafür zu zahlen hat, was er an Gegenleistungen bringt. Der muss sehr viele logistische Überlegungen anstellen; dass er z.B. den Partner problemlos trifft, also ohne Gefahren, oder wie er dann das Material nach Hause übermittelt. Das ist seit meiner Zeit völlig anders geworden, wir haben uns immer noch persönlich mitgebracht. Heutzutage kann man das, öh, per email schicken, kann man das im USB-Stick befördern, man muss da nicht einen Koffer voller Papier transportieren. Die Zeiten ändern sich. Noch etwas früher hat man ja Funkgeräte und Morsen benutzt. Die Technik schafft völlig neue Möglichkeiten. Ansonsten, wenn es darum geht selbst etwas in Erfahrung zu bringen, hat das sehr viel Ähnlichkeit mit Journalismus. Man trifft Leute, man befragt sie, man notiert das, man bringt das zu Papier. Weiterlesen »
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Über die drohende CDU-SPD-Koalition und die Kunduz-Affäre
Von Daniel Neun | 11.März 2010 um 20:54 Uhr
Vor den Landtagswahlen in Nordrhein-Westfalen am 9.Mai gilt es noch ein paar Missverständnisse aufzuklären – auch hinsichtlich der heute begonnenen Kampagne gegen die FDP und ihren Vorsitzenden Guido Westerwelle. Es geht um nichts anderes als den Kopf des SPD-Fraktionsvorsitzenden Frank-Walter Steinmeier, sowie den von Kanzlerin Angela Merkel CDU), die bis zum Hals in der Kunduz-Affäre stecken. Nun sollen diese mit einer “grossen Koalition” erst in Düsseldorf und dann in Berlin wieder hinten raus kommen.
Zuerst mal muss sich jeder vor Augen führen, dass die Behauptung, Prostitution sei das älteste Gewerbe der Welt, eine unbewiesene Behauptung ist. Dagegen weiss jeder, dass das mächtigste Gewerbe die Fortführung des Krieges mit anderen Mitteln ist – die Politik. Weiterlesen »
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Menschenaffen ziehen zu Pharmakonzern Novartis
Von petrapez | 11.März 2010 um 14:24 Uhr
Basler Zoo baut ein Jahr lang Affenhaus um – die Insassen wohnen in dieser Zeit in Versuchstier-Trakt
Der älteste Zoo der Schweiz in Basel hat vor, das Affenhaus zu sanieren, das in den siebziger Jahren entstanden war. Mit 28 Millionen Franken werden die Umbaukosten veranschlagt, es wird eine weitläufige Grünfläche für die Bewohner entstehen. Dreizehn Monate werden die Bauarbeiten beanspruchen. (Foto: Eine Gruppe junger Gemeiner Schimpansen / unbekannt, Field Research Volunteer/Wikipedia) Weiterlesen »
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Loop Dundee heute erstmals ab 18 Uhr auf Radio Utopie
Von Redaktion | 11.März 2010 um 11:34 Uhr
Am 11.03.2010 wird die erste Radiosendung vom studio|.|f451 mit Loop Dundee über unseren Äther gehen.
Der Berliner Digitalartist Loop Dundee war u.a Gründer und Ceo des legendären WebTv Senders frogg.fm, Deutschlands erstem WebTv überhaupt. Weiterlesen »
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INTERVIEW MIT EINEM EX-AGENTEN: “Wir sehen hier eine falsch verstandene Bündnistreue”
Von Redaktion | 11.März 2010 um 5:00 Uhr
Wilhelm Dietl mit Mahmud el-Zahar, einem Mitbegründer der Hamas, in Gaza-Stadt. (Foto: © Wilhelm Dietl)
Vierter Teil des Interviews mit Wilhelm Dietl, ehemals Agent des Bundesnachrichtendienstes (BND), über sein Buch “Schattenarmeen”.
1.Teil: Wilhelm Dietl über “Schattenarmeen”
2.Teil: “Wenn etwas auffällt, wird es immer dem Mossad in die Schuhe geschoben”
3.Teil: “Ich habe mich bemüht Bin Laden zu treffen”
Radio Utopie: Kommen wir mal zu einem Gebiet, was anderthalb mal so groß ist wie Deutschland und von derzeit maximal 4500 deutschen Soldaten kontrolliert werden soll: die deutsche Besatzungszone in Zentralasien. Diese wurde am 1.Juli 2006 – mehr oder weniger still und leise, also ohne viel Fahrwasser – durch die große Koalition eingerichtet. Man “übernahm die Verantwortung”, wie es so schön heisst, über das “Regional Command North”. Wie sehen Sie das, zuerst einmal aus einer historischen Perspektive: Deutschland hat eine Besatzungszone in Zentralasien, die anderthalb mal so gross ist, wie der eigene Staat?!
Wilhelm Dietl: Ich denke, wir sehen hier eine falsch verstandene Bündnistreue. Die Amerikaner stehen dort, weil sie sich rächen wollen für die Anschläge am 11.9. Ich glaube nicht an die Verschwörungstheorien, dass es nun um Pipelines geht und Ölquellen oder sonstige Rohstoffe. Denn Afghanistan hat da nicht viel zu bieten. Ich glaube auch nicht, dass das Pentagon nach den Minen im Norden strebt. Das könnte man alles wesentlich billiger kaufen, als dieser Krieg kostet. Es ist eine Racheaktion, es ist eine Vergeltungsaktion. Weiterlesen »
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Stadt-Umland-Gesetz für Halle und Magdeburg ohne Nutzen
Von petrapez | 11.März 2010 um 1:10 Uhr
Antrag im April im Landtag für Abschaffung der vor zweieinhalb Jahren erlassenen Verordnung – Zweckverband war “Schuss in Ofen”
Wie die Mitteldeutsche Zeitung am 10.März mitteilte, soll das im Herbst 2007 beschlossene Stadt-Umland-Gesetz für Halle und Magdeburg wieder abgeschafft werden. (Bild: Halle mit Markt um 1900 / Wikipedia) Weiterlesen »
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Anti-Kriegs-Proteste in Südkorea gegen Militärmanöver mit USA
Von petrapez | 10.März 2010 um 19:31 Uhr
Am Montag, den 8.März begann das traditionelle jährliche elftägige Militärmanöver “Key Resolve and Foal Eagle” zwischen den südkoreanischen und US-Truppen mit fast vierzigtausend Soldaten, mit dabei sind ca. 18000 US-Marines.
Diese demonstrativen Übungen direkt vor der Haustür der Demokratischen Volksrepublik Korea (DVRK) sind nicht geeignet, bestehende Spannungen zwischen den beiden Staaten auf der koreanischen Halbinsel abzubauen und werden vom Norden als Provokationen wahrgenommen. Weiterlesen »
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“Kabale” in Nigeria: Massenmord unter falscher Flagge
Von Daniel Neun | 10.März 2010 um 16:03 Uhr
Das jüngste Massaker im erdölreichen Land Afrikas dient dem Vizepräsidenten “Goodluck Jonathan” zur Machtsicherung. Wieder einmal sollen in einem Staat die Bevölkerung, Muslime, Christen, Menschen aus dem Norden und Süden des Landes gegeneinander gehetzt werden, um sie dann in aller Ruhe weiter auszubeuten.
Mal einen kurzen Abriss über die Situation in Nigeria: dieser Vize “Jonathan” (klingt irgendwie so beruhigend westlich-zivilisiert-abendländisch, was?) will sich die Macht des verschwundenen Präsidenten Musa Yar’Adua sichern, der nach dem Detroit-Vorfall mit “Unterhosenbomber” “Abdulmutallab” auf Flug 253 angeblich zur “Behandlung” nach Saudi-Arabien geflogen wurde und angeblich vor wenigen Tagen von dort zurückgekehrt ist.
De facto ist Präsident Yar’Adua bereits vor dem angeblichen Flugzeug-Attentat am 25.Dezember verschwunden. In Lagos fordern Demonstranten wütend, dass sich der angeblich noch lebende Präsident endlich in der Öffentlichkeit zeigt (1). Ganz Nigeria spricht von einer Verschwörung (“cabal”), nur die deutschsprachige Presse lügt, hetzt und heuchelt mal wieder, so feste sie nur kann. Weiterlesen »
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Südamerikas unaufhörliche Wanderung nach Westen
Von petrapez | 10.März 2010 um 3:09 Uhr

Concepcion in Chile wurde im letzten Monat um drei Meter Richtung Pazifik verschoben (Grafik: Luan / Wikipedia)
Nichts bleibt, wie es einmal war – das gilt ganz besonders für das Antlitz der Erde, die den unterschiedlichsten dynamischen Prozessen unterworfen ist. Die Kontinente befinden sich auf ständiger Wanderschaft. Weiterlesen »
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INTERVIEW MIT EINEM EX-AGENTEN: “Ich habe mich bemüht Bin Laden zu treffen”
Von Redaktion | 10.März 2010 um 1:00 Uhr
Yasir Arafat und Wilhelm Dietl 1983 (Foto: © Wilhelm Dietl)
Dritter Teil des Interviews mit Wilhelm Dietl, ehemals Agent des Bundesnachrichtendienstes (BND), über sein Buch “Schattenarmeen”.
1.Teil: Wilhelm Dietl über “Schattenarmeen”
2.Teil: “Wenn etwas auffällt, wird es immer dem Mossad in die Schuhe geschoben”
Radio Utopie: Sie berichten ausführlich über die Strukturen und den Aufbau der iranischen Spionagedienste. Sie gehen auch sehr detalliert auf deren Verhörmethoden ein, Folter, Mord; besteht zwischen der kaiserlichen Savak und der Vevak des heutigen islamischen Regimes keinerlei Unterschied für Sie?
Wilhelm Dietl: Keinerlei “technischer” Unterschied. Die Folter wurde und wird von beiden gleichermassen als Grundprinzip benutzt. Das ist ein seltsamer roter Faden, der sich durch alle Geheimdienste im Nahen und Mittleren Osten zieht: dass sie glauben, mit der Folter die ultimative Methode gefunden zu haben, um an Informationen zu gelangen die sie ansonsten nicht bekämen – was ein Irrtum ist. Aber sie foltern, soviel es nur geht, aus “Leibeskräften”. Da unterscheiden sich nur manche Methoden. Aber es wird gefoltert ohne Rücksicht auf irgendetwas. Und ob Vevak oder Savak, das macht da keinen Unterschied. Das sind ja auch teilweise jahrelang dieselben Leute gewesen. Man hat ja nach der Wende für einige Jahre Savak-Leute übernommen, mangels eigenen Personals. Erst ab 1984/85, als das Staatssicherheitsministerium entstand, da war dann alles mit Mullahs besetzt. Weiterlesen »
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Osama bin Laden im Wahlkampf von Nordrhein-Westfalen
Von petrapez | 9.März 2010 um 21:03 Uhr
Update mit Dementi Rudolphs: es ist ein Teddybär mit Namen Bruno
SPD-Politiker in NRW mit Püppchen erwischt – “Skandal” ohnegleichen
Nordrhein-Westfalen hat mangels echter Sachthemen seinen Landtagswahlen-Skandal, der sich bei aller Nichtigkeit nach Ansicht der konkurrierenden Mitbewerber um die Regierung gewaschen hat. Weiterlesen »
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EWF soll durch neuen EU-Vertrag durchgezwungen werden
Von Daniel Neun | 9.März 2010 um 18:22 Uhr
Den Häftlingen der sogenannten “Europäischen Union” droht für die Installation eines “Europäischen Währungsfonds” (EWF) eine neue Farce von “Vertrag”. Nach dem “Lissabon-Vertrag”, der durch unser “Parlament” erwiesenermaßen unterschrieben wurde ohne überhaupt vollständig vorzuliegen, soll jetzt ein noch weitergehendes Machwerk den Völkern Europas aufgezwungen werden, um sie endgültig reif für den Systemwechsel hin zum imperialen Bankenstaat zu machen.
Der europäische Währungsfond soll durch einen neuen “EU-Vertrag” ermöglicht werden, knapp drei Monate nach Inkrafttreten des “Lissabon-Vertrages”. Konkret soll abermals der “Vertrag über die Arbeitsweise der Europäischen Union” werden. Das soll, nach Plänen von Kommissar Oliver Rehn, durch die Brüsseler Räteregierung bereits im Juni beschlossen werden. (1) Weiterlesen »
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Annahme der Klage gegen US-Stützpunkte in Kolumbien vom Verfassungsgericht in Bogota
Von petrapez | 9.März 2010 um 15:28 Uhr
Das höchste Gericht in Kolumbien hat die Klage gegen die Nutzung von mindestens sieben Stützpunkten des US-Militärs im Land angenommen.
Die Richter des Verfassungsgerichtes in Bogota werden nun prüfen, ob diese Präsenz der USA verfassungswidrig ist. Weiterlesen »
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